Sewer Rats, Grave Pleasures, Tiger Army / 17.11.2019 - Hamburg, Bahnhof Pauli

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So wirklich erklären kann ich es mir bis jetzt nicht, warum das gestrige Konzert von der Fabrik in den Bahnhof Pauli verlegt werden musste (Laut Inernet steht es 1200: 400). Ich hatte ehrlich darauf getippt, dass es zumindest ziemlich voll werden wird in der Fabrik. Zumal Tiger Army gerade ein neues Album am Start haben und das restliche Line-Up wirklich punkten kann. Und das letzte Gastspiel als Headliner im Logo liegt auch schon etwas länger zurück. Vielleicht liegt es an der (vermeintlichen) (musikalischen) Engstirnigkeit der eher puristischen Psychobillyszene?  

 

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ARMSTRONG, TANNHAUSER GATE / 18.10.2006 – Kiel, Luna

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Ihr habt sicher bemerkt, dass beim letzten Upgrade einige Fotos auf der Strecke geblieben sind. Zufällig habe ich kürzlich bemerkt, dass sich auch einige wenige Artikel nicht mehr in der Dremu-Datenbank befinden. Das geht natürlich gar nicht! Zum Glück habe ich zumindest die von mir verfassten Dokumente auf externen Festplatten gespeichert und so kann restauriert werden. Hier der dritte Teil in der Serie "verlorene Berichte" oder auch „Lost And Found“  (sagt gern Bescheid, wenn ihr weitere "Lücken" entdeckt), ein Live-Review zweier lokaler Bands, die es beide leider nicht mehr gibt:

 

Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass nahezu alle ehemaligen öffentlichen Scheißhäuser Kiels mittlerweile zu Imbiss-Buden umfunktioniert worden sind? Das ist doch irgendwie abartig! Ich mein’ – wie abgestumpft muss man sein, wenn man sich an so ’nem Ort ’ne Knackwurst reinhaut?

Aber ich wollte ja wat ganz Anderes loswerden, nämlich einen Bericht aus dem Pit und nicht aus dem Scheißhaus respektive Pommeshaus:

Im Luna war ich vor diesem Abend original noch nie (allerdings war dort früher das Six-Pack und da ham SMOKE BLOW mal einen genialen Gig hingerotzt). Was zieht einen auch sonst in die Bergstraße?

Angenehm überraschen uns aber der Preis von 5,- Euro und die Tatsache, dass der Macker am Einlass uns nicht die Getränke abnimmt.

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SICK OF IT ALL, COMEBACK KID, CANCER BATS / 06.11.2019 – Hamburg, Markthalle

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Oh oh, dieses Konzert hatte ich tatsächlich VERGESSEN, obwohl ich dafür Tickets gekauft hatte! Zum Glück erinnert mich ein Kollege, für den ich eine Karte mitgekauft hatte, am Vortag daran: „Geil, morgen SICK OF IT ALL! Ich hol dich ab, wa?“ – „Äh, das ist morgen? Fuck, ich hab Generalprobe, spiele eine kleine Rolle in so einem Schultheaterstück!“ Das ist letztlich wohl auch der Grund für den Fauxpas, denn die Karten hängen seit Anfang Juli an meiner Pinnwand, irgendwann kamen die Probentermine fürs Theater und mir war die Terminkollision nicht aufgefallen. Aber wir retten die Kiste durch eine Spontanplanung, indem ich einfach direkt von der Schule abgeholt werde und wir zackig nach Probenende gen Hamburg donnern. Dieser Plan klappt gut und ich denke sogar daran, vorher Kostüm und Schminke im Stile einer 80er Jahre Nazi-Witwe abzulegen…

Bewertung: 4 / 5

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MIDNIGHT PREY, TANITH / 08.11.2019 – Hamburg, Bambi Galore

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Kaum einem Album habe ich dieses Jahr so entgegen gefiebert wie „Uncertain Times“, dem Debüt-Longplayer der Hamburger Heavy-Rocker Midnight Prey. Am 7. November war’s endlich soweit: Winston, Hannes und Friesen luden zur Release-Party ins Bambi Galore – inzwischen DIE erste Adresse für kultige Metalkonzerte in unserer schönen Hansestadt. Schon Wochen im Voraus hatte ich mir den Termin fett im Kalender angestrichen. Und das gleich aus mehreren Gründen: Erstens sind Midnight Prey live eine absolute Macht, die ich mir gar nicht oft genug geben kann. Zweitens wollte ich mir das „Uncertain Times“-Vinyl gerne direkt am Release-Day krallen. Und drittens gab es an diesem Abend noch ein weiteres, ganz besonderes Schmankerl. Midnight Prey teilten sich die Bühne nämlich mit den großartigen Tanith aus New York, die in Hamburg den Auftakt ihrer ersten Europa-Tour gaben!

Bewertung: 5 / 5

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Røtt, C.H.E.W. / 08.11.2019 - Kiel, FKK

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Zum Glück googlete ich mich am Vortag noch durch das weltweite Netz. Dort erspähte ich, dass „Just a little bit dangerous“ zu einem Event in das hippe Fahrradkinokombinat einluden. Angekündigt war Folgendes: „acab | d-beat | hardcore punk | weirdo punk“. Da musste ich schon ein wenich schmunzeln.   War ja einiges los am gestrigen Abend: Stoner im Medusa, Metal inna Schaubude (ich war seit dem Wechsel immer noch nicht da...), Rockabilly im Orange Club. Da es sich bei JALBD – auch wenn es musikalisch nicht immer unbedingt meinen Geschmack trifft – ähnlich wie bei der Infernal Crust Brigade verhält, nämlich, dass es doch immer für Qualität bürgt, das kann man auch einfach ma sagen (Danke Hinnerk und Co!), brauchte ich nicht lange überlegen.

 

Bewertung: 4 / 5

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