Do. 9.5.: What We Feel + Mister X, 21h Alte Meierei Kiel
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- Kategorie: Ankündigungen & Termine
- Veröffentlicht: Mittwoch, 08. Mai 2019 16:35
- Geschrieben von Social Realist
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Your friendly Webzine from the Neighbourhood Infernal Crust Brigade presents:
Cities of Mars https://citiesofmars.bandcamp.com/
(doom)
CITIES OF MARS spielen Doom. Eindringlicher, doppelstimmiger Gesang, Breitwandriffs, schleppendes Grundtempo, düstere, packende Melodien, das sind die Zutaten, aus denen das Trio seine Doomsuppe braut. Für die Würze sorgen dann postrockige Ruhe, sludgiges Gedröhne sowie der Mut, auch mal einen progressiven Umweg zum Ziel zu nehmen. Heavy, eingängig, intensiv- CITIES OF MARS sind das alles und noch viel mehr
Philipp: Hätte man mich Ende 2013 gefragt, welche Undergroundband wohl in den nächsten Jahren so richtig durchstarten könnte, auf MANTAR wäre ich eher nicht gekommen. Ich hatte sie 2013 zwar im Hafenklang als Support von TROUBLE gesehen und mir auch gleich die erste VÖ „Spit“ geholt, aber die „derbe Krachwand aus Black Metal, Doom, Punk und Sludge“ (so beschrieb ich sie damals jedenfalls) erschien mir nicht gerade massentauglich. Tja, und heute wären TROUBLE wohl mehr als dankbar, wenn sie derart große Hallen füllen könnten wie Erinc Sakarya und Hanno Klänhardt. 2014 wagte ich anlässlich ihres HELL OVER HAMMABURG-Auftritts die Prognose „Von MANTAR werden wir noch hören…“, aber die jetzige Popularität der Band hatte ich nicht vorausgeahnt. Leider kamen mit dem völlig verdienten Erfolg auch negative Randerscheinungen dazu, getreu dem weisen Spruch „ab 300 kommen die Spacken“, was mir das 2017er Konzert im Knust etwas vermiest hatte. Wie würde es also in Kiel mit der Mutantendichte stehen?
Doppelbericht von Vincent Heinecke und Philipp Wolter - Bilder von Jan ML sind in der Mache.
INSIDE INFERNAL CRUST BRIGADE, PART VI
Bei diesem Konzert gerät die Diskrepanz zwischen recht geringer Erwartungshaltung und tatsächlich erfolgter Begeisterung besonders groß. Vielleicht hatte ich in den letzten Tagen einfach schon zu viele Konzerte gesehen, auch mögen die Bezeichnungen Noise Rock und Sludge kein totales Feuer in mir entfacht haben. Ordentlich in die Werbung gehängt hat sich die Konzertgruppe dieses Mal natürlich trotzdem. Nachdem die beiden letzten Veranstaltungen desaströs schlecht besucht waren, gab es dieses Mal Wildplakatierung, Flyer und Poster in allen Plattenläden, hemmungsloses Anlabern von Wildfremden auf der Straße und intensivierte Onlineattacken (Ankündigungen tatsächlich mal mit – buh! – Youtube-Links). Und früh zeigt sich immerhin eine positive Aufwärtstendenz in den Besucher*innenzahlen, wobei das Donnerstagskonzi von IMPERIAL TRIUMPHANT und MORD’A’STIGMATA nochmal deutlich besser laufen wird.
Die Karriere von SAINT VITUS scheint in zyklischen Phasen zu verlaufen; gar nicht unähnlich wie bei BLACK SABBATH, die sich mehrfach mit den Übersängern Ozzy und Dio reunierten, gab es bei Dave Chandler und Co. nun bereits mehrere Wino-Phasen, aber eben auch bereits die dritte mit Scott Reagers. Ich habe die Band zum Glück bisher mit allen drei Sängern (vier, wenn man Dave Chandler dazuzählt…) sehen können, seit 1988 immer wieder mit Wino, 1992 auf der „C.O.D.“-Tour mit Ex-COUNT RAVEN-Sänger Christian Lindersson und auf der 94er Tour zur „Die Healing“ mit Scott Reagers. Dass letzterer als Gründungsmitglied abermals zurückgekehrt ist, finde ich spannend und meine Erwartungshaltung an das kommende Album ist durchaus nicht gering. Dafür verantwortlich ist auch der Verlauf des heutigen Abends.
Bilder von Thomas Ertmer - https://www.facebook.com/th.ertmer/