BOB WAYNE & THE OUTLAW CARNIES / 31.08.2016 – Kiel, Schaubude
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Donnerstag, 08. September 2016 19:52
- Geschrieben von Philipp Wolter
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Your friendly Webzine from the Neighbourhood Es ist einfach toll zu sehen, dass QUEENSRŸCHE sich wieder einen guten Namen erspielt haben, der richtig zieht. Es ist immerhin ein Konzert unter der Woche, dazu recht teuer und das Grünspan ist kurz vor ausverkauft, als ich den Schuppen entere. Natürlich liegt dies zum einen am Ausnahmesänger Todd LaTorre, zum anderen sicherlich an den Setlists der großartigen Konzerte der letzten Jahre, die ausschließlich Klassiker aus der Frühphase und natürlich ein paar Stücke der beiden (sehr guten) Alben mit LaTorre enthielten. Das alles war zuletzt mit Geoff Tate ja leider nicht mehr denkbar. Ich bin also gespannt, was mich heute erwartet!
Can’t wait for Sommerfest! Und als wir dann endlich vor Ort eintrudeln, ist alles sogar noch schöner als erwartet. Im Innenhof des Hafermarkts stehen ein DJ-Pult, ein Cocktail-Tresen und ein Fresstand mit veganen Leckereien. Unzählige Bekannte tummeln sich bereits dort herum und es ist geradezu gefährlich, sich irgendwo gemütlich niederzulassen. Jedenfalls wenn mensch auch die Livebands genießen will, denn die Draußen-DJ-Action übertönt das Geboller von drinnen.
THE DEEP
Philipp: Los geht es nach einer herrlichen Dusche und einem kleinen Frühstück gleich mit einer von sechs NWoBHM-Bands – heute wird das Motto „Celebrating 35 years of NWoBHM“ wirklich intensiv umgesetzt. THE DEEP haben ihre Ursprünge in den Combos DEEP MACHINE, ROQUE MALE und AIRRACE, sind also im Grunde alte Haudegen. Der Hammer ist allerdings der Schlagzeuger Fraser Powell, der wirklich wie ein kleiner Junge aussieht (auf ihrer Fb-Seite behaupten THE DEEP, dass er 19 Jahre alt sei – die wollen doch nur keinen Ärger…), aber erstaunlich gut spielt! Mit viel Dampf bollern THE DEEP los und erweisen sich als perfekter Opener. Bei solch kraftvoll gesungenen Melodien und derart viel Spielfreude hebt man grinsend seinen frisch gezapften Humpen gen Bühne. Der Sänger Tony Coldham erinnert nicht nur mich optisch an BULLET-Frontklops Hell Hofer, davon ab powert er sich überzeugend durch das Set. Die Saitenfraktion startet derweil durch herrliche Posen und lässig abgefeuerte Riffsalven eine Charmeoffensive nach der anderen. Alle wach? You bet!
Bericht von Philipp und Siggi, Pics von Jörg Müller von http://www.the-pit.de