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SCHLOIDERGANG - Knasturlaub (t-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 782
Ihr könnt euch garnicht vorstellen, wie schwierig es ist, sich etwas über diese Band aus den Fingern zu saugen! Ich mein, wenn es eine "richtige" Band wäre, und kein Fun-Nebenprojekt mit Choas Control und Abgelehnt-Leuten (ach, immer dieses Name-Dropping), hätte ich mir das Teil nie im Leben zugelegt (geschweige denn überhaupt davon erfahren), aber so kann man sich das schon antun. Was mich als erstes überraschte, war der gute Sound, ziemlich clean sauber, ob das für ne Oi!-Band jetzt was gutes oder schlechtes ist muss jeder für sich entscheiden, mir gefällts. Ja, die Mucke, ihr habt es euch vielleicht schon gedacht, simpelster 1,2,3 Mitgröhl Oi-Punk. Ich würd jetzt gern Referenzen nennen, aber was Oi angeht bin ich ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Dazu Texte über (Trommelwirbel) Oi!, saufen und Fußball. Das denke ich mir zumindest bei Titeln wie "Immer nur Oi", "Holsten", "saufen" und "Punkrock" und dem OPPRESSED-Cover "Violence". Vielleicht irr ich mich da ja auch, und da wird einem voll die Poesie um die Ohren gehauen, wer weis, Texte sind zumindest nicht dabei. Alles schön in dickem Karton-Papier verpackt (die Glücklichen, die noch die Collectors-Edition mit Kopierstreifen abbekommen haben). Wer Oi mag und sich eh sein Gehirn weggeballert hat, für den ist das die Offenbahrung, schätze ich mal. ---Punkte: 8
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NEIN NEIN NEIN - "Deine Szene -

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 913
Erstmal die Fakten: Aus Mönchengladbach kommen die Drei. Wir haben es hier mit dem Debüt zu tun, welches schick aufgemacht mit stolzen 24 Stücken in exakt 27,19 Minuten daherkommt. Auf der CD sind es übrigens nur 23 Stücke - nur mal so am Rande. Zur Musik: Mitreißend gespielter Punkrock mit manchmal aufblitzender HC-Kante wird ja sowas von auf den Punkt gespielt dargeboten. Die Songs sind kurz (siehe oben), lassen aber nichts vermissen. Es wird sich hervorragend von gängigen Songschemen gelöst - soll heißen: es wird einfach nicht langweilig! Ich habe lange keine so gute, arschtretende und spannende Punkrock-Scheibe hören dürfen, die obendrein auch noch sehr gut produziert ist. Auch von den deutschen Texten bin ich doch sehr angetan, zumal Sänger/Texter Michi zu jedem Lied ausführliche Linernotes verfasst hat. Hört euch "Christen Fisten" auf deren Homepage an - geiles Lied, geiler Titel und sehr guter Text zum Thema Christen in Punk und HC. Also: kaufen, Konzerte besuchen, ihr wisst schon. ---Punkte: 9
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MISERY INDEX - discordia-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 844
Misery Index müssen irgendwo ein Füllhorn haben, dass lauter Über-Schlagzeuger ausspuckt. Dies ist schon der dritte, mit dem sie was aufgenommen haben, und auch der ist wieder ne absolute Rakete. Das muss er auch sein, denn der Stil hat sich auch auf dem zweiten vollen Album (plus mehrere Splits und EPs) nicht großartig verändert. Das heißt: hervorragend gespielter, anspruchsvoller und unglaublich schneller Death/Grind, der aber, passend zum Background der Leute, auch mal mit simplen Crustparts glänzt. Die Texte handeln von klassischen Punk- und Hardcorethemen wie Krieg (für Öl), Globalisierung und Kirchen-/Religionskritik. Alles vorgetragen mit der maximal möglichen Geschwindigkeit und Aggression, werden hier ne gute halbe Stunde lang aber überhaupt kein Gefangenen gemacht, sondern gehackt, was das Zeug hält. Nu verändern sich Bands mit der Zeit ja schon immer so´n bisschen, besonders, wenn´s Besetzungswechsel gibt. Und die gab´s natürlich auch dieses Mal wieder (neben dem neuen Trommler gibt´s jetzt einen festen zweiten Gitarristen). Das hat dazu geführt, dass das eine oder andere Riff ein wenig an Slayer erinnert und gelegentlich ein Part mal im Midtempo runtergeprügelt wird. Nuancen halt. Der Sound geht voll in Ordnung, ist diesmal nicht von einem Metalproducer gemacht, was dem Ganzen eine gewisse Rauheit lässt, die natürlich sehr gut ins Gesamtbild passt. Es gibt für alle, die politische Mucke hören wollen und auf Napalm Death, Extreme Noise Terror, Dying Fetus, Terrorizer oder Requiem stehen, keinen Weg vorbei an dieser Kapelle und dieser Platte. Ganz stark mal wieder. miseryindex.com demockery.org (dürfte einigen bekannt sein, wird vom Basser/Sänger gemacht) ---Punkte: 10
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MUNICIPAL WASTE - "Hazardous Mutation" (Earache, 2005)

