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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Dienstag, 02. April 2019 11:36
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Geschrieben von Torsten Matzat & Philipp Wolter
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Zugriffe: 2000
Philipp: Yeah, exakt wie 1988, als ich spontan mit inne Karre eines Kumpels gehüpft bin, ohne auch nur einen Ton von SAINT VITUS zu kennen, lasse ich mich heute von Jan ML auf ‘ne Tour nach Hamburg mitschnacken, um WINDHAND (US) abzugreifen. Warum ich von denen noch nichts mitbekommen hatte, ist im Nachhinein schon seltsam. Denn WINDHAND existieren immerhin seit 2009, haben bereits vier Longplayer rausgehauen und sind im Bereich des Gloom & Grief-Doom durchaus eine dicke Nummer. Aber so kann ich völlig unbeleckt an die Band herangehen, ich weiß nicht mal, wie die Musiker*innen überhaupt aussehen (also auch wie 1988 bei SAINT VITUS…). Anders übrigens im Falle GRIME, denn die Italiener sah ich bereits 2011 in der Fährstraße (Bericht siehe Schlagwort). Anyway, mit sieben Leuten und der Losung LET’S DOOM geht es ab in den Zug und nach Hamburch.
Torsten: Drei verdoomte Konzerte in einer Woche, noch dazu gleich hintereinander. Mehr geht beinah nicht für den Liebhaber langsamer Klänge. Wenn man bedenkt, dass die ersten zwei Konzerte/Abende schon Highlights waren (dremu berichtete), dann erwartet man nicht unbedingt, dass noch ein weiteres langsames Highlight folgen könnte – man ist ja gewissermaßen "langsam verwöhnt" ....
Und dennoch: WINDHAND wird es gelingen, noch eine schöne Schüppe draufzulegen!
Doch der Reihe nach ...
Doppelreview von Torsten und Philipp.
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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Mittwoch, 27. März 2019 22:23
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Zugriffe: 2110
Endlich komme ich mal dazu, den GRÜNEN JÄGER anzuchecken, einen Schuppen, von dem man ja häufiger liest, aber den ich irgendwie bisher nur von außen wahrgenommen, habe, wenn ich mal ins Knust gegangen bin. Das Teil ist ganz schnuckelig und ein perfekter Nährboden für Stoner/Psychedelic/Doom-Klamotten. Der eigentliche Zockraum ist von der Größe her ungefähr mit der Schaubude zu vergleichen, vielleicht noch ‘n bisschen lütter. Allerdings hat der GRÜNE JÄGER noch weitere Räumlichkeiten, in denen heute zum Beispiel eine Privatparty stattfindet, sowie einen Außenbereich, in dem sich bestimmt im Sommer ganz gut abhängen lässt. Leider hat es sich auch hier so entwickelt, dass die Konzerte früh beginnen müssen, weil dort später noch eine – ächz – Mottoparty stattfindet, und zwar in diesem Fall echt so ‘ne Kack-Konfetti-Party. Die Bands haben gerade mal von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr Zeit, um danach den Konfetti-Mutanten Platz zu machen. Ist schon klar, dass so’n Laden sich durch die Partys am Leben halten kann, aber so richtig Rock’n’Roll ist das nicht.