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SUFFOCATION OF SOUL, DIVIDE / 01.07.2018 – Schleswig, Black Out Beauty

Völlig spontan entscheiden wir uns für diesen Konzertbesuch. Was könnte an einem Sonntagabend in Schleswig gehen? Gar nicht mal so wenig, stellen wir noch vor den Toren des BLACK OUT BEAUTY fest! Die Nasen von REZET waren schon mal mit SUFFOCATION OF SOUL auf Tour, haben das heutige Ding mitorganisiert und sind natürlich alle vor Ort, dazu tummeln sich Meltdown-Crewmitglieder und andere Hackfressen in der lauen Abendsonne. Death Metal aus Kiel und eine brasilianische Thrashcombo kann man sich schon mal geben, zumal der Eintritt schlanke 5,- Euro beträgt.

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Eingereicht von Philipp

CROWBAR, MUTANT REAVERS / 25.06.2018 – Kiel, Schaubude

Es erscheint selbst jetzt noch beim Schreiben des Reviews etwas irreal: CROWBAR in Kiel! Da ist es auch egal, ob es sich um den Montag direkt nach der Kieler Woche handelt und das Konzert kurzfristig angekündigt worden ist – rumsdibumsdi ist das Ding ausverkauft. Die Touraktivitäten von CROWBAR sind in den letzten Jahren intensiviert worden – jetzt scheint es sogar eine zweite Tourbesetzung zu geben, welche es ermöglicht, konstant durchzuziehen. Denn Todd Strange ist bei diesem Trip verhindert und wird für diese erneute Europatour von Shane Wesley ersetzt. Auch wenn es schade ist, dass Sexy T fehlt, hier kann es nur eine Entscheidung geben: Hin! Vor der Schaubude trifft man dann auch so ziemlich jeden Menschen, der Musik mag… Heute wird der Test gewagt: Passt (fast) ganz Kiel in die Schaubude?

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Eingereicht von Philipp

LIFE OF AGONY, PYOGENESIS / 17.06.2018 – Kiel, RADIO BOB CAMP

Ich muss erst mal gestehen, dass ich kein Album von LIFE OF AGONY besitze und die Band für mich – duck! – auch nie sonderlich relevant war. Das Debut lief natürlich „überall“, wie man so schön sagt, irgendjemand hat es mir auch auf Kassette überspielt, aber so richtig oft gehört habe ich die (natürlich immer noch in meiner Sammlung befindliche) Kase nicht. Auf der ersten Tour mit PRO-PAIN und SPUDMONSTERS war ich allerdings dabei (Markthalle), das war wirklich gut und später tauchten LOA natürlich immer mal auf Festivalbühnen auf, vor denen ich rumlungerte.

PYOGENESIS waren da schon eher mein Ding, „Waves Of Erotasia“ (1994) und „Twinaleblood“ (1995) wurden abgeerntet und liefen zumindest für eine gewisse Zeit regelmäßig. Dann verlor ich die Band komplett aus den Augen – bis mir ein Bekannter von der Qualität des „A Kingdom To Disappear“-Albums (2017) berichtete und auch auf die Texte einging, die u.a. die Revolution von 1848 behandeln. Völlig zufällig lernte ich den Pyo-Chef Flo Schwarz wenig später kennen und hatte ein sehr anregendes Gespräch mit ihm. Die Platte ist wirklich der Hammer und kann mit tieftraurigen und pathosgeladenen Melodien und Texten begeistern, wer die Songs nicht kennt, sollte UNBEDINGT mal „Every Man For Himself… And God Against All“ (über Kaspar Hauser) und „I Have Seen My Soul” (eine Bearbeitung des “Bildnis des Dorian Gray”-Romans von Oscar Wilde) hören.

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ROSE TATTOO, THE WILD / 18.06.2018 – Kiel, RADIO BOB CAMP

Philipp: Es geschieht tatsächlich erst in der Mitte des – so viel sei vorweggenommen – sensationellen Konzertes, dass mich folgende Erkenntnis wie ein Schlag trifft: Das Timing für eine massive Rückkehr von ROSE TATTOO könnte nicht besser sein, denn der Thron des schmutzigen Rock’n’Roll/Hardrock ist verwaist. Lemmy ist tot und AC/DC sehen nicht viel gesünder aus. Und ohne Scheiße: In der Form, in der sich ROSE TATTOO hier und heute präsentieren, haben sie sehr gute Chancen, sich noch einmal nachhaltig in den Annalen des Rotz-Rock’n’Roll einzutragen.

ROSE TATTOO
Photos von Siggi Sick

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Eingereicht von Philipp

KIEL EXPLODE VIII / 16.06.2018 – Kiel, Alte Meierei

So viele Bands kannte ich noch nie auf einem KIEL-EXPLODE-Billing! Häufig sagten mir alle auftretenden Bands im Vorfeld vollständig nullinger, dieses Mal befinden sich mit GOLD, SVALBARD, FREDAG DEN 13:DE und THE TIDAL SLEEP gleich vier Combos auffer Liste, die ich bereits vorher irgendwo live erleben konnte. Das kommt zum einen natürlich schlicht durch den regelmäßigen KIEL-EXPLODE-Besuch, denn SVALBARD und THE TIDAL SLEEP wurden nach ihren Auftritten 2016 bzw. 2015 erneut eingeladen. Und im Falle von GOLD sowie FREDAG DEN 13:DE haben Andre, Klemsen und Co zwei Leckerbissen mit aufs Menu gehievt, die außerhalb dieses geschätzten Festivals bereits im Wolter’schen Radius gespielt haben. Bleiben immer noch vier Unbekannte für mich. Ich will möglichst alle mitbekommen, konnte ich doch das 2017er EXPLODE nicht besuchen, verspüre daher Nachholbedarf. Und das gelingt auch, also genug des Vorabgeschwafels und hinein ins Getümmel:


Fotos von Jan ML folgen...

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Eingereicht von Philipp

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