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VOIVOD - katorz-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1090
Hier nun also das posthum veröffentlichte, letzte Werk von Gitarren-Genie Denis D´Amour (vor ungefähr einem Jahr an Krebs gestorben) und dem ebenso genialen Rest von VOIVOD. Mit blutet der Arsch ganz besonders, weil die Typen mit "Phobos" das meiner Meinung nach geilste Album aller Zeiten abgeliefert und auch sonst nur Asse aus dem Ärmel geschüttelt haben. Deren Musik bringt in mir einfach eine Saite zum Klingen. So auch diesmal, aber wonach hören sich die Unberechenbaren auf "Katorz" an? Der Unterschied zum letzten Album bewegt sich nicht wie üblich in Galaxien, sondern in Nuancen. Im Einzelnen sind die Songs etwas variabler, es geht sowohl komplexer als auch etwas räudiger zu als beim letzten Mal. Vergleichen würde ich das Ganze am ehesten mit "Dimension Hatröss", wobei solche Vergleiche immer hinken müssen (schon deshalb, weil besagte Platte 18 Jahre alt ist). Und wer VOIVOD kennt, weiß, dass man sich Vergleiche zu anderen Bands oder Genres erst recht sparen kann. Natürlich sind auch dieses Mal alle Stilmittel vorhanden, die VOIVOD unverwechselbar und sofort erkennbar machen, ob sie nun gerade ihre abgefahrene Version von Pop (Angelrat) oder brachialem Neothrash (Negatron) spielen oder auf "Phobos" klingen wie Pink Floyd auf nem ultramiesen Acid-Trip. Die seltsamen Akkorde, die fuck-the commerce-Arrangements oder Snakes schnodderig-punkiger Gesang, alles da. Textlich ist die Story um den Voivod durch, so dass es noch stärker als auf der letzten Platte ausgesprochen politisch zugeht. Geil, sag ich. Ich finde alle 10 Songs völlig geil und kann mich bei aller Trauer wenigstens freuen, dass Piggy vor seinem Tod noch Songs für 1-3 weitere Alben aufgenommen hat, die die Band auch ausarbeiten und veröffentlichen will. Von mir eine objektive Einordnung in den Backkatlog dieser Visionäre in Form von Punkten zu erwarten, wäre in etwa so, als sollte Ratze ein Review über Gott schreiben: da kann´s nur volle Hütte geben. So denn also: volle Hütte! P.S. meine Favoriten: The Getaway, Dognation, Mr. Clean, After All, Odds & Frauds, Red My Mind, Silly Clones, No Angel, The X-Stream, Polaroids. www.voivod.com ---Punkte: 10
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HIROSHIMA MON AMOUR / SHOCK NA-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 801
Wenn zwei Bands einerseits musikalisch zusammenpassen und sich andererseits sogar noch von der Namensgebung her ähneln, dann macht ’ne Splitscheibe natürlich Sinn. Der Plattentitel „Fat Man vs. Little Boy“ verweist auf die Bomben, welche am 6. und 9. August 1945 jeweils auf Hiroshima bzw. Nagasaki abgeworfen worden sind, „Fat Man“ forderte 40.000 Opfer, „Little Boy“ 70.000, wobei in beiden Fällen natürlich noch zusätzlich zahllose Menschen an den Spätfolgen starben oder unter den Folgen litten. Die lange verschwiegenen Leiden der Bevölkerung sind ein Beispiel, wie Schulbuch-Geschichte und Realität auseinanderklaffen (können). Das Booklet bietet dazu einige Fakten – gut so! HIROSHIMA MON AMOUR dürften Kielern keine Unbekannten mehr sein und Sänger/Gitarrist Uwe Umbruch ist eh ein aktiver Kerl (PUBLIC TOYS/REVOLVERS). Hm, wenn man sich den Text zu „Condemned To Rock“ durchliest, dann kommt man zu dem Schluss, dass Uwe nicht sonderlich gut auf einige Facetten der REVOLVERS-Vergangenheit zu sprechen ist. Überhaupt scheinen HMA sich eher auf ursprünglichere Punkrock-Werte zu konzentrieren (so zumindest mein Eindruck nach Lektüre der Texte). Find ich gut – fuck rockstar shit. HMA zocken geilen, melodiösen Punkrock, der natürlich stark von Uwes Stimme geprägt wird. Treibend und unbändig geht es zur Sache, wobei die Texte teils deutsch, teils englisch geschrieben sind. Mein Favorit ist „Material total“. SHOCK NAGASAKI: Auch hier volle Kanne Punkrock, insgesamt mit etwas weniger Geschwindigkeit und stärker dem ’77er Punk verhaftet. Schön eingängig, aber nicht zu glatt! Parallelen zu HMA sind der sehr gute Gesang (rau & melodisch) sowie die gelungenen politischen Texte, was ja leider nicht selbstverständlich ist in der heutigen Punkrockszene. Die vier Songs sind zwar auch alle auf deren Longplayer „Year Of The Spy“, aber da ich den nicht hab, kannet mir egal sein. http://hiroshima-mon-amour.de/ http://www.myspace.com/klownhouserecordz http://www.shocknagasaki.com/ ---Punkte: 9
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BUTCH MEIER - "Frank, The Flyi-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp
Zugriffe: 1309

