TESTAMENT, EXODUS, DEATH ANGEL / 13.02.2020 – Hamburg, Docks

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Torsten: Was für ein geiles Paket!!! Drei mal San Francisco Bay – Area – Thrash - Metal! Drei einflussreiche Bands, die bestimmt hunderte andere Bands, mehr oder weniger, beeinflusst haben. TESTAMENT, EXODUS, DEATH ANGEL. Über diese Bands bzw. ihren Status braucht man keine Worte zu verlieren. Freuen wir uns also auf dieses, wohl einmalige, Konzert!

Wobei ich hier gar nicht so sehr auf die Musik eingehen will (das hat Philipp schon – sicher mehrmals – getan), vielmehr habe ich während bzw. nach dem Gig Gedanken, die meine Stimmung eher etwas, nun ja, ernüchtern.

Philipp: Dann übernehme ich mal das Zepter und gehe auf die drei Auftritte ein. Auch für mich ist das natürlich eine Traumzusammenstellung, habe ich doch TESTAMENTs ersten Europaauftritt 1987 auf dem Dynamo gesehen, EXODUS sogar noch früher 1985 in der Markthalle mit VENOM und ATOMKRAFT und schließlich DEATH ANGEL ebenfalls von Anbeginn an. Drei ganz wichtige Bands für mich, die ich jeweils auf so ziemlich jeder Tour ihrer Karriere gesehen habe. In letzter Zeit waren sie auch alle live zudem sehr stark, sodass dieser Abend eine sichere Bank zu sein schien. Es kommt dann allerdings anders als erhofft, das muss ich hier schon mal vorabschicken.

 

Doppelbericht von Torsten und Philipp, Fotos von Jan ML folgen.

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HATE PLOW, ROTTEN SOUND, NOISE FOREST, DEBAUCHERY / 05.07.2003 - Kiel, Tucholsky

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Ihr habt sicher bemerkt, dass beim letzten Upgrade einige Fotos auf der Strecke geblieben sind. Zufällig habe ich kürzlich entdeckt, dass sich auch einige wenige Artikel nicht mehr in der Dremu-Datenbank befinden. Das geht natürlich gar nicht! Zum Glück habe ich zumindest die von mir verfassten Dokumente auf externen Festplatten gespeichert und so kann restauriert werden. Hier der vierte Teil in der Serie "verlorene Berichte" oder auch „Lost And Found“  (sagt gern Bescheid, wenn ihr weitere "Lücken" entdeckt), ein 17 Jahre altes Live-Review:

So, drei Tage nach diesem Konzert bin ich immer noch völlig begeistert und muss um Worte ringen, um zu vermitteln, was an diesem Donnerstagabend im Tucholsky abgegangen ist. Abgeschmackte Begriffe wie "geiles Geballer, ey!" reichen irgendwie nicht aus, um die schiere Intensität zu erfassen, die gerade HATE PLOW vermittelt haben.

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DROPKICK MURPHYS, FRANK TURNER & THE SLEEPING SOULS, JESSE AHERN / 06.02.2020 - Hamburg, Sporthalle

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Die Dropkick Murphys wollte ich immer schon einmal live und in Farbe bewundern, also hieß es am Donnerstag ab nach Hamburg und aus Kiel mit dem Zug anreisen. Am Hamburger HBF erwartet mich dann schon mein alter Kumpel Georg und wir zogen uns erst einmal eine leckere Curry Wurst rein, dann ging es weiter mit der S-Bahn zur Alsterdorfer Sporthalle, wo schon ordentlich Betrieb herrscht…
 
 
DROPKICK MURPHYS
 
 

NAPALM DEATH, EYEHATEGOD, MISERY INDEX, ROTTEN SOUND, BAT / 08.02.2020 – Hamburg, Grünspan

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Ta Do: So, nun sitz ich hier mit meinem Erdbeermilchshake, leichte Nackenschmerzen, etwas heiser, aber glücklich und lasse diesen geilen Abend nochmal Revue passieren. Das letzte Bild der Unmengen an gestrandeten Plastikbechern am Ufer der Bühne des Grünspans, am Meer der großen Freiheit, im Kopf. was ein Abend!

Philipp: Dieses gelungen zusammengestellte Tourpackage hat nur einen Nachteil: Fünf Bands, von denen man ja auch keine einzige verpassen will, sind fast schon zu viel des Guten! Aber das Konzept der Festivaltour zieht noch immer: Jede der Bands spielt sonst im Hafenklang oder maximal im Knust – heute aber ist das Grünspan ausverkauft und viele, viele Leute suchen noch Karten.

Vor dem Genuss steht aber der (Freizeit-)Stress: Durch eine barmherzige Tat haben wir 45 Minuten verloren und müssen Nerven aus Stahl beweisen, denn unser guter Plan, schön rechtzeitig in der Halle zu stehen, wurde auf diese Weise zerstört. Tatsächlich ist es dann auch so wie gedacht: Statt wie angekündigt (20:00 Uhr) beginnen BAT bereits um 19:20 Uhr. Jan und ich schaffen es gerade noch, unsere Jacken abzugeben und durch geschickte Arbeitsverteilung parallel Bier zu organisieren, da ertönt auch bereits das erste Intro!

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TWIN TEMPLE, HEXVESSEL / 01.02.2020 – Hamburg, Bahnhof Pauli

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Kürzlich auf der wöchentlichen Redaktionssitzung:

„Jan, guck ma hier: HEXVESSEL in Hamburg. Das könnte unsere Leser*innen interessieren, oder?“

„Unbedingt. Vor allem spielen sie ja mit TWIN TEMPLE. Die haben eine 7“ und ein Album auf RISE ABOVE rausgebracht.“

„Ah, dann kann es sich nur um eine Doomband handeln.“

„Mitnichten. Die zocken DOO-WOP.“

„Doo-Wop auf RISE ABOVE? Was ist denn bei Lee Dorrian los?“

„Nun, es handelt sich um SATANIC DOO-WOP, dessen Ziel die Zerstörung des Patriarchats und die Beseitigung jeglicher Unterdrückung ist.“

„Klingt stimmig. Dann lass mal hin da.“

 

Fotos von Jan ML folgen, sobald Satan will.

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