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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Mittwoch, 01. November 2017 13:22
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Geschrieben von Doom Fränk
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Zugriffe: 1247
Das ist ja mal ein geiler Schuppen hier, denke ich, als die Ticketkontrolle gerade hinter mir habe. Wobei, Tickets zum Sammeln gibt es in den USA so gut wie nie - entweder man hat den Online Ausdruck vom Vorverkauf, dann bekommt man nur nen Stempel oder man macht Abendkasse und bekommt auch nur nen Stempel. Ab und zu gibt's Bändchen als Zeichen, dass man Alkohol kaufen darf, aber die meisten Shows scheinen 21+ zu sein, und da gibt es nicht mal das.
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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Montag, 30. Oktober 2017 14:36
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Geschrieben von Anke Black, Stefan, Strecker, Rüdiger und Philipp
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Zugriffe: 2757
Samstag, 05. August
Philipp: Den vierten Teil starte ich überraschenderweise nicht mit einem Duschprotokoll. Stattdessen berichte ich, wie ich zum ersten Mal Zeuge vom… METAL YOGA werde! Schuld daran ist im Grunde ein Knick in meiner mittlerweile hundertfach auf- und wieder zugefalteten Running Order, der genau über die Zeitangabe der ersten Band verläuft, die ich sehen will (THE HIRSCH EFFEKT). So lande ich zu früh am Zelt, bemerke aber, dass sich ein recht großer Strom von Leuten in ein daneben liegendes, kleineres Zelt ergießt. Neugierig folge ich und verharre erstaunt: In der Mitte des Zeltes steht eine Art Boxring, in welchem sonst wohl dieses Wrestling stattfindet. Jetzt steht da eine Yoga-Animateurin, hinter der sich wiederum drei Knechte synchron bewegen. Die Frau growlt, kreischt und leitet gestenreich zu kuriosen Verrenkungen an. Zumindest wirken diese Bewegungen kurios auf Menschen wie mich, der zwar das Wort „Yoga“ kennt, aber tatsächlich noch nie einer Yoga-Session beigewohnt hat. Und mein Yoga-Erstkontakt ist gleich die Metal-Variante! Das eigentlich Erstaunliche ist gar nicht mal die Professionalität der Animateurin, sondern die Selbstverständlichkeit, mit der ca. 200 Leute hier am Morgen mitmachen. Wer denkt, dass sich zum Wacken-Yoga-Metal nur Betrunkene verirren, die sich über Sportfreaks lustig machen, der irrt, aber vollständig. Tatsächlich tragen die Yogabanger*innen Sportklamotten, führen Matten mit sich und gehen an körperliche Grenzen. Ich weiß noch nicht, wie ich das alles einordnen soll, aber beeindruckt bin ich irgendwie schon.

Bericht von Anke Black, Stefan, Strecker, Rüdiger und Philipp, Fotos von Toni B. Gunner (http://mondkringel-photography.de/) und Strecker.