"Wir sind wie eine Familie und dennoch professionelle Geschäftspartner, mit allen Höhen und Tiefen." - INTERVIEW MIT RICKY VON REZET

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Mit ihrem sechsten Album haben REZET im letzten Jahr einen ziemlichen Hammer veröffentlicht. Nun kommen sie auf Tour und spielen unter anderem im Flensburger Kühlhaus und der Hamburger Markthalle. Ein guter Anlass für ein DreMu-Interview, welches dann auch gleich Themen wie "Schleswig = Dead City?", "20 Jahre REZET", "REZET und VIOLENT FORCE" sowie "Metal und Antifaschismus" streift:
 
 
REZET    
 
Moin Ricky, schön, dass du dir die Zeit für ein kurzes Interview nimmst! Gleich zur Sache: Ihr geht auf Tour! Auf welche Gigs freust du dich am meisten?

Hey Philipp, danke für die Einladung! Ja, es geht wieder los und endlich das erste Mal für unser neues Album, das ja nun auch schon Ende August letzten Jahres rauskam! Ich freue mich echt auf alle Shows, vielleicht aber wirklich am meisten auf die norddeutschen: der Auftakt diesen Freitag in Flensburg und am 16. Mai in der legendären Hamburger Markthalle, zusammen mit euch von Catbreath, unter anderem! 
 
 
MARKTHALLE METAL MEETING 
 
 
Wenn ich das richtig sehe, macht ihr dieses Mal eine Headlinertour, während ihr in der Vergangenheit auch schon als Support für DESTRUCTION oder ANVIL unterwegs wart. Was für Vor- und Nachteile gibt es da jeweils?

Wir hatten beide Szenarien schon öfter in unserer Laufbahn. Gerade zu unseren ersten beiden Alben waren wir eigentlich immer Headliner auf kleinen Jugendhaus-Tourneen, wenn man das so nennen kann. Mit dem dritten Album "Reality Is A Lie" bekamen wir ein größeres Management, das sich dann natürlich auch darum kümmerte, dass wir unsere Kreise vergrößern. Im Thrash-Underground kannte man uns schon bis dato, würde ich behaupten, aber dann ging es eben mit Bands wie Anvil, Destruction und Overkill auf Europa-Tourneen, davor schon das erste Mal in die USA und so weiter. Was sind die Vor- und Nachteile? Als Headliner läuft natürlich das Meiste so, wie du es möchtest. Als Support hast du entweder Glück mit deinen Tour-Chefs, oder eben weniger. Wir haben weitestgehend gute Erfahrungen als Vorband über die Jahre gesammelt. Es gibt natürlich auch einen finanziellen Unterschied, den man benennen muss: als Headliner verdienst du natürlich weit mehr an "deinen" Shows! 
 
 
Das Ding geht im Flensburger Kühlhaus los. Ursprünglich wollte ich dafür eine Ankündigung schreiben, aber dann kam die Idee, gleich ein Interview zu machen. Dennoch zum Kühlhaus: Was kannst du Leuten über den Club erzählen, die dort noch nie oder länger nicht mehr waren?

Ich habe tatsächlich selbst noch nie dort gespielt, ansonsten wohl in jeder anderen Location in Flensburg! Ich war auch schon länger nicht mehr da als Gast. Ich glaube, das letzte Mal war zur "Ton Steine Scherben"-Reunion, da war ich noch in Flensburg auf der Uni, ist also noch vor dem Lockdown gewesen! 
 
 
 
Welche Bands habt ihr in Flensburg dabei? Auf der Tour gibt es ja kein festes Billing, habt ihr das alles selbst DIY-mäßig zusammengestellt, über eine Booking-Agentur oder liegt es in den Händen der jeweiligen Läden?

In Flensburg werden uns unsere Freunde von OUTBURST und NOW unterstützen. Ich habe beide Debut-Platten der Bands produziert und da sie auch aus dem Kreis Schleswig-Flensburg kommen, war es mir ein Anliegen, dass wir drei mal zusammen auf die Bretter gehen! Wir haben uns dazu entschlossen, mit möglichst vielen lokalen Bands auf der Tour zu spielen. Auch hier gibt es wieder Vor- und Nachteile, klar. Es ist leichter ein Package anzubieten, dass sich zusammen einen Tourbus teilt und durch die Landen reist. Aber mit gezielt ausgewählten Line-Ups fanden wir, dass wir das Interesse in den jeweiligen Städten noch etwas stärken erwecken könnten und ich glaube, das ist uns auch ganz gut gelungen! Wir haben ein Booking aus Süddeutschland, sind aber sehr im Management aller Angelegenheiten selbst beteiligt, das war in der Vergangenheit nicht immer so. Ich denke, so sind wir ganz gut aufgestellt. Wir managen uns mittlerweile wieder selbst und haben externe Partner, die gewisse Aufgaben für uns erledigen. 

