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WACKEN XXVIII / 04.08.2017 – Wacken, Tag 3

Freitag, 04. August

Philipp: Ich muss den Bericht wieder mit einer Schilderung aus dem Duschcontainer beginnen: Der Typ vor mir erhält die Warnung „Vorsicht, ist echt kalt!“, reagiert darauf jedoch lediglich mit einem genuschelten „Egal“. Und er sieht auch so aus, als ob ihm Nebensächlichkeiten wie die Wassertemperatur beim Duschen eher wumpe sind. Wenig später höre ich jedoch einen überraschten Aufschrei aus seiner Kabine. Aha, es ist tatsächlich kalt. Auch ich kann trotz innerlichen Wappnens einen Kälteschockschrei nicht vermeiden – der Körper reagiert auf eine derartige Kälteattacke mit Schnappatmung, die Schädeldecke beginnt augenblicklich zu schmerzen. Aber irgendwie lässt sich das durchstehen und ich merke wieder: Zu kalt ist eher erträglich als kochend heiß. Gut gelaunt und fit verlasse ich die Dusche. Besser ist das, denn heute haben wir ein Programm von elf Uhr morgens bis drei Uhr nachts. Ich schicke voraus, dass wir das auch voll durchziehen und uns keine einzige Pause zum Sitzen gönnen. Das klingt jetzt irgendwie komisch tough, soll es aber gar nicht, ich hab halt lieber Fußschmerzen, als CANDLEMASS zu verpassen.


Wacken


Bericht von Anke Black, Stefan, Strecker, Rüdiger, Vincent und Philipp, Fotos von Strecker.

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Eingereicht von Philipp

SLIME, BORDERPAKI / 08.10.2017 – Husum, Speicher (Zusatzkonzert)

4.715

Eigentlich hätte ich Slime gerne 3 mal in Folge gesehen (Lübeck, Husum und Husum), aber das war durch die Nordirland Rutsche leider nicht möglich. So bleibt nur das Zusatzkonzert und nach diesem kann ich sagen, 1 mal hat auch gereicht.

Slime


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Eingereicht von Philipp

Y&T, Q5 / 08.10.2017 – Hamburg, Markthalle

Ein Gutes hat die schöne neue Welt mit ihrer Digitalisierung ja – Bands, die man bis vor wenigen Jahren noch nie live gesehen hat, sind jetzt gezwungen, ihre Touraktivitäten deutlich zu erweitern. Ob das bei Y&T der Hintergrund für die Tatsache ist, dass ich sie jetzt zum dritten Mal in drei Jahren sehe, nachdem ich vorher drei Jahrzehnte vergeblich danach geschmachtet habe, weiß ich natürlich nicht – vielleicht sind die Hardrockhaudegen auf ihre alten Tage auch schlicht (noch) tourgeiler geworden. Wichtiger ist: Die stehen noch voll im Saft, zocken Shows, die über zwei Stunden voller magischer Momente dauern und dann haben sie auch noch Q5 als very special guest dabei! Ich sage: Hin!


Ticket_Y&TY&T
Fotos von Olaf Walter. 

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Eingereicht von Philipp

ELDER DRUID, NOMADIC RITUALS, VOODOO BLOOD, MOLARBEAR / 06.10.2017 - Belfast, Bar Sub

Belfast (irisch Béal Feirst) ist mit seinen 340.000 Einwohnern etwas größer als Kiel. Umgeben von einer hügeligen Landschaft, erschien zumindest mir die Hauptstadt Nordirlands jedoch als weniger weitläufig als unsere Perle an der Förde. Nichtsdestotrotz teilen sich beide Städte viele Gemeinsamkeiten: einen Hafen, eine Werft (bei Harland & Wolff wurde die Titanic gebaut), eine lebendige Trinker-Szene und viele nette Menschen. Gerade letzteres möchte ich noch einmal betonen, die Nordiren sind wirklich ausgesprochen freundlich und das für England typische German-Bashing ist ihnen völlig fremd.

Voodoo Blood

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Eingereicht von Philipp

BLACK LUNG, HOMESPUN / 05.10.2017 – Kiel, Schaubude

Eigentlich bekloppt: Da spielt man in dieser Woche schon mit seiner eigenen Band drei Konzerte, am Sonntag steht dazu ein lange anvisierter Besuch in Hamburg an und dennoch muss auch das Ding heute Abend noch besucht werden! Und das, obwohl ich gar nicht so der Stonerkopf bin. Aber: There’s no parole from Rock’n’Roll! Und außerdem ham sich Arnika und Dicki heute angekündigt, die ich seit der Rückkehr von ihrer Reise auch erst einmal wiedergesehen habe. Reicht doch schon als Grund.

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Eingereicht von Philipp

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