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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Freitag, 03. April 2026 17:47
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Wer hätte noch 2021 (meiner ersten Begegnung mit BRIEFBOMBE) gedacht, dass sich derart viele inhaltliche Ideen für das Postkonzept der Band finden lassen? Nach drei Veröffentlichungen 2022 (erstes Demo), 2024 („Ausgeliefert“-LP) und 2026 („Deutsche Pest“-7“) ist kein Ende in Sicht und allein schon die stilistische Bezeichnung in der Konzertankündigung als „Mail fronted HC Punk“ ist ein Brüller. Von daher sind fünf Jahre seit meinem letzten BRIEFBOMBE-Konzert viel zu lange und ich habe hart Bock auf mehr! Im Falle von KAPUT KRAUTS ist der Abstand noch drastischer: 2013 sah ich sie zwei Mal kurz nacheinander in der Schaubude und in der Alten Meierei, hoffte noch auf eine Einhaltung des Zwei-Monats-Rhythmus, aber schwups sind 13 Jahre vergangen. Danke fürs Durchziehen und Wiederkommen!

Fotos von MJ.
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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Mittwoch, 01. April 2026 15:06
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Zugriffe: 492
Heavy Metal für Kinder – eine Idee, für die man in den 80ern bestenfalls ausgelacht worden wäre. Aber das war eine andere Zeit, in der Bands wie AC/DC oder MOTÖRHEAD noch verachtet und hauptsächlich von rebellischen Teenagern gehört wurden. Dass Rock und Heavy Metal eine derartige gesellschaftliche Akzeptanz erreichen, dass auf die Konzerte großer Bands Fans mehrerer Generationen kommen, finde ich selbst erstaunlich. Seit Jahren boomt nun bereits das Geschäft, T-Shirts und Merchandise aller Art zu verkaufen, das auf Kinder ausgerichtet ist. Bzw. auf Eltern, die es gut finden, wenn ihre Lütten ein T-Shirt mit der ollen Chefwarze tragen. Nun, ich selbst habe keine Kinder und kann/will das nicht verurteilen. Vielleicht ist das besser, als Kinderzimmer in Blau oder Rosa je nach Geschlecht auszurichten. Dann lieber alles schön Schwarz und Poster von Rockstars an die Wände… Ob die Eltern dabei hoffen, dass sich ihr Geschmack dann später auf ihren Nachwuchs überträgt? Und ob das so funktioniert?
Einen anderen Ansatz verfolgen HEAVYSAURUS: „HEAVYSAURUS beweisen, dass echter Headbanger-Spaß kein Alter kennt. Ihre Musik ist laut, lebendig und liebevoll gemacht, mit Gitarrenriffs, Double-Bass-Drums, Melodien zum Mitsingen und Texten, die kleine Metalheads begeistern.“ (Bandinfo)
Wir fanden es in Wacken unterhaltsam und sind nun gespannt, ob dieses Konzept auch in einer Konzerthalle aufgeht. Ich war im Vorfeld gespannt, wie das Publikum aussieht und auf die Show reagiert.

Bilder von MJ.