Yeah, shout it out loud, all you COUNTRY & WESTERN FANATICS: BUTCH IS BACK!
This new 7" is a sight for sore eyes (well, they will be SORE after you had a look at the cover...), cause the huge community of BUTCH MEIER-lovers was craving for more stuff recorded by their idols. And here it is - two great new songs full of emotions!
The first o­ne is entitled "Frank, The Flying Sausage". It features the heartwarming story 'bout a friend of Butch - a friend made of meat. I am sure every listener will relate to Butchs feelings when hearing this sensational litle tune!
Following right o­n the b-side is another flaming track named "Have You Ever Heard About The Flying Sausage". This o­ne is even more touching being quite sentimental and full of gripping melancholy. The listener learns a lot 'bout BUTCHS childhood, a childhood full of hardships. This o­ne is packed with metaphors - for example there is the "flying sausage" representing a raping phallus, then there is the "flying sausage" representing a deadly weapon and - yes, there's more - we even have a "flying sausage" as a symbol for hunger! In the end BUTCH and god have themselves a little meeting!
Well, all you COUNTRY AND WESTERN FANATICS will be touched to tears by this huge load of DEBIL COUNTRY TO THE MAX, so stop reading and start shopping!
www.butchmeier.de

---Punkte: 9

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DEMON 340 - "til the end of my-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1023
Klownhouse Recordz überholen bald die Jungs vonner Döner Diskothek, wenn es um den Titel "fleißigstes Kieler Label" geht, nur wird so'n Titel gar nicht erst verliehen - scheiß auf Konkurrenz, this is punkrock... Jedenfalls ist dat hier bereits Pladde Numero 5 und die HIROSHIMA MON AMOUR & SHOCK NAGASAKI-Split-Scheibe ist ja auch schon draußen (Rezi folgt). Diese UK-Punks ordnet Benny von Klownhouse selber stilistisch zwischen DISCHARGE und SICK ON THE BUS ein und in der Tat verspüht diese Platte raue und ursprüngliche HC/Punk-Energie. Bis auf einen Song geht wirklich jedes Stück gnadenlos nach vorne, nie gönnt die Band sich ruhe, rastlos wird der Knüppel geschwungen. Der Gesang ist dabei dreckig, schmutzig und gleichzeitig melodiös. Von der Produktion her gefällt mir besonders der knarzige Bass. Insgesamt also eine weitere gute Scheibe des Kieler Labels, lediglich der Coversong "Radar Love" fällt ab. Obwohl auch dieses Stück mit viel Energie gespielt wird, habe ich dabei einfach stark negative Assoziationen zu fiesen Studentenpartys und tanzenden Hippies... ---Punkte: 8
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DEVASTATION - signs of life

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Kategorie: Klassiker Re-Visited
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1796
Härtemäßig im Bereich Slayer/Sadus (also am oberen Ende der Skala) zu finden, haben sie Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger drei völlig radikale auf-die-Fresse-Alben gemacht, die weder spielerisch noch soundtechnisch mit den ganz großen Mithalten konnten, dafür aber jede Menge Aggression, ungezügelte Energie und Punk-Spirit atmeten. Letzterer äußert sich wie bei vielen anderen Thrash Metal Bands der Zeit neben dem Tragen von Broken Bones shirts in Endzeittexten über atomare Vernichtung und andere Wege, wie die der Mensch die Menschheit um die Ecke bringt. Songtitel wie "Eye for an Eye", "Tomorrow we die" oder "Contaminated" könnten auch von Nuclear Assault oder Sacred Reich stammen. Das ganze wurde auf dieser Platte (und den beiden anderen auch) verpackt in relativ straighte und fast durchgehend sehr schnelle Songs ohne übermäßige technische Kabinettstückchen. Wie erwähnt lag man spielerisch ein Stück hinter den Besten, war aber trotzdem keine Stümpercombo. Kann ja nicht jeder spielen wie Mustaine oder Lombardo. Auch auf einen Scott Burns-Sound konnte man auf deiser Platte noch nicht zurückgreifen. Trotzdem klingt die für die Zeit immernoch gut. Das spielerische Defizit machte die Combo wett durch ein Energielevel, dass einem bei entsprechender Lautstärke erst die Mundwinkel Richtung Ohren und dann die Zimmerdecke abhauen. Zudem hatte die Band zwei Gitarristen, die sich die typisch unmelodischen Rupf-Riffs an der Grenze zwischen Metal und Hardcore gleich im Dutzend aus den Rippen geschnitten haben. Mir fallen in unserer schönen "Dremunity" (diese Schöpfung lass ich mir sofort patentieren) auch spontan einige Leutchen ein, die das Ding haben dürften und noch ein paar mehr, denen´s gefallen würde. Übrigens ebenso wie der Nachfolger "Idolatry", der dann tatsächlich von DER Soundikone der Zeit produziert wurde und meiner Meinung nach den besten Sound hat, den Scott Burns je hingekriegt hat. BRUTAL AS FUCK, sozusagen...aua, jetzt tut mein Hirn weh. ---Punkte: 9
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