Magazin

AUTHOR AND PUNISHER, TREPANERINGSRITUALEN / 22.05.2018 – Kiel, Alte Meierei

4.65

Zwei Ein-Mensch-Projekte an einem Abend, die mit den Genrebezeichnungen Industrial Doom sowie Death Industrial angekündigt werden. Das klingt erst mal nicht, als ob es mein Ding sein könnte. Aber noch gerade rechtzeitig werde ich auf eine kurze Vice-Doku über Tristan Shone, den Kopf hinter AUTHOR AND PUNISHER, aufmerksam gemacht. Darin sieht man, wie der Typ seine gesamten Effektgeräte quasi selber baut und die entsprechenden Sounds selbst kreiert. Es ist schwierig zu beschreiben, aber auf jeden Fall imposant, wenn man Shone hinter seinem Kram sieht. Wie ein Borg aus Star Trek scheint dieser Freak mit elektronischem Gedöns zu verschmelzen, schiebt dabei ein Gerät hin und her, welches Drumsounds auslöst, bedient gleichzeitig diverse Pedale und brüllt in ein sehr eigentümlich geformtes Mikro. Und das finde ich daran interessant, wo mich andere Industrial-Projekte nicht packen: Statt einfach irgendwelche Effekte automatisch ablaufen zu lassen, sieht eine AUTHOR AND PUNISHER-Show nach „Arbeit“ aus und klingt verrückterweise auch organischer, als man beim Begriff „Industrial irgendwas“ denken mag.

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Eingereicht von Philipp

Sleazy -Re-Evolution- 19.05.2018-Medusa Kiel Gaarden

4.55

iggi
Ein 4 er Pack Bands coolen Sleaze Glam Power Brocken Baby..yeah..harte mische mal vorweg was uns Pierre Bade --Konzert Veranstalter aus Hamburg-- hier und heute um den Hals windet ,Auch hab ich Kenner der Materie getroffen Glam Gonzo,Alter Kumpel der ein echter Kenner des dreckigen Street Sleaze Glamrockes.. und hatten gutes Gesülze ausgetauscht über diese explosive Mischung der geilen Musik die unser  Gehirn massiv durchgerockt....auch Veranstalter Pierre erweist sich als Stilsicher in Sachen- Leatherjacket with Boots on Style-..und hat ein super Abend mit Kickassrockinyaface hingehauen

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Eingereicht von Philipp

THE BOMBPOPS / 17.05.2018 – Hamburg, Monkey's Music Club

4.675

The Bombpops spielten am Donnerstag zum ersten Mal in Hamburg und lieferten ein knackiges 50-minütiges Set aus schnellen, unbeschwerten Punkrock-Songs ab – mit einer Menge alberner Ansagen zwischendrin.



„Hamburg! We made it, finally. I didn't go to the hospital this time!“ So begrüßt Sängerin Poli das Publikum, in Anspielung auf die abgesagte Show 2015, als die Band eigentlich ihr allererstes Europakonzert im headCRASH spielen sollten, aber die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung machte.

Dass es dann mit einer B-Seite als Opener losgeht, spricht dafür, dass die Band durchweg solides Material raushaut: Breathe ist schnell und kraftvoll und die Masse geht von Anfang an ab. Nur der Live-Sound lässt zu Beginn leider zu wünschen übrig: Jen und Polis Stimmen harmonieren an sich wunderbar und machen den Klang der Band aus – dann ist es entsprechend besonders ärgerlich, wenn sie zu leise im Soundbrei untergehen.

The Bombpops, live in Hamburg 2018

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Eingereicht von binimgarten

BISON, LLNN, GRÄNSLANDET / 18.05.2018 – Kiel, Alte Meierei

So langsam gehört der Infernal Crust Briagade echt mal ein Preis verliehen. Was wäre die Kieler Krachlandschaft ohne sie? Vielleicht sollten wir im Poll zukünftig die Kategorie „Konzertgruppe des Jahres“ ergänzen, könnte doch spannend werden. Heute stehen die Genres Post-Metal, Sludge, Stoner, Crust und HC auf dem Menu, vertreten von drei mir bis heute vollständig unbekannten Bands. Allein durch die Veranstaltungen der ICB habe ich mittlerweile viele Bands kennengelernt, von denen ich vorher noch nie gehört hatte. Also: Licht aus, Lärm an!

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Eingereicht von Philipp

CIRITH UNGOL, NIGHT DEMON, NIGHT / 16.05.2018 – Hamburg, Kulturpalast Kronensaal

Philipp: Es ist einer dieser Momente, in denen man vor ungläubigem Staunen kurz fassungslos ist: CIRITH UNGOL auf einer Clubshow in Hamburg! Dazu dann auch noch mit NIGHT DEMON den doppelten Leatherby und da NIGHT auch gerade anfragten, konnte Bambi-Flo sie doch glatt feudal dazubuchen. Das Ganze ist natürlich ein guter Nebeneffekt des ROCK HARD FESTIVALS, auf dem die beiden erstgenannten Bands am Pfingstwochenende spielen und nun vorher in Hamburgs Kulturpalast Kronensaal Halt machen. Für mich gewinnt die Veranstaltung noch einen zusätzlichen Reiz durch die Tatsache, dass ich die beiden bisherigen Metal-Veranstaltungen im Kronensaal, dem „großen Bambi“, verpasst hatte. Der Schuppen erweist sich dann generell als gut geeignet für mittelgroße Konzerte, hat zwar weniger Flair als das eigentliche Bambi, ist aber immer noch saugemütlich. Etwas schade finde ich allerdings, dass man die Boxen so aufgehängt hat, dass vorne vom PA-Sound nichts ankommen kann. Die heute häufig geäußerte Kritik am Mischer läuft also ins Leere, denn vorne kann man halt nur die Backline hören. Dass der Gesang im Mix gut präsent ist, hörst du nur ab einer gewissen Distanz. Ob nun in der Frontrow oder weiter hinten, für alle gilt indes: KNEEL TO THE MASTERS OF THE PIT!

CIRITH UNGOL_NIGHT DEMON_NIGHT_1

Bericht von Siggi Sick und Philipp Wolter, Bilder von Siggi. 

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Eingereicht von Philipp

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