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Empyrean - Quietus (Prime Cuts Music)

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Montag, 16. August 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 722


Empyrean - Quietus
(Prime Cuts Music)

Sechs Jungs aus Brisbane machen Death Metal mit Keyboard und Kitsch: EMPYREAN!
Atmosphärische Black Metal/Death Metal-Sachen können echt geil sein. Bei EMPYREAN soll die Atmosphäre aber von billigen Keyboardsounds erzeugt werden. Wer CRADLE OF FILTH nicht peinlich findet, der könnte daran Spaß haben, ich hab dabei keinen. Schlimmer als das Keyboard ist aber der klare Gesang, der nicht nur nicht gut, sondern auch total fehlplaziert ist. Mir gefällt's nicht, aber wer eine Mischung aus CRADLE OF FILTH und OLD MAN’S CHILD sucht, kann hier fündig werden. Das einzige, was mich wirklich überzeugen konnte, ist das tiefe Growlen… aber dieses Keyboard…

6 Punkte

Andy

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TYSON - "Bareknuckle Fights"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Montag, 16. August 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 1372

TYSON – „Bareknuckle Fights“

(CD, Coast Rock Records)

TYSON müssen hier nicht länger großartig vorgestellt werden, da sie sich im Dremu-Umfeld durch zahlreiche Auftritte einen guten Namen erspielt haben. Jetzt aber ziehen sie die Handschuhe aus, die ohnehin noch nie aus Samt waren…

 

Erst mal freut mich die Demolition-Room-Produktion (Björn Seiz & Ulf Nagel), da wir in letzter Zeit viel zu selten Aufnahmen aus Kiels bester Klangschmiede gehört haben. Und das Ding knallt wie gewohnt, weist dabei genau die typischen Qualitäten vor, für die man Ulf und Björn kennt, eine Mischung aus Druck und Dreck.

 

Vom Songwriting her muss man TYSON eine enorme Bandbreite attestieren, von Hardcore-Brechern („Broken Hero“, „Knockout“) über lässigere Rocker („TV Breed“, „Don’t Lose Your Head“) bis hin zu metallischen Midtempo-Groovern („Rate Of Redemption“, „WYSIWYG“, „Anyway“). Dabei überzeugt Kochi mit einigen Killergesangslinien, die mal gebrüllt, mal geshoutet und natürlich auch nicht zu selten „richtig“ gesungen werden (Hammer hier der Voivod-artige Refrain von „Anyway“).

 

Die Variabilität der Band könnte sich natürlich auch als nachteilig erweisen, da sie den einen dann wieder nicht metallisch genug sind, den anderen zu melodisch etc. etc…. Aber man hört förmlich, dass die Band auf etwaig negative Reaktionen scheißt und mit viel Spaß ihr Ding durchzieht. Nur so geht’s!

 

http://www.myspace.com/bandtyson

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Moorgate - Denial of reality (Eigenproduktion)

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Samstag, 14. August 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 909

 

http://www.moorgate.se/denial-final-front%20-%20Copy.jpg-for-web-large.jpg

Moorgate - Denial of reality
(Eigenproduktion)

MOORGATE sind okay. Was schreibt man, wenn die zu beschreibende Band weder schlecht noch gut ist? Was schreibt man, wenn nichts an einer Band wirklich positiv oder negativ auffällt? MOORGATE aus Schweden sind wie diese unauffälligen Kinder in der Schule, die sich aus allem Ärger raushalten, aber auch nie wirklich brav sind. Diese Kinder fallen niemandem auf, aber kommen trotzdem irgendwie durchs Leben, nur am Ende kann sich niemand dran erinnern, wer sie waren. Wie diese Band.

5 Punkte

Andy

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Starkweather - This sheltering night (Deathwish)

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Sonntag, 15. August 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 704

 

http://www.perkororecords.com/platten/starkweather.this.jpg

Starkweather - This sheltering night
(Deathwish)

Hardcore? Black Metal? Ambient? Prog? Noise? Ich weiß es nicht, ist es eigentlich wichtig? Viel zu oft reden wir darüber, wie wir eine Platte finden, viel zu selten aber darüber, was wir durch sie fühlen. “This sheltering night” weckt in mir das Verlangen, allein zu sein. Allein in völliger Dunkelheit. Lässt mich in ein Loch aus Angst und Verzweiflung fallen. Dort fühle ich mich wohl. STARKWEATHER erinnern mich daran, dass es öfter auch mal schön sein kann, wenn es einem schlecht geht, wie gut es sich anfühlen kann, sich allein und verzweifelt zu fühlen. Ich lebe, das ist der Grund, warum ich Schmerzen fühlen kann, ich kann noch träumen, darum bin ich oft enttäuscht. Eine unglaubliche Wut zerreißt mich, weil mir klar ist, dass wir in einer Gesellschaft leben, die alldem, was ich liebe, feindlich eingestellt ist, eine friedliche Koexistenz kann und wird es nie geben!


9 Punkte

Andy

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Placenta - Fixed Action Pattern (Noizgate Records)

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Samstag, 14. August 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 708
 
 
http://www.10and1.de/clients/placenta/2.jpg
 
Placenta - Fixed Action Pattern
(Noizgate Records)

Ich muss gestehen, ich hatte die Berliner PLACENTA lange immer wieder nach ganz unten in meinen zu besprechenden Stapel gepackt, da Bandname plus Songtitel wie “3 Minutes of Rape” mich die Jungs eher in die Schmuddelgrind-Abteilung stecken ließen. Ganz falsch gedacht! Ich hab mich dann also doch dazu hinreißen lassen, die CD in die Anlage zu packen und war extrem positiv überrascht. Texte sind sehr vernünftig, die Musik nicht schon tausend mal gehört. PLACENTA spielen weder Death Metal noch Hardcore, aber auch keinen Deathcore. Die Musik klingt eher nach der hübschen Cousine von Deathcore. Na ja, aber auch nur, wenn die Cousine ein kampfeswütiger, ADHS-kranker Troll ist, dem gerade das Ritalin ausgegangen ist und der sich jetzt dazu entschlossen hat, mal mit Papis Streitaxt Sammlung zu spielen (oder so ähnlich). “Fixed Action Pattern” kann man als Konzeptalbum verstehen, das eine Musikszene karikiert, die im Begriff ist, sich durch ständige Repitition selbst einzuschläfern, so wie es ja im Moment in der Deathcore-Szene aussieht. So kokettieren PLACENTA ständig mit Szenetrends und bewährten Songstrukturen, um sie dann aufzubrechen. Nicht ganz so abgefahren wie IWRESTLEDABEARONCE und auch nicht so Instrumentalnerds wie die Jungs von ULTRAGEIST, aber eins auf keinen Fall: langweilig, und das ist derzeitig in der extremen Death-Ecke ja selten genug geworden. Als Bonus haben die uns noch drei Songs von der “Human Abyss”-Demo draufgepackt. Wobei man schön sehen kann, wie sehr sich die Musik von PLACENTA weiterentwickelt hat.

8 Punkte

Andy
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