 
REZET IM KÜHLHAUS
 

Schleswig ist dieses Mal nicht dabei, obwohl es eure Heimatstadt ist. Ich hab mir gerade Karten für SEAX, WARSENAL und OUTBURST in Krögers Heimat gekauft. Was ist das überhaupt für ein Laden und wäre der in Zukunft auch was für euch? Ansonsten sieht’s ja leider auch düster aus in Schleswig. Dead City?

Ja, die Band hat sich damals in Schleswig gegründet, mittlerweile sind ja aber auch nur noch attt und ich Schleswiger, leben hier und haben unser Studio hier. Aber gut, stimmt schon, wir bleiben wohl eine Schleswiger Band, auch wenn Nikolay in Dänemark und Lorenz in Stuttgart lebt. Cool, dass du dir ne Karte gekauft hast, die Show und Tour veranstalte ich mit meiner Agentur, falls du es nicht wusstest! Familie Kröger hatte früher ein Café auf der Schleswiger Freiheit, dort wo wir, Turbostaat und viele andere Bands geprobt haben und auch Konzerte, wie die Meltdown Events, veranstaltet wurden. Die Krögers haben wohl auch in der Comedy-Branche einen Namen als Veranstalter gehabt und sind mit diesem Konzept jetzt in Schleswig endlich umgezogen in das ehemalige Sport- und Freizeitheim. Da sie Rock- und Metalfans sind, lag nahe, auch Konzerte zu veranstalten, weil es der neue Laden gut hergibt. Vielleicht spielen wir dort selbst mal, ja. Das letzte mal in Schleswig waren wir zum Release-Konzert unseres dritten Albums "Reality Is A Lie" auf besagter Freiheit im Mai 2016, also vor fast neun Jahren! 


 
Glückwunsch zur neuen Platte! Ich finde, das ist eine eurer besten Scheiben bisher, wenn nicht sogar die beste. Wie würdest du sie selbst beschreiben, vielleicht auch im Vergleich mit den anderen Alben? Es ist auffällig, dass ihr der Platte keinen Titel gegeben habt. Ein bewusstes Statement?

Danke! Freut mich, dass sie dir so gefällt! Ich würde dir da Recht geben, das war auch ein Grund für uns sie nach uns selbst zu benennen. Einfach, weil wir das Gefühl hatten, das ist jetzt ein definitives Werk von uns! Dazu kam, dass es das erste vollwertige Album in der neuen Besetzung ist und wir fanden, dass das Verb "reset" einfach auch sehr gut zum aktuellen Zeitgeist passt. Das sollte es auch mit dem Albumcover widerspiegeln... 


 
Ihr habt auf der Platte die Grenzen ausgelotet und definitiv keine reine Knüppelplatte gemacht. Das ist schon sehr abwechslungsreich und zum Teil melodischer als zuvor („Unholy Grail“). Wie lief das Songwriting ab? 

Ich finde ja und sage es auch ständig, dass Rezet seit Bandgründung die Grenzen ausgelotet hat und sich stets geweigert hat, sich streng in Schubladen pressen zu lassen. Wir sind ungefähr so viel Thrash wie Metallica oder Megadeth immer waren, also einfach nur anteilweise. Am Ende dürfen die Leute alles betiteln wie sie möchten und zig neue Subgenres erfinden, oder man sagt halt einfach "Metal" dazu oder in good old Lemmy's Fall: "Rock'n'Roll". Trotzdem interessant, dass viele diese Scheibe als sehr abwechslungsreich und melodisch empfinden. Ich finde sie weit puristischer und aggressiver als die beiden Vorgängeralben, aber das ist eben nur meine eigene Wahrnehmung! Wir haben im Sommer 2022 mit dem Writing begonnen, noch bevor Nikolay in die Band trat und haben uns Riffs und Ideen hin und her geschickt, so sind dann über die Monate Songs entstanden. Ende 2022 kam Nikolay dann hinzu und wir haben nochmal alles zusammen ausgearbeitet und der Gute hat dann auch noch quasi zwei Songs mit "Prisoner Of Fate" und "Burning Prophets" zum Großteil beigesteuert, sowie andere Riffs und Ideen zum bereits entstandenen Material hinzugefügt. Anfang 2023 haben wir uns dann zur Vor-Produktion mit unseren Produzenten getroffen und sind dann, wie immer, das Material nochmals zusammen durchgegangen. Danach ging es dann direkt los mit den ersten Recordings!



Obwohl ihr häufig zur „New Wave Of German Thrash“ gezählt werdet, seid ihr jetzt auch schon seit über 20 Jahren dabei. Mein Eindruck ist, dass ihr in letzter Zeit ein paar deutliche Schritte in Sachen Popularität gemacht habt. Zahlt sich Beharrlichkeit letzten Endes aus?

