Vicious Rumors 8.05.2013,Bambi Galore Hamburg
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Sonntag, 12. Mai 2013 06:02
- Geschrieben von siggi sick
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Shallow Ground wurden 1994 von Sänger und Gitarrist Keith Letourneau und Gitarrist Tim Smith in Meriden, Connecticut gegründet. Sie sind auch die beiden Originalmitglieder im aktuellen Line Up. Die Band war zwischen Mitte der 90er und 2009 nicht aktiv. Nachdem sie sich 2009 wieder aktiviert hatten, nahmen sie die EP "Shallow Ground" in Eigenregie auf. Nun folgt mit "The End Of Everything" das Debütalbum der Progressive/Thrash Metal-Band auf Killer Metal Records.
Stumpfer Fischkopp: Hatte ich mich gestern direkt nach dem Frühstück unfreiwillig meines Magennhalts entledigt („calling Ralf on the porcelain phone“ heißt dat wohl jetzt Neudeutsch), fühle ich mich heute richtig gut und potent für ‘nen metallhaltigen Tag. Ich kann schon mal vorausschicken, dass der zweite Teil unfassliche Knaller, einen faulen Fisch und am Ende noch eine außermusikalische Begegnung der dritten Art bereithalten sollte.
Fotos von Hille, im Fall von OCTOBER 31 von Frank Jäger und die von LEGEND sind von Michelle - www.metal-rock-impressions.com
Über die Jahre haben sich NIFELHEIM zu einer meiner Lieblingsbands entwickelt. Der Stil der Band – sowohl auf musikalischer Ebene als auch im Erscheinungsbild – ist so durch und durch Metal, die Songs dabei so überragend gelungen in ihrer Kombination aus MAIDEN-Melodien und feistem Black/Thrash-Geballer, dass man die beiden Stirnglatzen-Brüder Tyrant & Hellbutcher und ihre Compagnons doch nur ins Herz schließen kann. Wie ästhetisch ansprechend ist allein schon das „THUNDER METAL“-Tourposter?
Bereits einige Tage vor dem Roadtrip bemühte man sich, eine Torte mit Hammerhead–Grafik zu organisieren. Als Dankeschön für die unzähligen Konzerte, die man mit der Band erleben durfte. Ein paar ultraschicke Grafiken hatte ich ja zur Hand und so galt es nur noch einen fähigen Konditormeister zu finden. Waren die KonditorenInnen am Telefon noch zuversichtlich und überdurchschnittlich freundlich, so verflog diese löbliche Eigenschaft beim Betrachten der Grafiken. Stattdessen gab es skeptische Blicke, fragende Gestik und Mimik–Spiele und stets dieselbe Antwort: „Mit solch einer Grafik könne man nicht arbeiten!“ Völlig entkräftet von dieser Tortur, beschloss man, die Torte selbst zu backen. Die Biskotten wurden in 80er Stroh Rum getaucht, die Mascarpone aus dem Italo-Becher gekratzt und die Eier in Handarbeit geöffnet und das Eigelb beigemengt. Mit dem Skalpell der Schriftzug ausgeschnitten und liebevoll in die Masse gedrückt. Mit Kakao aus menschenunwürdigen Gegenden versehen und fertig war die DIY–Hammerhead–Tiramisu. Eine Palette Dosenbier noch organisiert, Kumpel eingepackt und auf dem Vordersitz verstaut und ab ging’s.
Bericht von HammerheadPhil, Fotos von Marc Gärtner