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OPETH-Ghost Reveries

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 741
OPETH - Ghost Reveries

Stockholm - Eine Tragödie ereignete sich in der schwedischen Metropole. ORPHANAGE liefen Amok und fraßen mehrere Bands auf, darunter vor allem TOOL, DREAM THEATRE und mehrere schwedische Death Metal-Bands. Anschliessend platze die Band und die Stückchen verteilten sich in den dunklen schwedischen Wäldern. Die Retter kamen zu spät. Es blieb Ihnen nichts anderes übrig, als die Stückchen einzusammeln und zu einem Silberling zusammenzupressen, welchen Sie dann unter dem Namen OPETH "Ghost Reveries" in diversen Plattenläden ausstellten.
Solcherlei Assiziationen kommen mir spontan, wenn ich dieses Meisterwerk von OPETH belausche. Da steckt vieles drin, genialer Gegrunze, abgewechselt durch cleanen, teils mehrstimmigen Gesang, wobei der Shouter beides drauf hat. Dazu verschachtelte 10 Minuten Songs, komplex, ohne überarrangiert zu sein, auf dem Grat zwischen langsamen Death Metal a la GOREFEST und 70er Rock wie DEEP PURPLE - auch die entsprechenden Orgelsounds gehören fest zu OPETHs Spektrum. Und von vorne bis hinten passt einfach alles zusammen. Unglaubliche Scheibe - mich hat im Metalbereich lange keine Scheibe mehr so begeistert - anhören!

Review by: Matt ---Punkte: 10
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MATULA-Kuddel

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Micha Tunk
Zugriffe: 1084

MATULA – Kuddel LP (Zeitstrafe)

Punkrock mit Herz und Hirn. Melancholie trifft Euphorie, Resignation wird zur Aufbruchstimmung. Diese Texte! Diese Stimme! Dieser Sound! Das Artwork ist zum niederknien. Und dann der Chor am Schluss der Platte: Ein Planet – ohne Sinn – dreht sich um - die Sonne. Wunderbar. Punkt.

10 Punkte

Links: www.matula.tk
www.zeitstrafe.de

 

Review by: Micha Tunk

---Punkte: 10

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THE DRIPS-The Drips

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 882

The Drips – The Drips


The Drips bestehen schon seit dem Jahre 2000, aber reguläre Jobs und das nicht unerhebliche Mitwirken zweier Mitglieder bei The Bronx haben diese Platte erst 2005 entstehen lassen.

Wo wir schon dabei sind: maßgeblicher Anteil liegt hier natürlich Matts Röhre und Jobys Geriffe. Beides sind starke Elemente, die einen Vergleich zu The Bronx erzwingen. Unterstützt von Trommler David Hidalgo Jr.und Bassist Vincent Hidalgo gesellt sich Distillers-Gitzenmeister Tony Belivaqua hinzu und es wird hier allerdings weniger hardcorelastig wie bei The Bronx gerockt. Ergo: PunkROCK á la kalifornienmäßig. Ein bißchen L.A., aber ohne diese Glamrotze. Geschrieen wird trotzdem und die Songs gehen – wenn auch moderater – nach vorne. Es ist die logische und perfekte Schnittstelle zwischen den beiden Bronxalben. Ausreisser gibt es nicht, Anspieltipps sind „16,16, six“, „All Kids – Dead“ und der Opener „Broken“.

Die Songs machen deutlich, dass die Stärke bei den Refrains liegt. Die Strophen, besonders wenn der letzte(Coastline) und der erste Song(Broken) direkt hintereinander gehört werden, erinnern doch stark an die Ekel-80er Schmonzette „Safety Dance“ von Men with Hats(ich musste recherchieren – schon schlimm genug, dass mir der Vergleich auffallen musste), also eher ein bedingt komischer Zufall. Soundtechnisch gerade durch den Gesang und Gitarrensound geprägt, geht’s stark in Richtung Bronx und das ist gut so. Paraphrasiert: rotzig, räudig, straßig. Für Freunde der Bronx demnach ein Muss!


