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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Mittwoch, 01. April 2026 15:06
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Heavy Metal für Kinder – eine Idee, für die man in den 80ern bestenfalls ausgelacht worden wäre. Aber das war eine andere Zeit, in der Bands wie AC/DC oder MOTÖRHEAD noch verachtet und hauptsächlich von rebellischen Teenagern gehört wurden. Dass Rock und Heavy Metal eine derartige gesellschaftliche Akzeptanz erreichen, dass auf die Konzerte großer Bands Fans mehrerer Generationen kommen, finde ich selbst erstaunlich. Seit Jahren boomt nun bereits das Geschäft, T-Shirts und Merchandise aller Art zu verkaufen, das auf Kinder ausgerichtet ist. Bzw. auf Eltern, die es gut finden, wenn ihre Lütten ein T-Shirt mit der ollen Chefwarze tragen. Nun, ich selbst habe keine Kinder und kann/will das nicht verurteilen. Vielleicht ist das besser, als Kinderzimmer in Blau oder Rosa je nach Geschlecht auszurichten. Dann lieber alles schön Schwarz und Poster von Rockstars an die Wände… Ob die Eltern dabei hoffen, dass sich ihr Geschmack dann später auf ihren Nachwuchs überträgt? Und ob das so funktioniert?
Einen anderen Ansatz verfolgen HEAVYSAURUS: „HEAVYSAURUS beweisen, dass echter Headbanger-Spaß kein Alter kennt. Ihre Musik ist laut, lebendig und liebevoll gemacht, mit Gitarrenriffs, Double-Bass-Drums, Melodien zum Mitsingen und Texten, die kleine Metalheads begeistern.“ (Bandinfo)
Wir fanden es in Wacken unterhaltsam und sind nun gespannt, ob dieses Konzept auch in einer Konzerthalle aufgeht. Ich war im Vorfeld gespannt, wie das Publikum aussieht und auf die Show reagiert.

Bilder von MJ.
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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Montag, 30. März 2026 22:44
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Zugriffe: 330
Wir sind zwar heute pünktlich vor Ort, sehen auch gleich die erste Band SINTAGE, aber beim HOH-Samstag ist es natürlich unmöglich, alle Bands mitzunehmen. Oder man müsste die große Markthalle jeweils sehr zeitig verlassen, um sich rechtzeitig einen Platz im Marx zu sichern. Da stünde man allerdings erst mal nur dumm rum und wartete. Ich schaffe das heute lediglich bei PALANTYR und SUN WORSHIP, deren Gigs ich wiederum vor dem Schluss verlasse, um SLINGBLADE bzw. ATLANTEAN KODEX zu genießen. Für mich bedeutet das Stress, weil ich ständig das Gefühl habe, etwas zu verpassen. Purer FOMO-Terror, das HELL OVER HAMMABURG… Andererseits: Acht Bands sind nun auch keine schlechte Bilanz. Here we go:

Bilder von MJ und Taina (das finale).