WACKEN OPEN AIR XXII / 04/05.08.11 – Wacken, Tag 0 & 1
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Sonntag, 14. August 2011 14:30
- Geschrieben von JoyBoy, Strecker, Stefan & Philipp
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Satanic Introductions/Anreise:
Philipp: Das gibt es doch nicht! Wer zufällig meinen JEX-THOTH-Bericht gelesen hat, wird wissen, dass uns auf der Fahrt nach HH bei Neumünster die Karre verreckt ist. Und heute – gerade auf der Fahrt zum W.O.A. – ertönt just als wir durch Shelbyville fahren wollen ein hässliches, ja brutales Geräusch. Es ruckelt und ächzt, uns wird klar: Soeben ist die Bremsscheibe des legendären Streckermobils gebrochen.
Was nun? Werden die Fragen, welche die Dremu-Gesandtschaft zu klären hat, nun unbeantwortet bleiben? Als da wären: Ist die Kritik am Festival hinsichtlich einer Ballermannisierung berechtigt? Kommen durch Wrestling, Schlammcatchen, Comedystars und Frei.Wild nur noch Mutanten dorthin? Spielen tatsächlich kaum noch gute Bands dort? Und sind die großen Bands OZZY, JUDAS PRIEST, MOTÖRHEAD zu keiner guten Leistung mehr fähig?
Da habt ihr aber Strecker unterschätzt! Nach kurzer Pause entscheidet sich der Helldriver dafür, „einfach etwas langsamer zu fahren“. Also im Schritttempo gen Wacken, zum Glück müssen wir nur selten bremsen, was dann jeweils von furchterregenden Geräuschen begleitet wird…
JoyBoy: In der Tat ein Schreckmoment. Aber ein paar Kilometer vorm Ziel aufgeben ist halt nicht mit dem unbeirrbaren Strecker zu machen. Für mich persönlich stellte sich zudem noch Frage, wie das im Teenageralter von mir zugegebenermaßen kultisch verehrte Festival nach acht Jahren der Abstinenz (die Buchung der ONKELZ veranlasste mich ab 2004 zum Boykott, danach hatte ich die Kohle für den Eintritt nicht mehr übrig) und dem damit verbundenen Abstand wirken würde. Schließlich ist das Force Attack mit Abstand das größte Festival, welches ich seitdem aufgesucht habe.
Pics by JoyBoy
