Andreas Eschbach - Der letzte seiner Art

Von Andreas Eschbach gibt es ja schon ein paar legendaere Werke wie "Eine Billion Dollar" und das "Jesus-Video" (vergesst die Pro 7-Verfilmung, die ist Schrott, das Buch aber lesenswert! So griff ich natuerlich erfreut zu, als ich sein neues Werk "Der letzte seiner Art" in die Griffel bekam!

In dem Buch geht es um einen US-Veteran, der zurueckgezogen in Irland lebt. Schnell wird klar, dass er Teil eines illegalen Experiments der US-Armee war, um Menschen technischen Schnick-Schnack einzubauen, sie damit quasi unbesiegbar zu machen und so eine Super-Eliteeinheit zu schaffen. Soweit also ein altbekanntes und beliebtes Motiv, dass wir seit dem "6-Millionen-Dollar-Mann" (auf den dann auch kraeftig Bezug genommen wird) kennen und schaetzen. Das Leben des Ex-GI wird durcheinandergewirbelt, als ploetzlich merkwuerdige Gestalten in seinem Heimatdorf auftauchen, die nach ihm suchen. Schliesslich geschehen mehrere mysterioese Morde und eine Frau verschwindet. Der GI findet sich in einem Sumpf aus US-Militaers und IRA-Symphatisanten wieder.

Das Buch ist definitiv spannend zu lesen und kann schnell verschnabuliert werden- ein spannender Thriller im bewaehrt flotter Eschbach-Schreibe. Aber was Eschbach eigentlich auszeichnet-naemlich geniale Ideen und reichlich ueberraschende Wendungen-vermisst man in diesem Werk schmerzlich. Zu durchschaubar ist der Plot, zu schnell ahnt man, was Sache ist. Zudem sind einige Sachen schlichtweg nicht nachvollziehbar und wirken wenig durchdacht.

Fazit: Gute Durchschnitts-Thrillerware mit SciFi-Anteil und Anti-Bush (senior)-Elementen, Eschbach ist damit aber weit unter seinen Moeglichkeiten geblieben.


---Punkte: 6

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