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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Donnerstag, 23. Juni 2011 06:16
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Geschrieben von Matt
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Zugriffe: 1434
Wer kam denn bloß auf die Idee, dass ausgerechnet ich ein Review zu dem Debut-Demo dieser Kieler Truppe schreiben soll?
Spielt doch immerhin mit Pete mein ältester Sandkasten- und Moshkumpel mit, so dass mir sowieso niemand abnimmt, hier ein objektives Review zu schreiben. Also versuche ich es gar nicht erst...zumal ich die Entstehung der Songs in den verschiedenen Phasen verfolgen durfte.
Doch wenn JoyBoy sogar "Buschmesser, Äxte, alles" besprechen kann, dann geht das wohl klar...
Bevor ich mich also in Lobeshymnen ergehe, zunächst ein paar objektive Facts.
BOB MOSH ist zwar neu, besteht aber aus bekannten Szenenasen wie Späthi (u.a. BONEHOUSE, MOSQUITO JACK, SEXTO SOL), Pete (u.a. BONEHOUSE, SUB-EFFECT), Nils (u.a. DOG NOBLER & SEXTO SOL) und Bassprofi Lars (da versagt jetzt mein Namedropping-Modul).
Mitnichten kann man hier aber von einem BONEHOUSE-Nachfolger sprechen, denn musikalisch schlagen BOB MOSH in eine ganz andere Kerbe. Die 3 Songs des Demos, "Divine signs", "Railways to Zion" und "Sacred Love" zeigen wunderbar das breite Spektrum der Band.
Die Hauptrichtungen kann man bereits am Bandnamen ablesen, es geht um BOB (Reggae) und MOSH (is klar). Es steckt aber neben harten, riffbetonten thrashigen und langen ruhigen Offbeat-Strecken noch viel mehr in der Musik.
So fröhnt das Quartett ebenfalls z.B. ihren melodiöseren Punkeinflüssen (in "Railways to Zion") - in "Sacred Love" geht es sogar ziemlich RAGE AGAINST THE MACHINE-mäßig zur Sache.
Passt nicht? Passt doch! die Jungs schaffen es, die gesamte Bandbreite in Ihre Songs zu integrieren, so dass das Ganze wie aus einem Guss klingt. Dazu kommt der sehr melodiöse mehrstimmige Gesang, der sich als roter Faden durch alle Songs zieht. Textlich (soweit ich es verstehe, Texte liegen mir leider nicht vor) dreht es sich ganz grob gesagt um - wie es sich für den ordentlichen Jamaika-Reggae gehört - sakral gekleidete zum Thema Liebe, Freundschaft und Lebensart.
Der Sound ist im Übrigen für eine Bandraumaufnahme unglaublich fett und klar.
Ganz objektiv mein Gesamturteil: Hammer! Wenn ihr mir nicht glaubt, hört es Euch halt selbst an, ich denke, dass Demo könnt Ihr über die Band beziehen (Links siehe unten).Das lohnt alleine schon wegen der liebevoll gestalteten CD und dem ebenfalls hübschen (und handgenähten (!)) Cover.
Also, ran da, auf eine Punktevergabe verzichte ich diesmal, die dürft Ihr selbst in den Kommentaren oder euren Wohnzimmern vergeben.
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Kategorie: Ankündigungen & Termine
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Veröffentlicht: Dienstag, 21. Juni 2011 14:37
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Geschrieben von Dicki
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Zugriffe: 513
THE DREADNOUGHTS, das ist Pirate Punk aus der kanadischen Küstenstadt
Vancouver. Nach drei Jahren auf Tour, stachen sie im Sommer 2009
erstmals Richtung Europa in See und präsentierten uns ihr
brandneues Album "Victory Square" (Leech Records/Stomp
Records). Die musikalischen Wurzeln reichen von Stan Rogers bis NOFX
und von Irland bis nach Skandinavien. Dieser Mix macht die mutigen
Mannen Seamus O´Flanahan, Stupid Swedish Bastard, The Dread Pirate
Druzil, Squid Viscious und Nicky Dread nicht nur zu Experten beim
Genuß harter Spirituosen, sondern auch für Piraten-Punk. Das
Debüt-Album "Legends Never Die" hat die Dreadnoughts mit
einem Paukenschlag auf die Landkarte des Irish-Punk katapultiert.
Live bis an die Zähne bewaffnet mit Geige, Mandoline und Whistle
zelebrieren die Jungs mit geballter roher Punk-Attitüde eine
brodelnde, trinkfeste Show und nehmen das schweißnasse Publikum mit
auf ihre verborgene Schatzinsel. Harr, harr, Arrrhh“ und ne Buddel
voll Rum...!
Als Support präsentieren sich NOT NOW aus Neumünster.