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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Montag, 12. September 2011 17:58
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Geschrieben von NilsH
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Zugriffe: 2506
Liberty Madness eilt ja seit den Lobeshymnen aus dem letzten POWER-Tourtagebuch ein sehr guter Ruf voraus und auch das kostenlos (online) erhältliche Debütalbum konnte überzeugen. Wenn die "fiesen Pupsies aus Mannheim" (so steht es auf dem Flyer) sich dann auf Einladung der RottenSprotten ganz nach Kiel bequemen sollte man eigentlich erwarten, dass da auch auf einem Mittwoch richtig was los ist. Zumal mit Inside Job auch ein Support spielt, der auf dem RD Rock dieses Jahr auf ganzer Linie überzeugen konnte.
Also um Neun zu Meiers. Na gut, Drei nach Neun wars wohl, wie Bocky uns auf seine gewohnt freundliche Art mitteilt. Pünktlichkeit ist der neue Punk, würde ich mal sagen. Genug Zeit bis Inside Job anfangen ist noch, also werden erstmal in Ruhe Nüsschen und Bier verhaftet.
Leider erfüllen sich drinnen dann die Befürchtungen und es geht doch sehr familiär zu. Inside Job-Sänger Hagi nimmt mit Humor und kündigt an, dass die Band 17 Lieder spielt und da wohl auch jedem Anwesenden ein Lied widmen kann. Die Bands spielen heute vor der Bühne auf dem Boden und jeder, der Hagi schon mal live erleben durfte weiß, dass das genau der richtige Platz ist. Von ersten Ton an wird gerannt, gesprungen und sich auf dem Boden gewältzt, während der Rest der Band lieber im Hintergrund bleibt, aber mit schnellem oldschool HC/Punk in Richung Black Flag genauso überzeugt. Besonders hängengeblieben sind dabei "Problems" und "I hate vikings", die auch beide auf der "Braindamage" 7'' drauf sind, die auch uneingeschrängt empfohlen werden kann. Nach knapp 30 Minuten ist der Spass dann leider auch schon vorbei, die Band wird aber nicht von der Bühne vor der Bühne gelassen, bevor nicht die vergessenen 15 Songwidmungen nachgeholt werden. Inzwischen ist es auch schon etwas voller, so dass doch nicht jeder ein Lied abbekommt, glücklich sehen aber trotzdem alle aus.
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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Sonntag, 11. September 2011 11:07
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Geschrieben von Leonie B.
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Zugriffe: 1238
Am Freitag fand im
Hamburger Störte ein Konzert statt, das mal wieder allen Vorurteilen,
Erwartungen und Internet-Probehörungen kräftig in den Arsch trat. Die Frage, wie
tief die Kluft zwischen Heimanlagenerlebnis
und Liveauftritt letztendlich ist, bleibt eine ewige Überraschung. Wer mich hier
mit welchem Medium überzeugen konnte, erfahrt ihr nach der nächsten Maus!
RHA. eröffnen den späten Abend mit einem kleinen
Missgeschick: Gitarre 1 und 2 sind nach dem ersten Song leider fünfsaitig. Das
soll so nicht sein, es wird schnell Ersatz besorgt. Von nachträglicher Vorsicht
muss der oder die geneigte Betrachter_in allerdings nichts spüren. Die Band
präsentiert anschließend angenehm druckvollen Hardcore-Punk mit nicht zu
knappen metallischen Einflüssen in Form von hohem Gefrickel und schnellen,
teils schlichten Melodien, zu der sich bestimmt auch die passende Hymne à la „Hearts
on Fire“ dichten ließe.