Es ist verrückt! Ja, ich hab die Band damals mit Thorben Anfang der 2000er gegründet und trotzdem kommt es mir nicht so lange her vor! Ich kann dir nicht sagen, ob deine Einschätzung die Lage korrekt beschreibt, weil ich zu nah dran bin. Für mich ist es einfach ein Weg, den ich natürlich auch nur rückblickend betrachtet verstehen kann, bin aber unendlich dankbar, dieses Leben leben zu dürfen. Ich denke, du musst in der Musik und Kunst entweder beharrlich bleiben oder eben sehr viel Glück haben. Es ist sehr viel Arbeit, aber ich möchte auch nichts anderes machen, als im Musikbereich tätig zu sein! 


 
Die jetzige Besetzung mit dir und attt (d) als „Urmitgliedern“ sowie Lorenz Kandolf (b) und Nikolay Atanasov (g) kommt harmonisch und stabil rüber. Wie organisiert ihr euch, schließlich wohnen Lorenz und Nikolay in Bayern und Dänemark?

Wir sind wie eine Familie und dennoch professionelle Geschäftspartner, mit allen Höhen und Tiefen. Aber die letzten Jahre zeigen, dass wir sehr gut zusammen passen, da hast du Recht! Da unser Studio und Proberaum bei mir in Schleswig ist haben Lorenz und Nikolay die Arschkarte und müssen ständig hier hochtingeln, haben sich ihr Unglück aber dennoch freiwillig ausgesucht! Spaß beiseite: die beiden sind ja auch noch in andere Projekte involviert und sitzen eh oft im Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug, sind es also gewohnt... Lorenz wohnt tatsächlich in Stuttgart, ist aber gebürtiger Münchener!  
 


Zusammen mit Ex-Gitarrist Thorben Schulz haben du und attt gerade wieder zwei Auftritte mit VIOLENT FORCE auf dem D.D.T. und dem KEEP IT TRUE abgerissen. Ersteres hab ich gesehen, war ja der Hammer! Wie lief das aus deiner Sicht? Wird es weitere Aktivitäten geben?

Danke dir auch hier für die Blumen! Wir haben das Ganze ja schon 2014 ins Leben gerufen, eigentlich als einmalige Sache. Irgendwer hat Lemmy (Bass und Gesang und einzig übriges Gründungsmitglied von VIOLENT FORCE) dann anscheinend überzeugt, auf dem D.D.T. in Düsseldorf diesen März das Ganze nochmal ins Leben zu rufen. Wir anderen waren ziemlich schnell einverstanden. Für mich ist es schön, wieder mit Thorben Musik zu machen und den Die Hard-Fans aus aller Welt diese Kult-Band nochmal live darbieten zu können. Die Resonanz ist schon ziemlich heftig und freut uns natürlich, das K.I.T. hat das Ganze an Größe dann nochmal übertroffen. Ob es jetzt weitergehen wird, kann ich dir hier aber so leider nicht beantworten, da ich es selbst noch nicht mal so genau weiß... 
 
 
 
Es ist ja auch speziell, dass ein Musiker wie Lemmy aus Nordrhein-Westfalen wiederholt mit euch Schleswigern zockt. Der kommt immer hoch nach Schleswig? Wie ist die Zusammenarbeit überhaupt entstanden?

Ja, auch Lemmy fährt für jede Probe zu uns ins "Rad Toad Studio" an die Schlei. Er wollte bei der wiederholten Reunion jetzt keine anderen Musiker als Thorben, attt und mich dabei haben. Das Ganze wurde ca. 2013 ins Leben gerufen, als wir mit Rezet schon ein paar Jahre den Violent Force-Song "Dead City" irgendwie fast noch bekannter gemacht haben, als er wohl war, sodass Ex-Mitglieder von Violent Force sich bei uns gemeldet haben um mit uns abzuhängen und Gastauftritte mit uns zu haben. Irgendwann kam dann Jürgen Hegewald vom "Headbangers Open Air" auf uns zu und stellte die Kommnukiation mit Lemmy her, so war "Lemmy's Violent Force" geboren. Jetzt, zehn Jahre später und mit zweitem Comeback, entschlossen wir uns, das Ganze VIOLENT FORCE zu nennen.
 
 
REZET-Tour
 
 
Thrash Metal und Politik waren früher untrennbar miteinander verbunden. Wenn heutzutage eine Combo wie VIOLATOR ein klares antifaschistisches Zeichen setzt (T-Shirt mit zertrümmertem Hakenkreuz), heulen im Netz viele Leute rum, man solle bloß die Politik rauslassen. Und tatsächlich scheinen immer mehr Bands „vorsichtiger“ zu werden und positionieren sich nicht. Wie erlebst du das?

