WACKEN OPEN AIR XXX / 31.07.2019 – Wacken, Tag 1

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Philipp: Dreißig Jahre Wacken, das ist mal eine Hausnummer! Da wir fast auf jeder W:O:A-Edition zugegen waren (Strecker sogar auffem allerersten Wacken), heißt das natürlich, dass der Altersdurchschnitt unserer Reisegruppe von Anfang 20 auf Anfang 50 gestiegen ist. Aber ich find’s eher gut, zumal die Begeisterung für Konzerte bei uns allen ungebrochen zu sein scheint. Auch bemerkenswert: Viele starke Auftritte werden dieses Jahr von Bands abgeliefert, die so alt wie das W:O:A oder sogar älter sind! Manche davon spielen dieses Jahr zum ersten Mal hier und räumen gnadenlos ab, z.B. URIAH HEEP oder SWEET. Aber ich will mal nicht spoilern. Heute geht es gleich mit einem wahren Konzertmarathon los, der uns von 16:00 bis Mitternacht beschäftigen wird. Der Mittwoch ist somit endgültig zum ersten vollen Festivaltag angewachsen.

 

ROSE TATTOO
ROSE TATTOO

 

Bericht von Stefan Lehmann, Michael Strecker und Philipp Wolter, Fotos von Toni B. Gunner (https://mondkringel-photography.de/) und Michael Strecker.

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MEDICINE NOOSE, DISGUSTED GEIST / 28.08.2019 – Kiel, Alte Meierei

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INSIDE INFERNAL CRUST BRIGADE, PART XI

Torsten: Nachdem die Alte Meierei bei den vorangegangenen Konzerten buchstäblich aus den Angeln gehoben wurde, wird es Zeit für ein Verschnaufspäuschen ... - wirklich?! Ne Pause? Ach was! Bei der Infernal Crust Brigade gibt‘s nur ein Motto: "Immer weiter, immer mehr, immer brutaler!" Beim heutigen Konzert isses nur ein bisschen langsamer als sonst – doomigen, sludgigen Death Metal gibt es heute auf die Ohren.

Philipp: Yeah, wer auf EYEHATEGOD steht und heute nicht in die Meierei kommt, dem kann nicht mehr geholfen werden. Die Slo-Mo-Dampfwalzen von MEDICINE NOOSE waren 2018 bereits in der Meierei zu Gast (mit DAWN RAY’D) und konnten bei allen Augenzeugen, mit denen ich gesprochen habe, punkten. Heute also mit den Kaliforniern DISGUSTED GEIST (was für ein Name!), das kann ja was werden!

Doppel-Review von Torsten Matzat und Philipp Wolter. Keine Fotos von niemandem. Nur: Dunkelheit.

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HAMBURG METAL DAYZ 2019 / 21.09.2019 - Markthalle + MarX, Hamburg

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Ein Metal-Marathon stand in Hamburg an und zeitgleich fand auch noch das Reeperbahn-Festival statt, das hieißt für mich, rechtzeitig in Kiel mit der Bahn aufzubrechen. Am Kieler Hauptbahnhof war an diesem Samstag auch gut Betrieb, viele Kreuzfahrer mit ihren sieben Sachen tummelten sich mit Kind und Kegel, was für Belustigung bei mir sorgte. In Hamburg kam der Zug dann wie so oft verspätet an, was unserer guten Laune keinen Abbrucht tat, nun konnte es losgehen und die ersten Bekannten wurde begrüßt. Bei gutem Wetter kamen wir an der Markthalle an, wo auch schon gegen 16:00 Uhr was los war, in der Halle viele unterschiedliche Stände und Aktionen.. U.a. die Wacken - Foundation, Sea Shepherd, eine Kunstausstellung, Vorträge, Maschines Late Night Show, Beer -Tasting mit den Jungs von HÄMATOM und einem motivierten YOU TUBER, Ernie Fleetenkieker (Benjamin Feddern)…… Aber immer schön der Reihe nach…

Bewertung: 5 / 5

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Portrayal Of Guilt / 24.09.2019 - Kiel, Alte Meierei

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Auch wenn ich mich stets wiederhole, aber ich kann nicht anders, als mein Befinden hinsichtlich des Zustandes der musikalischen (Sub-)Kultur zu beschreiben. Renommierte Musikmagazine stellen ihren Vertrieb ein, andere buhlen um wirklich nur ein paar Tausend Abonennten, damit es sinnvoll weitergehen kan, Pladdenläden schließen und die Verkaufszahlen sind (wenn man das mit früheren Zeiten vergleicht) nahezu lächerlich. Und Leute finden sich leider auch nicht mehr so zahlreich bei Live-Konzerten ein (am besten scheint es noch zu laufen, wenn irgendwas in Richtung Event geht). Wenn die TAB-Taste irgendwann doch „Tasse Bier“ (Remember Homer Simpson in „King-Size Homer S07E07 :)) heißt und Bier ausschütten kann bzw. 3D-Drucker Essen drucken können, haben viele Personen noch weniger Gründe in die reale Welt rauszugehen. Nur ma so nebenbei. Antworten/Lösungen fallen mir leider keine ein, aber selbst Zweckoptimisten scheinen den Ausblick in eine (nicht allzu weit) entfernte Zukunft nicht rosig zu sehen.  

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RAM, VULTURE, INDIAN NIGHTMARE / 12.09.2019 – Hamburg, Bahnhof Pauli

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Mittlerweile ist es auch schon 15 Jahre her, dass ich RAM zum ersten Mal live gesehen habe. Das war auf dem HEADBANGERS OPEN AIR VII 2004 (Bericht siehe Schlagwort) und seitdem haben sich die Schweden Schritt für Schritt zu einer meiner Lieblingsbands gemausert. Mindestens zehn RAM-Live-Reviews befinden sich in der DreMu-Datenbank und nicht einmal waren Oscar Carlquist und Co auch nur durchschnittlich, sondern überzeugten immer mit Herzblut, ja, sogar einem gewissen Fanatismus für Heavy Metal. Wo diverse (Black) Combos irgendwann nicht mehr ernst zu nehmen sind, weil sie in ihrem Zwang, möglichst okkult zu wirken, die Grenze zur Lächerlichkeit überschreiten, strahlen RAM pure Authentizität aus. Als Hörer*in fühlst du in jeder Note, dass diese Band Heavy Metal nicht trivialisiert, sondern auf kreative Weise immer neu mit Inhalt füllt. Kein RAM-Album klingt gleich, dennoch ist die Band sofort zu identifizieren. Heute also der Release-Gig des neuen Albums „The Throne Within“, als Support zwei der besten Newcomer überhaupt, INDIAN NIGHTMARE und VULTURE.

 

RAM

 

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