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JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE - "Bilder fressen Strom" (unundeux)

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Mittwoch, 07. April 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 1035
Japanische Kampfhörspiele - Bilder  fressen Strom
(unundeux)

http://c1.ac-images.myspacecdn.com/images02/41/l_27a685e6ead04a36b70714e3d4d4dea4.jpg
 
JAKA und immer wieder JAKA!  Keine andere Band hatte so oft das zweifelhafte Vergnügen, von mir rezensiert zu werden. Auch an der aktuellen Scheibe “Bilder fressen Strom” darf ich wieder meine Kritik äußern. Obwohl eigentlich hab ich gar nichts auszusetzen, denn der Weg zurück in (punkige) Grindgefilde, den die Jungs auf “Luxusvernichtung” eingeschlagen haben, wird konsequent in Richtung der eigenen Wurzeln weitergegangen. Bedeutet: weniger Deathmetal, mehr Grind. Dadurch klingt die Musik wieder um einiges lebendiger als zum Beispiel auf der Split mit EISENVATER.

Die Vocals sind noch kreischiger und teilweise noch schneller als je zuvor und trotzdem besser verständlich als auf den vorigen Werken. Als Gastsänger auf den Songs “Deutsche” und “Links” konnte man Prollpunkikone Willy Wucher von PÖBEL & GESOCKS gewinnen. Wo wir gerade beim Namedropping sind: Abgemixt wurde das ganze vom Ex-Dänen, jetzt Teilzeit Italiener Jacob Bredahl (Ex-HATESPHERE, jetzt ALLHELLJULIA). Der seine Arbeit mal wieder gewohnt gut gemacht hat und eine klare und druckvolle Produktion abgeliefert hat. Ein weiterer Punkt, der die Platte so lebendig macht, ist, dass jede Menge First takes den Weg aufs fertige Album geschafft haben und somit auch kleinere Fehler, die aber keinesfalls negativ auffallen, sondern vielmehr sympathisch sind, besonders in einer Zeit, in der oftmals die Songs bis zum Tod am Computer seziert werden.

Die Texte halten die gewohnte Qualität und manchmal werden sogar neue Höhen erreicht wie im Song “Minderleister”,  in dem es heißt: “Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie wenig Geld man braucht / wenn man ganz einfach nicht alles glaubt“ oder herrlich zynisch im Song “Angriff auf die Zivilisation”: “Weltuntergang, Morgen schon / Stammzellenforschung, Transplantion / Gencode geknackt, den Tod vertagt / noch mal Glück gehabt”. Ansonsten werden soziale, gesellschaftliche sowie politische Missstände mit einer charmant uncharmanten Art angeprangert, wie nur JAKA es können. Das Design des Booklets führt fort, was im “Rauchen und Yoga”-Beiheft angefangen worden ist. Es werden hübsche und schreckliche Fotos zusammengeschnibbelt, wodurch so groteske Kunstwerke entstehen wie schöne Bikinimädchen, die sich im Schlachthaus sonnen und auf den Metzger warten. Die Vinylversion mit schickem Klappcover wird übrigens nicht vom JAKA eigenem Label unundeux raus gebracht, sondern von We deliver the guts. Ein Muss für jeden Grindfan und alle, die auf gute Texte Wert legen.

Andy

9,8 Punkte

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RISPOSTA, V DOBE MORU, ALWAYS WANTED WAR, SEENOT / 05.04.10 – Kiel, Alte Meierei

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Kategorie: Berichte aus dem Pit
Veröffentlicht: Mittwoch, 07. April 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 2188

Was heißt es wohl, wenn Jens & Fussel eine „Matinee Show“ ankündigen? Auf die Angabe „17 h“ fällt ja wohl niemand herein… Ich rechne einfach mal flotte zweieinhalb Stunden drauf, begebe mich somit um ca. 19.30 Uhr in die Meierei. Da haben doch tatsächlich SEENOT schon gezockt und gerade beginnen ALWAYS WANTED WAR. Die Destructioncrew – schneller, härter, früher!

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Welcoming the Blunt Mechanic

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Kategorie: Ankündigungen & Termine
Veröffentlicht: Dienstag, 06. April 2010 00:00
Geschrieben von Grand Hotel van Cleef
Zugriffe: 1635
Guten Morgen.
Wünsche schöne Ostern gehabt zu haben!
Ich kenne einen, von dem die Frau, deren Oma, also quasi seine
Schwiegeroma, ist am Heiligabend geboren worden und ist am Karfreitag
gestorben. Die Chance, dass so was passiert ist 133225 zu 1! Wenn jetzt
jemand in dieser Sekunde zuckt und denkt: "Da hat der Alte aber mal
schön die Schaltjahre vergessen!", ist derjenige... EIN SPIIIESSER!
Achso: Von dem, den ich kenne, die Frau hat am 29. Februar Geburtstag.
Verrückte Welt, aber auch gute Welt! Muss ja mal gesagt werden.


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SHAI HULUD, TO KILL, ENDWELL / 17.03.10 - Hafenklang, Hamburg

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Kategorie: Berichte aus dem Pit
Veröffentlicht: Dienstag, 06. April 2010 00:00
Geschrieben von Andy und Fabi
Zugriffe: 1764
Vor ungefähr zwei Jahren war ich an einen Punkt angekommen, an dem ich mit Hardcore irgendwie nichts mehr anfangen konnte. Auf den Konzerten ging es oft nur darum, wer die cooleren Klamotten an hatte, Straight Edge schien für die meisten Edger nur ein Trend zu sein und die Konzerte (besonders in Hamburg) wurden von gewalttätigen Tänzern dominiert. Genau zu diesem Zeitpunkt kam es, dass SHAI HULUD das Logo besuchten. Als Vorbands waren noch WINDS OF PLAGUE und die göttlichen DEAD HAERTS mit an Bord und es wurde einer der besten Konzertabende, die ich je erleben durfte. Danach verspürte ich wieder die alte Leidenschaft für Hardcore, man kann also sagen, dass ich dieser Band viel verdanke. Da ist es wohl selbstverständlich, dass wir uns auch diesmal nicht die Chance entgehen lassen, SHAI HULUD live zu sehen…

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ELBTONAL PERCUSSION & BENNY GREB / 02.04.10 – Hamburg, Fabrik

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Kategorie: Berichte aus dem Pit
Veröffentlicht: Dienstag, 06. April 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1345

Zumindest eine Randnotiz sei es schon wert, das Konzert von dem 4-Schlagzeuger-Ensemble ELBTONAL PERCUSSION, welches in der Fabrik sein neues Projekt mit Ausnahmedrummer Benny Greb vorstellte. Die Zusammenarbeit kam zustande, als ELBTONAL für eine Zusammenarbeit mit Ex-Police-Drummer Steward Copeland für seine Produktion des Ben Hur-Musicals einen Ersatzdrummer brauchten. Was kommt also raus, wenn 4 Schlagzeuger einen fünften dazuholen? Infernalischer Krach, ein Fall für die Musikerpolizei? Ein Blick ins Publikum verrät: Es ist die hohe Kultur, die wir genießen dürfen, denn die Fabrik ist voll bestuhlt (und rappeldickevoll). Der Großteil der Anwesenden ist in Ehren ergraut und gehört eher der Rotwein- als der StiAs-Fraktion an. Da ecken wir Rocknroller zwangsläufig an und Kommentare wie „Eben standen Sie aber 30 cm weiter links!“ oder auch „Pschhhhhht!“ (bei laufendem Getrommel) waren an der Tagesordnung. Merkwürdig.

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