So wie du es sagst. Viele Bands haben sich in den letzten Jahren sicherlich bewusst gesagt: "Wir halten uns lieber bedeckt, anstatt potenzielle Fans zu vergraulen." Bei Rezet muss ich, glaub ich, nicht viel mehr äußern, da wir über die Jahre viele Statements und Songs gegen Faschismus veröffentlicht haben, was nicht heißt, jetzt ruhig sein zu wollen. Ich finde aber, dass jede Band schon selbst entscheiden darf, inwieweit sie mit Politik in Verbindung gebracht werden möchte. Ich bin kein Jello Biafra, der die Band als politisches Sprachrohr gegründet hat, sondern verarbeite meine Haltung in meiner Musik und hier und da auch in öffentlichen Aussagen und Posts, möchte aber nicht darauf reduziert werden, verstehst du? Aber ja, es ist jetzt leider wichtiger denn je, das stimmt schon. Ich habe mit dem Opener "Time To Die" auf unserem Album nochmal Stellung zum aktuellen Weltgeschehen genommen. Der wurde 2023 geschrieben und ist jetzt noch relevanter als er vor zwei Jahren schon war. 
 
 
In allen ostdeutschen Bundesländern ist die AfD zur Zeit die stärkste Kraft. Man kann ja davon ausgehen, dass sich das dort im Publikum widerspiegelt. Macht das was mit dir, wenn du dort spielst?

Wir wissen ja heute, dass die größte Ausländerfeindlichkeit in Gebieten herrscht, die die wenigsten Asylanten nachweisen. Schau dir Berlin an: ein Schmelztiegel der Kulturen und ich meine gehört zu haben, dass die Linke die stärkste, oder eine der stärksten Parteien geworden ist! Ich bin auf der ganzen Welt unterwegs und hab's vorhin zu einem aus unserer Crew gesagt: wenn ich in der Vergangenheit Stress hatte, dann mit Idioten, Nazis oder der Regierung. Nie aufgrund einer geographischen oder kulturellen Herkunft und ich kann sagen, dass die unfreundlichsten Menschen, die ich kennenlernen durfte, gebürtige Deutsche waren. Am herzlichsten wurden wir übrigens in China und Russland willkommen geheißen. Du kannst es im Publikum und auch lokalen Crews spüren und es gibt den ein oder anderen Laden, in dem wir nicht mehr spielen möchten. 

 
Alter, ich hab zur Platte gratuliert, aber noch gar nicht zur Vaterschaft! Wird hiermit nachgeholt! Viele sagen, dass sich dadurch völlig neue Perspektiven eröffnen. Wie ist das bei dir?

Danke dir! Unser Sohn ist jetzt ein bisschen über zwei Monate alt und ich kann sagen, dass sich wirklich das gesamte Leben verändert. Wie du aber siehst, bin ich selbst immer noch als öffentliche Person derselbe geblieben. Privat ändert sich natürlich eine Menge und es ist ein Gefühl, das du so nie anders im Leben erfahren wirst. Wir sind überglücklich und stolz auf uns und den Kleinen! 


 
Ohne Listen geht’s nicht! Nenne uns deine zehn Lieblingsbands, deine Top Ten Platten 2024 und deine zehn liebsten Alben überhaupt!

Ich hasse es, aber für dich mach ich das gern! Metallica, Megadeth, Slime, Dead Kennedys, Mercyful Fate, Motörhead, Deep Purple, AC/DC mit Bon, Pink Floyd, Running Wild, Black Sabbath und ne Menge außerhalb des Rock-/Metal-/Punk-Spektrums auch, da ich den ganzen Tag Clapton, Hendrix, Jeff Beck, Mahavishnu Orchestra, Bach, Beethoven und sonstiges Zeug höre! Ich hatte noch keine Zeit, mich dieses Jahr mit 2024er-Platten zu beschäftigen weil ich entweder Vater geworden, arbeiten oder den alten Platten verhaftet bin! Top Ten Album ist auch so richtig fies... Peace Sells, Master Of Puppets, Alle gegen alle, Fresh fruits, Melissa, Overkill, Made in Japan, Highway to hell, Wish you were here und wieder irgendwas außerhalb der Genres, nehmen wir da jetzt spontan die "In The Court Of The Crimson King" von King Crimson!

 
Ach, einer noch: 20 Jahre REZET. Was waren deine absoluten Highlights?

Auch so schwer, Alter! Die erste große Europatour mit Anvil, die erste Bustour mit Destruction, China, Russland, USA, Wacken 2018 und ne Menge an die ich mich (gerade) nicht erinnern kann!


 
Danke für das Interview! Wir wünschen eine fette und erfolgreiche Tour!

Danke! Macht ihr auch bitte weiter so!
 
TICKETS FÜR DIE TOUR:
 
 
REZET

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