KING WITCH, MASS RIFT / 20.03.2019 – Kiel, Alte Meierei
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Donnerstag, 28. März 2019 19:08
- Geschrieben von Torsten Matzat und Philipp Wolter
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INSIDE INFERNAL CRUST BRIGADE, Part II
Philipp: Heute habe ich das sichere Gefühl, dass uns ein verdammt gutes Konzert bevorsteht. „Gefühl“, fragt ihr, „weißt du als (neues) Mitglied der veranstaltenden Konzertgruppe denn gar nicht genau, was dich erwartet?“ Exakt, genau so ist es. Dat Booking macht der Herb und da ich außer in existentiellen Notlagen nicht „youtube“, höre ich aus Prinzip vor einem Konzert nicht bei den Bands rein. Ist auch viel schöner, ich kann das nur empfehlen! Einfach mal ohne Plan auf ein Konzert gehen und sich überraschen lassen! Bekommste eine Black-Metal-Watsche, gibbet Drone-Gebrumme oder vielleicht doch klassischen Heavy Metal?
Torsten: DREMU unterwegs; mal wieder in der Alten Meierei bei der infernalen Krustenbrigade. Mit dem Unterschied nur, dass dieses mal nicht nur vor der Bühne agiert wird, sondern auch dahinter. Tresen und Küche sind also prominent besetzt ;-) und His Infernal Majesty uns Herb kann den Fuß vom Gaspedal nehmen.
Passt eh, denn heute ist Doom angesagt, da darf man es ruhig mal langsamer angehen lassen.
Doppelbericht von Torsten und Philipp.
STARGAZER, MONOMASTER, (MASS RIFT) / 16.03.2019 – Hamburg, Grüner Jäger
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Mittwoch, 27. März 2019 22:23
- Geschrieben von Philipp Wolter
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Endlich komme ich mal dazu, den GRÜNEN JÄGER anzuchecken, einen Schuppen, von dem man ja häufiger liest, aber den ich irgendwie bisher nur von außen wahrgenommen, habe, wenn ich mal ins Knust gegangen bin. Das Teil ist ganz schnuckelig und ein perfekter Nährboden für Stoner/Psychedelic/Doom-Klamotten. Der eigentliche Zockraum ist von der Größe her ungefähr mit der Schaubude zu vergleichen, vielleicht noch ‘n bisschen lütter. Allerdings hat der GRÜNE JÄGER noch weitere Räumlichkeiten, in denen heute zum Beispiel eine Privatparty stattfindet, sowie einen Außenbereich, in dem sich bestimmt im Sommer ganz gut abhängen lässt. Leider hat es sich auch hier so entwickelt, dass die Konzerte früh beginnen müssen, weil dort später noch eine – ächz – Mottoparty stattfindet, und zwar in diesem Fall echt so ‘ne Kack-Konfetti-Party. Die Bands haben gerade mal von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr Zeit, um danach den Konfetti-Mutanten Platz zu machen. Ist schon klar, dass so’n Laden sich durch die Partys am Leben halten kann, aber so richtig Rock’n’Roll ist das nicht.
BLAZE BAYLEY / 07.03.2019 – Hamburg, Bambi Galore
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Dienstag, 26. März 2019 17:21
- Geschrieben von Philipp Wolter
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Ich begegnete BLAZE BAYLEY (vor dem heutigen Tag) zu vier Gelegenheiten, die jeweils für eine verschiedene Phase seiner Karriere standen. Mit WOLFSBANE (in der Markthalle gesehen) galt der Mann als aufstrebender Sänger mit hoffungsvoller Zukunft. Der Einstieg bei IRON MAIDEN schien das zunächst zu bestätigen (ich war auf der „X-Factor“-Tour in Hamburg dabei, Support waren MY DYING BRIDE), aber spätestens nach der Reunion MAIDENs mit Bruce begann für den Briten eine schwierige Zeit mit Alkoholproblemen und Presseverrissen. 2002 sah ich ihn mit seiner Soloband BLAZE in Wacken und 2008 dann auf dem HEADBANGERS OPEN AIR. Kurz danach verstarb seine Frau (und Managerin) Debbie bekanntlich an einer Gehirnblutung. Ich glaube, dass sich niemand in diese emotionale Situation hineinversetzen kann, in welcher sich der Mann befunden haben muss. Aber irgendwie hat sich BLAZE BAYLEY über die Jahre wieder Stück für Stück ins Bewusstsein der Metal Community zurückgekämpft, schrieb mit der aktuellen Band eine Album-Triologie und spielt heute zum wiederholten Mal im Bambi. Die MAIDEN-Alben, die zwischenzeitlich als Tiefphase der Band galten, werden heute milder beurteilt, u.a. durch die Vinyl-Rereleases neuentdeckt und – bewertet und gerade das letzte BLAZE-BAYLEY-Album „The Redemption Of William Black (Infinite Entanglement Part III)“ erhält positive Resonanz. Lass ma hin!
