MANTAR, VALBORG / 24.09.2022 – Hamburg, Fabrik

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Hui, ganz schön was los vor der Fabrik! MANTAR haben zwar hier und dort Konzerte wegen zu geringer Ticketverkäufe absagen müssen, in Hamburg stellt sich ihre Zugkraft aber als ungebrochen dar. Die Fabrik erweist sich dabei als angenehmerer Ort, um MANTAR live zu gucken – im Knust fand ich es 2017 zu eng. Auch heute gibt es rüpelige Fans im Mob, aber hier kann man diesen Stürmern und Dränglern besser entgehen und dabei dennoch eine gute Sicht auf die Bühne genießen.

 

MANTAR

Bilder von MJ.

Bewertung: 4 / 5

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SPLINTER, OAKFARM / 22.09.2022 – Kiel, Pumpe

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Nachdem SPLINTER mich im Vorprogramm von KADAVAR im Mai überrascht und begeistert hatten, erfreute mich die Nachricht, dass sie im September bereits wieder nach Kiel kommen. Erneut in der Pumpe, aber dieses Mal als Headliner und im Roten Salon. Ohne großes Zugpferd war natürlich klar, dass man mit weniger Besucher:innen würde rechnen müssen. Ein paar mehr Nasen hatte ich nach dem Konzert oben allerdings schon erwartet, hatten SPLINTER doch viele Anwesende überzeugt. Frecher Classic Rock mit dezenter Punkkante, frisch und mit Spielfreude vorgetragen. Was willste mehr?

 

SPLINTER

Bewertung: 5 / 5

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WACKEN OPEN AIR XXXI / 03.08.2022 – Wacken, Tag 1

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Philipp: Manchmal schwebt mir die Vision eines völlig ungeplanten WACKEN-Besuchs vor. Damit meine ich jetzt nicht, dass ich ohne Zelt und Klopapier anreisen wollte, das wäre ja bescheuert. Nein, ich stelle mir einen fiktiven Besucher vor, der vorher gar nicht auf die Running Order guckt, ja vielleicht überhaupt nicht weiß, wer spielt. Der einfach morgens loslatscht und ohne Struktur von einer Bühne zur anderen geht. Der nimmt, was er kriegt.

Das sei NOCH bescheuerter als ohne Zelt und Klopapier anzureisen? Hm, wenn ich so an Bands wie AMARANTHE oder SABATON denke, dann habt ihr wohl Recht. Die Vision muss reine Fantasie bleiben…

Das Verrückte ist ja, dass man selbst bei akribischer Planung auf viele gute Bands verzichten muss, da sich so vieles überschneidet. Aus den Bands, die ich NICHT gesehen habe, könnte ich mir zwei weitere Festivals basteln! Und das nicht, weil ich im Camp gefaulenzt habe. Nope, ich bin der Heavy Metal Duty vollumfänglich nachgekommen. Dennoch habe ich z.B. GWAR, OVERKILL, ROSE TATTOO, VOMITORY, PESTILENCE, ROTTING CHRIST, DOYLE, AT THE GATES, BEHEMOTH, LUCIFER, LIFE OF AGONY, ARCH ENEMY, GLUECIFER, NEW MODEL ARMY, ENDSEEKER, THE SPIRIT, MICHAEL MONROE oder IMPLORE einfach mal NICHT gesehen. Was könne denn da bitte jeweils relevanter gewesen sein, fragt ihr? Nun, lest selbst, ich bereue nichts.

 

VULTURE

Bericht von Michael Strecker und Philipp Wolter. Fotos von Strecker.

 

Bewertung: 5 / 5

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SWAN VALLEY HEIGHTS, WEDDINGS / 29.09.2022 – Kiel, natürlich in der Bude

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Mit der Schaubude verhält es sich ähnlich wie mit Slime sinnierte ich gedankenverloren vor einigen Tagen während einer Videokonferenz auf die Arbeit zu dem Thema: „Sinnlose Gespräche im Büro – wie können wir effektiver werden?“ Slime ohne Diggen geht so wenig wie Bude ohne Julius oder Fanta ohne Korn, führte ich aus und ergänzte, dass dies zumindest meine angestammte Meinung war. Aber nein, wie hatte ich mich geirrt! Slime hauen mit Tex als neuem Sänger einfach so mal eben ein Jahrhundertalbum raus und die Bude bucht plötzlich nach einer etwas längeren, der Pandemie geschuldeten Durststrecke, einen Kracher nach dem anderen. Ergänzend lässt sich sagen, das Fanta auch super mit Vodka schmeckt – einem polnischen zum Beispiel.

 

KUNDENSTOPPER

 

Bewertung: 5 / 5

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SLIME, DAN GANOVE / 04.09.2022 – Hamburg, Knust

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SLIME gehören für mich zu den wichtigsten Bands überhaupt. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich sie noch derart häufig live sehen würde, ja sogar zweimal den Support mache. Aber was noch geiler ist: Nie hätte ich erwartet, dass SLIME nochmal derart zubeißen! Das neue Album ist ja wohl der Burner. Ich habe es mittlerweile unzählige Runden übern Plattenspieler drehen lassen und mag tatsächlich jeden Song. Spielfreude, Rotz, Wut, Energie, viel Vertrautes, aber durch Tex‘ Stimme und seinen eigenen textlichen Ansatz hat es gleichzeitig auch etwas Neues und Unverbrauchtes. Obwohl ich Dickens Stimme liebe, hat das (wieder) etwas Mitreißendes. Alle „Argumente“, die gegen die neue Platte vorgebracht werden, klammern das Werk an sich aus, versuchen sich am Namen abzuarbeiten oder in Behauptungen, dass Tex „nicht authentisch genug“ sei. Nun, spätestens live zeigt sich die Wahrheit.

 

SLIME

Bilder von MJ

Bewertung: 5 / 5

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