12.02.2011 Been Obscene, Känguin & Stereo Nukebones
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- Kategorie: Ankündigungen & Termine
- Veröffentlicht: Freitag, 04. Februar 2011 19:24
- Geschrieben von Helge
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Nachbarn, Freunde, Landsleute!
Nur noch dieses Wochenende, dann ist definitiv Schluß mit Poll. Letzte Chance also, Eure Meinung zu sagen und Gewinne abzustauben! Keine Angst vor den vielen Felder, Ihr braucht WEDER alle Kategorien NOCH alle Felder ausfüllen, sondern nur, was Ihr Bock habt! Also los, nun aber ran da!
Was gibt es noch Neues? Einiges.
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In dem Sinne, haut die Hacken!

Wie immer habe ich den Beipackzettel verbummelt, wie immer weiß ich nichts über die Band, deren CD ich gerade einlege. Um so lauter mein Erstaunen, als die Band loslegt: So entspannt hat lange keiner mehr dem Rock’n’Roll gefrönt! Mit seltener Lockerheit lassen K & K die Riffs aus den Boxen schmelzen. Und verdammt, was für ein Sänger!
Ein paar Runden später hat sich der Eindruck bestätigt: Die Hamburger agieren im positiven Sinne professionell, haben groovigen Rock im Stonergenre ebenso auf der Pfanne wie poppige und ruhigere Einflüsse. Obwohl die genannten Genres weitestgehend keinen Einzug in meine Plattensammlung gefunden haben, gefällt mir diese Platte doch überraschend gut. Es ist faszinierend, wie hier Frische und Unbekümmertheit auf ausgefuchstes Songwriting (sowie die entsprechende Umsetzung) treffen.
KINGS & KILLERS decken dabei eine recht große Bandbreite ab, können sicher live einem nach Rock’n’Roll durstenden Mob ordentlich einheizen, sind aber durchaus auch mit einigen Titeln im Radio vorstellbar (sofern es Sender mit Geschmack gäbe).
Anchecken:
http://www.kingsandkillers.com/
www.myspace.com/kingsandkillers

Der Trailer kursierte schon einige Jahre im Internet und ich wusste eigentlich auch, dass man sich auf einen Release im Jahr 2010 festgelegt hatte. Und dann: “Null Promotion”! Selbst ich [als riesen Motörhead-Fan] habe einfach vergessen, dass es eine Lemmy-Doku geben sollte. Und dann steht man irgendwann bei Saturn vor der Blu-Ray - unwürdig!! Der Film an sich ist so, wie ich ihn erwartet habe: Mit einigen erzählerischen Längen, aber trotzdem absolut interessant. Der “Monster-Model-Jesus” einmal als Gott des Rock’n’Roll, der so Zen ist, dass der Dalai Lama sich eine Scheibe davon abschneiden könnte und dann wieder als Mensch mit vielen vielen Fehlern, der in einer Vollgeramschten Bude wohnt und seiner Spielsucht frönt. Zu Wort kommen z.B. (habe das mal Wikipedia entnommen): Dave Grohl, Slash, Ozzy Osbourne, Alice Cooper, Peter Hook of Joy Division/New Order, Dee Snider, Mick Jones of The Clash, Jim Heath of Reverend Horton Heat, Slim Jim Phantom of The Stray Cats, Mike Inez, pro skateboarder Geoff Rowley, pro wrestler Triple H, C.C. Deville of Poison, Fast Eddie Clarke, Johnny Knoxville, Jarvis Cocker,Marky Ramone, former Hawkwind bandmates Dave Brock and Stacia, and Steve Vai Eigentlich hat der Film auch einen traurigen Unterton. Es scheint fast so, als wäre dieser alte Haudegen, der seit 1956 (!) sein musikalisches Ding durchzieht, alles, was vom Rock’n’Roll übrig geblieben ist.