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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Donnerstag, 27. Juni 2013 15:27
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Zugriffe: 2430

Zwischen SOCIAL DISTORTION und SODOM ist noch Platz im Plattenschrank. Und zwar für SODIUM!
Hatte ich irgendwann irgendwo auf dieser schönen Seite schon erwähnt, dass SODIUM immer besser werden? Zur Sicherheit sag ich es gern ein weiteres Mal: SODIUM WERDEN IMMER BESSER!
Nach diversen Veröffentlichungen auf Tape und CD haben die Jungs aus Häven (na ja, früher kamen sie von dort, mittlerweile wohnen sie mindestens in Kiel, Lübeck und Hamburg) die vorliegende Vinyl-12“ nachgelegt. Herrlich transparant-gelb, einseitig bespielt, Rückseite eigenhändig besiebdruckt („We Don’t Talk 2 Police“ steht auf meinem Exemplar, das wohl einer Sonderauflage von 25 Exemplaren angehört). Ein Intro und fünf Stücke... Das Intro beginnt mit verzerrtem und flirrendem Gitarrengedöns, bevor Lucas mit heiserem Gebrüll loslegt und Julian die Bassdrum malträtiert. „One Last Breath“ ist ein Hammeropener, der in ein atmosphärisches gesprochenes Sample mündet, bevor „Upon The Ruins“ noch schneller und derber reinknüppelt. Sehr geile Gitarren, die in wahre Raserei zu verfallen scheinen! Das Stück ballert nicht durchgängig durch, sondern ist sehr abwechslungsreich. Der Mittelteil im Midtempo hat enorme Wucht, der darauf folgende Part baut eine FALL OF EFRAFA-artige Atmosphäre auf. Schnell und mit melodiösen Leads überzeugt „Healed Face“ gleich vom Fleck weg. Julian gibt wieder alles und spielt sehr mitreißende Fills. Auch dieses Stück überrascht mit diversen Breaks, die aber bei mehrfachem Hören immer mehr Sinn ergeben. Überhaupt ist das Songwriting sehr durchdacht und flüssig. Die beiden letzten Songs gehören zusammen – „Deliverance, Part One & Two“. Gänsehaut erzeugt hier ein ruhiger Part, in welchem Czassi den Bass rattern lässt, bevor die ganze Band wieder einsetzt und eine massive Wall Of Sound errichtet. Dieses Wechselbad der Gefühle zieht sich durch den ganzen Song: Doom, Geknüppel, Besinnung, Gebrüll, Geschrei – ein harter Brocken von einem Song!
Bester Düster-Crust, in Oliver Carells Blastbeat Productions-Studio gekonnt eingefangen.
Bestellen könnt ihr das Biest hier: http://www.goatreich.com/marcellosshop/product_info.php?info=p47_sodium---every-stone-made-me-stumble-lp.html
Anhören z.B. hier: http://sodiumcrust.bandcamp.com/album/every-stone-made-me-stumble
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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Dienstag, 25. Juni 2013 09:07
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Zugriffe: 4419
Philipp: Nachdem ich dem letzten KIEL EXPLODE nicht beiwohnen konnte, weil ich mich auf Studienfahrt befunden hatte, bin ich dieses Jahr natürlich umso gieriger auf die neue Runde dieses feinen Festivals. Acht Bands, die ausnahmslos sehenswert erscheinen, sind angekündigt. Besonders auf PLANKS, NUCLEAR SPRING und LENTIC WATES freue ich mich, da ich deren Musik zu Hause häufig höre, keine der drei Bands aber bisher live sehen konnte. Überhaupt ist die Bandzusammenstellung nicht nur qualitativ ansprechend, sondern auch insofern recht exklusiv, als dass man bis auf AFFENMESSERKAMPF bei keiner der Bands bisher von einer hohen Livepräsenz in Schleswig-Holstein sprechen konnte. Kuchen, Wein, vegane Burger und Plattenstände locken obendrein auch noch!
Pan: Ich habe es im letzten Jahr zwar irgendwie noch zum KIEL EXPLODE geschafft, allerdings so spät, dass ich nur noch zwei oder drei Bands gesehen habe. Deshalb gilt in diesem Jahr der Vorsatz, extrem pünktlich vor Ort zu sein, um a) keine der Bands zu verpassen und b) leckeres Essen zu ergattern, bevor dieses ausverkauft ist. Obwohl mir die meisten Namen in letzter Zeit schon häufiger mal begegnet sind, kenne ich kaum eine der Bands wirklich und bin deshalb umso motivierter, mir tatsächlich auch jede anzugucken.
Doppelbericht von Pan und Philipp, Fotos von Jan ML folgen