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1403

Ja cool! Auf Verdacht vom Ladenhütertisch gegriffen (aufgrund des Accüsed-lastigen Covers und der Nennung eben jener in der Thankslist), und einfach mal großes Glück gehabt. Dies hier sind die am besten investierten 3 Kröten seit langem. Die Musik ist auch tatsächlich schnell beschrieben: The Accüsed (in der metallischen Phase). Also schneller, simpler Crossover aus Hardcore und Thrashmetal, wie er eigentlich seit 15 Jahren kaum noch gemacht wird. Das Ganze schön retro produziert und sehr, sehr gut gespielt. Die Texte sind, ähnlich wie bei, äh, The Accüsed, abgedreht-ironisch und es gehen ne Menge Leute in den Geschichten drauf. Offensichtlich hat diese noch recht junge Band versucht, da weiter zu machen, wo oben genannte aufgehört haben, und das machen sie ganz ausgezeichnet. Das einzige Problem dieser Platte, und dafür können die Jungs nix, ist die Tatsache, dass das Original mit einer absoluten Überplatte auch wieder im Rennen ist (siehe Review bei dremu). Wenn man das völlige Fehlen einer eigenen Note aber außer Acht lässt, kann dieses Album ziemlich gut mit "Oh Martha" mithalten. Dass es dann doch knapp zweiter wird, liegt an der kurzen Spielzeit: zwar 15 Songs, aber nur 26 Minuten. Auf jeden Fall mal wieder eine Band, die auf kommerzielles Kalkül komplett scheißt und ein Album gemacht hat, das einfach geil geradeaus ballert. facethewaste.com ---Punkte: 9

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POISON IDEA - "Latest Will And-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 708
Es grenzt an ein Wunder, dass diese Platte überhaupt erschienen ist! Erst hat die Band, statt die Aufnahmen fertig zu stellen, mehrfach Vorschüsse bzw. Royalties für die „Feel The Darkness“-Nachpressung versoffen, so dass Farewell Records einen dritten Vorschuss verweigerten und POISON IDEA erst nach mehreren Konzerten/Touren das Master auslösen konnten, dann wurde das Artwork mehrfach zerstört oder ging verloren und vom Tod Tom Roberts’ aka „Pig Champion“ brauche ich wohl nicht mehr viel zu schreiben. Erst nach der x-ten Deadline-Verschiebung kamen übrigens die Lyrics bei Farewell an, so dass die Platte leider ohne Textblatt erscheint. Dafür gibt es massig Statements von Pig Champion und Jerry A. sowie krasse Fotos der Band. Aber Hölle – zur Musik! Unglaublich, aber wahr: POISON IDEA schließen an ihre absoluten Klassiker an und setzen neben „Feel The Darkness“ oder „Kings Of Punk“ einen weiteren Meilenstein des dreckigen, ungehobelten Hardcore/Punk! Feistes Monsterdrumming, der charismatische Gesang, Hooklines ohne Ende UND eine Produktion ganz im Stil der erwähnten Platten (!) – alles da, was sich der/die PI-HörerIn kaum noch zu erhoffen wagte. Gleich der Opener „The Number One“ erinnert mit fiesen Riff-Attacken an Highlights wie „Plastic Bomb“ oder „Hangover Heartattack“, bevor mit „Jihad Love“ ein richtiger Ohrwurm folgt. Ach, wirklich jeder Song strahlt diese Abgefucktheit und gleichzeitig eine Energie aus, wie sie nur POISON IDEA besaßen. Oder wie Pig Champion selbst schreibt: „I feel this new record stands up to the standards of rip-snortin’ punk rock we delivered on earlier recordings. If you disagree, write your opinion on a Darby Crash wig and send it to somebody who cares!“… ---Punkte: 10
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