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- Kategorie: Klassiker Re-Visited
- Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
- Geschrieben von Matt
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Your friendly Webzine from the Neighbourhood HALLOWS EVE – „Evil Never Dies“ (Xtreem Music)
Warum schreibt man Plattenrezis? Einerseits sicher, um seine Begeisterung über ein neu entdecktes akustisches Juwel kundzutun. Andererseits auch, um vor faulen Fischen zu warnen! Genau dieser letztere Fall tritt hier ein: HALLOWS EVE haben mit „Tales Of Terror“ und „Death & Insanity“ zwei Scheiben gemacht, die für mich zu den 100 besten Releases überhaupt zählen. Nun demontiert sich eine Legende: „Evil Never Dies“ kommt in coolem Comic-Cover, aber der Inhalt ist eine faustdicke Enttäuschung, ja regelrecht ein Ärgernis. Über die dünne Produktion mit ihren pappigen Drums will ich mich gar nicht so sehr aufregen, schließlich ist die Platte zunächst als Eigenproduktion erschienen. Aber das langweilige Songwriting und der durchschnittliche Gesang können einer LEGENDE wie HALLOWS EVE zu wirklich keiner Sekunde gerecht werden. Was hat sich Tommy Steward dabei bloß gedacht? Das Manko liegt gar nicht darin, dass die Band plötzlich krampfhaft versucht, zeitgemäß zu klingen. Nein, die Songs sind einfach langweilig und durchschnittlich! Mann, es ist schon traurig, dass diese Platte unter diesem Namen erscheint, der für innovative und heftige Songs stand.
I lost reality long ago, now I live in a HORRORSHOW….
Dauernd krieg ich irgendwelche CDs mit Hochglanz-Infoblatt zugeschickt. Da freut man sich man doch mal über ein kultiges Demotape (also ’ne Kassette, ’ne), der einfach ein per Hand vollgeschmierter Zettel beiliegt mit den Worten: „Hier wat Krach. Reinhören oder Maul halten!“ oder so ähnlich. Den Jungs von Epistrophy hamse als Empfehlung geschrieben: “11 Songs in knapp 7 Minuten, highspeed hardcorepunk, , klingt wie wenn n Flugzeug inne Achterbahn kracht und beide zusammen noch n Stück durchs Dorf schlittern bis sie in den Getränkemarkt krachen. Sowas wolltste doch hörn wa??“ Yeah, also ich zumindest will genau so was hören! Hier sind 14 Dinger drauf, allesamt nicht Old School, sondern schon OLDER SCHOOL, he he. Da lassen sämtliche Zimmerpflanzen die Köppe hängen (theoretisch, bei mir gibbet eh kein Grün), dafür lebt mein schmieriges Hardcore-Herz wieder auf! Die Texte rocken das Haus: „My Space My Ass“: „What the fuck/poseur club/get a life/proile log in“ oder „First class“: „Fast trains/for those who can pay/coffee for three bucks a cup/slow trains for those who got less/expensive as fuck anyway“. Richtig geile Scheiße, und die Jungs spielen demnächst zusammen mit POMMES BRUTAL in der Meierei!
Auf dem Tape sind keine weiteren Angaben zu Kontakt oder Preis, aber ihr könnt ja wohl ma surfen gehen, ihr Luschen.
BEWARE OF THE FREAKWAVE ATTACK…
Von Andreas Eschbach gibt es ja schon ein paar legendaere Werke wie "Eine Billion Dollar" und das "Jesus-Video" (vergesst die Pro 7-Verfilmung, die ist Schrott, das Buch aber lesenswert! So griff ich natuerlich erfreut zu, als ich sein neues Werk "Der letzte seiner Art" in die Griffel bekam!