Bilder von Oliver Lange
BUNKER METAL! Am Sa., 06.04.2019, im Hochbunker Gaarden (Preetzer Straße)!
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- Kategorie: Ankündigungen & Termine
- Veröffentlicht: Mittwoch, 27. März 2019 14:34
- Geschrieben von Bö.G.
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BUNKER METAL! am Sa.06.04.2019 im Hochbunker Preetzer Straße!
4 Metal Bands werden dort den Headbangern Killerriffs um die Ohren hauen! Mit von der Partie sind PANDEMIC aus Kassel! Die Hessen zelebrieren Metal der 80er Jahre mit Einflüssen von ! Accept, Motörhead, Iron Maiden, Twisted Sister, AC/DC, Black Sabbath, Anthrax, Judas Priest. Impaled Eyes aus Wolfenbüttel geben "Volles Brett Metal!" Seit 2015 bringen Impaled Eyes die Bühnen mit ihren thrashigen Sounds zum Beben. Aus Kiel kommen Ivory Tower, das ist Power Progressive Metal. Spährische Keyboardsounds vereint mit harten Gitarrenriffs und melodischen Gesängen. In der Schaubude waren sie kürzlich mit ihrer 20th Anniversary Show, beim Bunker Metal werden sie neues Material von dem demnächst erscheinenden Album präsentieren. Man darf gespannt sein! Last but not Least wird die Female fronted Band Abandon Lost aus Berlin das Bunker Metal bereichern! Mit dem Ziel sich musikalisch abseits jeglicher Vorgaben zu verwirklichen, stellten die Hauptstädter die Uhren nochmals komplett zurück.Der Stil der Band wird durch vierstimmigen Gesang und das experimentelle Songwriting geprägt, welches die Band unter dem Begriff "Melodic Metal" zusammen fasst.
HELL OVER HAMMABURG VII / 02.03.2019 – Hamburg, Markthalle, Tag 2
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Sonntag, 24. März 2019 18:49
- Geschrieben von Torsten Matzat und Philipp Wolter
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Philipp: Der Morgen kommt unsanft und lässt die Entscheidung zur gestrigen Verminzung in einem schlechten Licht stehen. Aber es nützt ja nichts, rufen heute doch unter anderem NIGHT DEMON, GATEKEEPER, MEGA COLOSSUS, CHAPEL OF DISEASE, SANHEDRIN, DEAD CONGEGATION oder MATTERHORN! Bei der Aussicht heilt der Körper wie von selbst und das Frühstück flutscht gut runter. Dennoch slacken wir zu lange herum, verlieren uns beim Genuss neuer und alter Scheiben im Heavy-Metal-Smalltalk, sodass wir den ersten Song von MALOKARPATAN verpassen.
Torsten: Wenn man in Hamburg übernachtet, hat das sicher auch seine Vorteile, besonders, wenn es darum geht, ausschlafen zu können ... In Kiel kennt die innere Uhr wiedermal keine Gnade und weckt mich viel zu früh – na gut, dann muss Kaffee helfen ...
Aber dafür geht es in Hamburg ja auch schon früher los; will heißen auch die Anreise soll ja pünktlich erfolgen. Heute hat unsere kleine Gruppe eine feine Mitfahrgelegenheit und so geht es kurz nach Eins zurück zum HoH.
Heute ist die Banddichte höher, diesmal schepperts auch im kleinen MarX (am Vortag wurde nur in der großen Halle musiziert) und ich hab den Anspruch von jeder Band wenigstens ein bißchen was mitzukriegen. Da es aber Überschneidungen gibt und ins MarX wesentlich weniger Leute reinpassen, wird das durchaus sportlich ...
Unser Grüppchen kommt auch pünktlich an der Markthalle an, der eine Teil entert schonmal den Fotograben, während wir anderen diverse Bekannte begrüßen und uns vor der Bühne in Stellung bringen. Heute, am Samstag, ist es schon zu Beginn noch besser gefüllt als am Vortag; klar, ist ja auch endlich Wochenende. Heavy Metal und Bier! Besser kanns nicht werden :-)
Doppelreview von Torsten und Philipp.

