IRON MAIDEN, VOODOO SIX / 19.06.2013 – Hamburg, o2-World
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Donnerstag, 20. Juni 2013 20:41
- Geschrieben von Pan und Philipp
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Philipp: Was ist noch besser als ein eh schon grandioses IRON-MAIDEN-Konzert im Rahmen einer regulären Tour zu einem aktuellen Album? Logisch, ein IRON-MAIDEN-Konzert der „Early Days“-Reihe, auf welchem die Haudegen ausschließlich Klassiker einer bestimmten Phase spielen! Denn man konnte ab einem bestimmten Punkt der Bandgeschichte eine Kritik nicht verhehlen – selbstbewusst präsentierten MAIDEN zu jedem neuen Album viele neue Stücke, die Klassiker im Set waren jedoch über Jahre immer identisch. Ab 2005 änderte sich das, auf der „The Early Days-Tour“ gab es Stücke der ersten vier Platten (Review vom WITH FULL FORCE 2005). 2008 folgte dann die „Somewhere Back In Time Tour“ (Bericht vom Wacken 2008) mit dem Schwerpunkt „Powerslave“/“Somewhere In Time“. Ja, und nun, 2013, ist es soweit: MAIDEN rollen mit der „MAIDEN ENGLAND“-Tour über den Globus und fahren das Design und die (ungefähre) Setlist der 1988er Tour der „Seventh Son Of A Seventh Son“ auf. Ich so: Bock!
Pan: 11. Oktober 2012. Startwoche in der Uni. Ich sitze als frischgebackene Studentin in einer schrecklichen Vorlesung, die uns alle zu superengagierten Start Up-Businessidioten machen soll. Gelangweilt surfe ich bei Facebook. Plötzlich taucht ein Bild im Newsfeed auf. Es ist IRON MAIDENS Eddie in typischer Trooper-Pose, nur statt des sonst üblichen Union Jack trägt er …. eine Deutschlandfahne! Maiden kommen auf Deutschlandtour! Helle Aufregung macht sich in mir breit und sofort wird eine informative Rundmail an die Familie verfasst, mit der Bitte, mir meine Karte zum Vorverkaufsbeginn sofort mitzubestellen. Ich habe IRON MAIDEN bisher erst ein einziges Mal live gesehen, 2010 in Wacken und bin seitdem angefixt. 2011 weilte ich in Nordamerika, während die Herren in Europa tourten und gerade, als ich nach Deutschland zurückkam, begann der nordamerikanische Teil der Final Frontier-Tour. Mist. Umso gespannter bin ich also, jetzt noch einmal ein Konzert zu besuchen. Die Euphorie legt sich nach ein paar Tagen wieder, als feststeht, dass die Karten (Stehplätze! Innenraum!) bestellt sind und in einem Dreivierteljahr passiert viel, so dass ich schließlich überrascht bin, als plötzlich Juni ist und das Konzert vor der Tür steht. Und mit diesem der gefühlt heißeste Tag des Jahres.
Doppelbericht von Pan und Philipp, Fotos von Kerstin

