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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Sonntag, 24. März 2019 18:49
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Geschrieben von Torsten Matzat und Philipp Wolter
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Zugriffe: 4405
Philipp: Der Morgen kommt unsanft und lässt die Entscheidung zur gestrigen Verminzung in einem schlechten Licht stehen. Aber es nützt ja nichts, rufen heute doch unter anderem NIGHT DEMON, GATEKEEPER, MEGA COLOSSUS, CHAPEL OF DISEASE, SANHEDRIN, DEAD CONGEGATION oder MATTERHORN! Bei der Aussicht heilt der Körper wie von selbst und das Frühstück flutscht gut runter. Dennoch slacken wir zu lange herum, verlieren uns beim Genuss neuer und alter Scheiben im Heavy-Metal-Smalltalk, sodass wir den ersten Song von MALOKARPATAN verpassen.
Torsten: Wenn man in Hamburg übernachtet, hat das sicher auch seine Vorteile, besonders, wenn es darum geht, ausschlafen zu können ... In Kiel kennt die innere Uhr wiedermal keine Gnade und weckt mich viel zu früh – na gut, dann muss Kaffee helfen ...
Aber dafür geht es in Hamburg ja auch schon früher los; will heißen auch die Anreise soll ja pünktlich erfolgen. Heute hat unsere kleine Gruppe eine feine Mitfahrgelegenheit und so geht es kurz nach Eins zurück zum HoH.
Heute ist die Banddichte höher, diesmal schepperts auch im kleinen MarX (am Vortag wurde nur in der großen Halle musiziert) und ich hab den Anspruch von jeder Band wenigstens ein bißchen was mitzukriegen. Da es aber Überschneidungen gibt und ins MarX wesentlich weniger Leute reinpassen, wird das durchaus sportlich ...
Unser Grüppchen kommt auch pünktlich an der Markthalle an, der eine Teil entert schonmal den Fotograben, während wir anderen diverse Bekannte begrüßen und uns vor der Bühne in Stellung bringen. Heute, am Samstag, ist es schon zu Beginn noch besser gefüllt als am Vortag; klar, ist ja auch endlich Wochenende. Heavy Metal und Bier! Besser kanns nicht werden :-)
Doppelreview von Torsten und Philipp.
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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Dienstag, 12. März 2019 13:21
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Geschrieben von Steffen Frahm
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Zugriffe: 2318
Letztes Jahr Halloween schminkte ich mich wie ein Black-Metal-Alleinunterhalter, setzte die Sonnenbrille auf und zog mir meinen leider nur dunkelblauen Bademantel an. In die eine Tasche den Ipod, in die andere die Bose-Box, Kabel dazwischen, und dann flanierten meine gespenstisch zurechtgemachten Kinder und ich, eingehüllt in eine Wolke aus Sound, zu „Hell-O)))-Ween“ von SUNNO)))s „White 2“ [2004] durchs Environment, Schokolade und sonstige Süßigkeiten einsackend. Die jungen Herrschaften amüsierten sich über „…Papas Brumm-Musik...“, die älteren hielten es vielleicht für das kurzschlussbedingt ohnehin daueranwesende Grundgeräusch in ihren Köpfen oder nahmen es erst gar nicht wahr. Sollte mir recht sein. Ich muss zwar nicht unbedingt immer allein sein mit dem Witz, aber wenn es sich so ergibt, habe ich auch nichts dagegen.