THE THREE TREMORS, BENEDICTUM, (THORIUM) / 09.10.2018 – Hamburg, Bambi Galore

Was zur Hölle habe ich da gerade gesehen?

Drei der besten Metalsänger überhaupt zusammen auf einer Bühne schmettern mit Inbrunst und einer aus allen Rohren feuernden Band im Rücken Klassiker von JUDAS PRIEST, JAG PANZER und CAGE sowie brandneuem eigenen Material: THE THREE TREMORS sind Harry „The Tyrant“ Conklin, Tim „Ripper“ Owens und Sean „Hell Destroyer“ Peck. Die drei Screamer haben ein gemeinsames Projekt kreiert, sich gleich CAGE als Backing Band geschnappt und bereits ein gemeinsames Album aufgenommen. Eigentlich ja ein Thema für nahezu alle Metal-Festivals, aber offenbar wollten die drei Tremores (erst) die Ochsentour durch den Untergrund durchziehen. Mich hat die kurzfristige Ankündigung gewundert, denn so fand vorab null Berichterstattung in der Presse statt. Offenbar ist der Release der Platte ursprünglich für einen früheren Zeitpunkt vorgesehen gewesen, musste aber verschoben werden. Die bereits gebuchte Tour hat man trotzdem durchgezogen, ist sicherlich auch kompliziert, die Terminkalender der Beteiligten abzustimmen, schließlich ist Conklin bei JAG PANZER, TITAN FORCE und SATAN’S HOST aktiv, Peck mit CAGE, DEATH DEALER und DENNER / SHERMANN und der Ripper ist gerade – äh – official Taste Tester bei Monster Energy (!). Daher erscheinen auch nur so 80 Besucher*innen, die in den Genuss einer unfassbar intensiven Darbietung kommen. Mit dabei: das Dremu-Dream-Scream-Team Jan ML (Fotos kommen hier wie immer asap) und Philipp Wolter. Let’s go:


THE THREE TREMORS

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HYPNOS, LIZZIES / 07.10.2018 – Kiel, Schaubude

Häufig kommt bei dem Thema „zu wenig Metalkonzerte in Kiel“ die Behauptung ins Spiel, es gäbe in der Stadt halt keine Läden für diese Musik. Das ist schlicht falsch. Es liegt eher an fehlenden Konzertgruppen und Veranstalter*innen. Wenn jemand den Arsch hochbekommt und etwas organisiert, dann ist vieles möglich, zum Beispiel in der Meierei (INFERNAL CRUST BRIGADE) oder in der Schaubude. Ein aktuelles Beispiel ist die brandneue Konzertgruppe STEEL CRAWLER, deren Selbstverständnis sich wie folgt liest: „Steel Crawler ist eine DIY Konzertgruppe, die Rockkonzerte, mit Fokus auf das Genre Heavy Metal, veranstaltet.“ Juhu, herzlich willkommen, vor allem wenn das erste Konzert gleich ein derartiger Knaller ist: HYPNOS und LIZZIES zusammen in Kiel!


HYPNOS_LIZZIES
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WACKEN XXIX / 04.08.2018 – Wacken, Tag 4

Samstag, 04. August

Philipp: Buh, schon der letzte Tag! Aber da nachher v.a. RIOT, NIGHT DEMON, und HELLOWEEN locken, entsteht gar nicht erst Katerstimmung. Heute ist es auch nicht mehr ganz so heiß, vielmehr kann man von perfekten Open-Air-Bedingungen sprechen. Somit stehen wir rechtzeitig vor der LOUDER-Stage, um dort eins der besten Konzerte des W:O:A 2018 zu sehen.


DIMMU BORGIR

Bericht von Strecker, Anke, Stefan & Philipp, Fotos von Strecker und Toni B. Gunner - https://mondkringel-photography.de/

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BLACK INFERNAL BIRTHDAY BASH Vol. 666/3: CAULDRON, EVIL WARRIORS, FVNERAL FVKK, VIDARGÄNGR, AUREOLE OF ASH, CHAMBERS, KAVRILA / 29.09.2018 – Kiel, Alte Meierei

Ein Mal kann Zufall sein. Zwei Ereignisse bilden noch keine Serie. Aber mit drei Belegen lässt sich eine These schon langsam stützen. Daher verkünde ich mit wissenschaftlichem Ernst, dass die Alte Meierei mittlerweile neben Punk auch für Old School Heavy Metal in Kiel die erste Adresse darstellt. Trveheim in Kiel? Go at Alte Meierei! NIGHT DEMON, SAVAGE MASTER und jetzt CAULDRON haben schließlich nicht nur auf dem KEEP IT TRUE gespielt, sondern eben auch in der Meierei. Die INFERNAL CRUST BRIGADE macht’s möglich. Und da diese Ausgabe des INFERNAL BIRTHDAY BASH auch diverse andere Hochkärter auf dem Billing stehen hat, ist Erscheinen selbstverständlich. Herzlichen Glückwunsch, Infernal Crust Commander Herb!

BIBB
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PETROL GIRLS, KALK / 27.09.2018 – Kiel, Schaubude

Von der Band PETROL GIRLS hatte ich bis zum Tage dieser Veranstaltung vorher noch nie gehört. Das ist für mich aber eher ein Grund FÜR den Konzertbesuch, wobei letztendlich KALK den Ausschlag dafür geben, hinzugehen. Deren Debutalbum mag ich sehr gern, bisher konnte ich die Kieler*innen jedoch noch nicht live sehen. Und die Beschreibung von PETROL GIRLS in der Veranstaltungsinfo liest sich dann auch interessant: „»It's my body, my fucking choice!« – Talk Of Violence. Die Message ist eindeutig. Petrol Girls, die vierköpfige Riot-Hardcoreband aus London bzw. Graz haben sich nach der Sage der ›Pétroleuses‹ benannt: Frauen die bereits im 19. Jahrhundert in Paris Herrenhäuser mit selbstgebauten Molotow-Cocktails aus Milchflaschen in Brand gesetzt haben um gegen traditionelle Geschlechterrollen zu protestieren. Genau das ist der Aufhänger: sich wehren, Widerstand leisten gegen gesellschaftliche Missstände wie Rassismus und (Alltags-)Sexismus. Petrol Girls brillieren durch ihre Komplexität in Songstrukturen, Rhythmen und Harmonien. Der Einfluss von Szenehelden wie Refused, White Lung, Fugazi, RVIVR, Propagandhi, At The Drive-In oder The War On Women ist erkennbar.“


PETROL GIRLS
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