9 von 10 Punkten

Review by: Herbert

 

http://www.thedrips.com

http://www.myspace.com/thedrips

---Punkte: 9
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ANNIHILATOR-Metal

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von hendrik
Zugriffe: 1237

ANNIHILATOR - Metal

Endlich wieder mal ein gutes ANNIHILATOR-Album. Man wollte die Hoffnung schon fahren lassen, nachdem die letzten paar Scheiben entweder musikalisch nicht überzeugen konnten oder einfach indiskutabel klangen oder beides. Und der Name der Platte ist Programm. 10 Songs lang erhält man hier eine Demonstration dessen, was Metal ist (zumindest teilweise leider auch, was die Texte angeht). Nach wie vor interpretieren ANNIHILATOR den Begriff Metal auf einzigartige Weise, denn niemand klingt auch nur so ähnlich wie die Canucks. Und nach wie spielt Jeff Waters mit seinem super abgestoppten, super schnellen, super präzisen Riffing und seinen aberwitzigen, in Tempo und Speiltechnik absolut nicht nachvollziehbaren Soli in einer ganz eigenen Liga. Darüber hianus geben sich auf dieser Platte die Stargitarristen der Szene die Klinke in die Hand, in jedem Song duelliert sich einer mit Waters, und allesamt sind sie unglaublich (wobei nicht jeder mit dem Meister himself mithält). Die Bands, aus denen die Herren kommen, muss man sicher nicht alle mögen, aber was Amott, Loomis, Laiho & Co. hier abziehen, ist begeisternd. Schlagzeug spielt zum Glück der Beste, den ANNIHILATOR je hatten, Mike Mangini. Der ist nicht nur einer der besten der Szene, der ist einer der besten jeder Szene. Welche Genauigkeit, welche Geschwindigkeit.. Auch Sänger Dave Padden wurde endlich mal von der Leine gelassen, er singt und er schreit und er drückt dem Ganzen richtig geile Hooklines auf. Der Sound ist für Freunde von Natürlichkeit na klar nicht gerade optimal, aber zumindest klingt alles nach Instrument, sogar die Bassdrum. Dies sind eigentlich zwei Alben in einem: erstens ein wirklich hammergeiles Metal-Abum und zweitens eine Referenzplatte für Spieltechnik, sowohl für Gitarre als auch fürs Schlagzeug. Will man sowas sonst hören, muss man gewöhlich irgendwelche zergniedelten Solo-Alben von Prog-Typen ertragen, hier gibt´s das Ganze mit richtigen Songs. Chapeau! Am 11.Mai in Hamburg übrigens!

www.annihilatormetal.com

Review von: Hendrik

 

ANNIHILATOR Metal bei ebay ---Punkte: 9

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Joey Goebel - "Freaks"

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Kategorie: Lesefutter
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 2558

Joey Goebel – Freaks


Eine Band. Freaks. Die Freaks. Bestehend aus dem scheinbar ständig vollgedröhntem und stets philosophierendem Sänger Luster, der äußerst attraktiven berollstuhlten Satanistin und Drummerin Aurora, der 80jährigen Punk-Oma Opal, der allzeit alles hassenden 8jährigen Bassistin Ember und Keyboarder Ray, dem es aus dem Irak in die USA wegen einer persönlichen Mission verschlagen hat, bauen die Freaks ihr Imperium nacheinander auf, um gegen die „Humanoiden“ aufzubegehren und sie durch ihre Musik aufzurütteln.

Die Freaks sind wie aus dem richtigen Leben gegriffen und demnach ein Konglomerat von Mutanten, wie sie jeder in seiner Band hat. Durch das Changieren der Erzählperspektive von Person zu Person, in das auch Nebencharaktere einbezogen werden, wird die lineare Handlung von mehreren Seiten beleuchtet. Dadurch ist ein kurzweiliges und spannendes Durchlesen garantiert und es wird wieder offensichtlich, dass die gute Idee der Band jung sterben muss. Die Proberaumproblematik gibt es hüben wie drüben und es gibt allseits bekannte Gründe wie Stress im Altersheim, kein geeigneter Raum, Familienverpflichtungen mehrerlei Art und dennoch wird vielen weiteren Hindernissen getrotzt und bald der erste Auftritt anberaumt. Doch schon während des ersten Songs bricht die Hölle über allen ein.

Goebel schafft es, ein leicht zu lesenden, amüsanten und kurzzeitig auch zum Nachdenken anregenden Roman interessant zu präsentieren. An dieser Stelle möchte ich kurz aus dem Epilog des Autors zitieren:“Die grob gestrickte Handlung wurde an den Haaren herbeigezogen, die Protagonisten wurden an den passenden Stellen untergebracht, die Themen gründlich ausgeschlachtet, sämtliche Perspektiven sorgfältigst ausgelotet, vordergründige Symbolik bewußt eingesetzt, abgedroschene Ironie verwendet und Emotionen sowie Humor angemessen übertrieben[…].“ Alles klar? Also: lesen, ihr Ratten!


192 Seiten, Broschiert, 15 EUR, aber auch empfehlenswert: Das Hörbuch


9.5 von 10 Punkten

 

Review by: Herbert 

---Punkte: 9
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