Reviews

PHLEGMATIX-„Calling For A Revolution“

PHLEGMATIX – „Calling For A Revolution“

(CD, Eigenproduktion)

Diese Lübecker Band hat in letzter Zeit ja ordentlich von sich reden gemacht. Erst der Einstieg des Ex-ABGELEHNT-Bassers Klebo, dann dat „Homeless“-Video und auch die Fußballhymne für den Verein „Roter Stern“ sorgten dafür, dass man auf PHLEGMATIX aufmerksam wurde, wenn man sie denn nicht auch live zu Gesicht bekam.

Und da die offenbar gar nicht phlegmatischen Nasen sich auf ihre zweite Scheibe vorbereiten, wird es Zeit, dass wir hier das Debut Revue passieren lassen…

 

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Eingereicht von Matt

OZZY OSBOURNE "Die Autobiografie"

OZZY – „Die Autobiografie“

(Heyne, ISBN: 987-3-453-16925-8)

Eine Bio des Madmans müsste mindestens eine unterhaltsame Lektüre sein, dachte ich mir. Dass mich der 470-Seiten-Schmöker dann aber derart aus dem Sessel haut, hat mich dann doch überrascht.

Klar, Ozzy Osbourne hat drei Karrieren und neun Leben hinter sich – er hat irgendwie jahrzehntelangen Drogenmissbrauch, haarstäubende Unfälle, Knastaufenthalte und alle möglichen Krankheiten überlebt. Aber an wie viel mag sich Ozzy überhaupt erinnern?

Eine Antwort liefert der Fakt, dass Ozzy seit Jahren Gedächtnis-Therapien macht, um zumindest einige Lücken wieder zu rekonstruieren, eine andere, dass er an diesem Buch natürlich ewig gearbeitet hat und Hilfe hatte.


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Eingereicht von Philipp

BONE MAN-"Bone Man"

Bone Man – s/t

(Eigenproduktion)

 

Seit 2008 beglücken die drei Kieler uns nun schon mit ihrer Mischung aus Pychedelic, Stoner und Krautrock und wer die Jungs schon mal live sehen konnte, weiß, dass ihre Shows sehr intensiv sind. Das ist auch auf ihrem ersten selbstbetiteltem Album nicht anders. Es klingt, als würde die Band irgendwo tief in einem Herbstwald sitzen und versuchen gegen die Zeit anzukämpfen. Philipp würde sagen, „die Platte schmeckt nach Erde“ und Recht hätte er! Mehr gibt’s eigentlich nicht zu sagen, wem das nicht reicht, hört mal rein (www.myspace.com/bonemanmusic) und wem es gefällt, kauft sich das Teil für nur 5,- €, was für 45 Minuten echt nicht viel is.

Andy
8 Punkte
---Punkte: 8
Eingereicht von Andy

ROBINSON KRAUSE-"Epifanias"

Robinson Krause – Epifanias

 

Zwar war das Verhältnis zwischen mir und ROBINSON KRAUSE eher frostig, da ich sie aufm RD-ROCK letztes Jahr zum ersten Mal sah und eher als Kiddiemusik abgetan hatte. Doch schon beim Aufreißen des Briefumschlags fing das Eis zu schmelzen an, denn der Platte war nicht wie bei vielen anderen eine dröge Bandbio beigefügt, sondern ein handschriftlich verfasster Brief. Schön, wenn man mal merkt, dass immer noch echte Menschen mir die Promos schicken. Die Musik, die uns die Hamburger verkaufen wollen, lässt sich wohl als unpeinlicher Fun Punk/Deutsch Rock beschreiben. Die Produktion ist super, aber ein bisschen zu sauber für meinen Geschmack.

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Eingereicht von Andy

ANTHONY KIEDIS "Scar Tissue"

ANTHONY KIEDIS - "Scar Tissue"

Die Neugierde siegt über die teilweise harschen Kritiken: Schließlich ließ ich mir es nicht nehmen, mir von der Autobiographie des RED HOT CHILI PEPPERS-Sängers ein eigenes Bild zu machen.
Das Bild, welches ich von Kiedis selbst habe, litt leider ziemlich unter der Lektüre. Diese stellt, durchaus unterhaltsam, sein Leben  dar. Mit zunehmender Seitenzahl wird allerdings deutlich, dass sich der Inhalt auf wenige Elemente beschränkt: K.trifft Frau, K.vögelt Frau, K.versinkt im Drogensumpf, K. macht Entzug, K. erleidet Rückfall, K.hat unglaublich Erfolge und kreative Sternstunden mit den CHILIS, K. macht durch seine Sucht alles wieder kaputt. Dann gehts wieder von vorne los, und das dann ungefähr ein dutzend Mal. Wobei die Aspekte "Frauen" und "Drogen" den weitaus größten Teil des Buches einnehmen. Leider ist das Ergebnis der Selbstoffenbarung ziemlich traurig: So stellt sich die Hauptfigur Kiedis als hoffnungsloser Junkie dar, der unglaubliche Chancen und Potenzial besitzt, aber leider viel zu wenig daraus macht. Er selber sieht es aber nicht so und stellt sich unterschwellig immer als den geilen Macker dar, der, trotz gegenteiligem Wortlauts, sein Leben im Großen und ganz doch eigentlich ganz gut findet. Seine Läuterung gegen Ende des Buches kann man ihm einfach nicht abnehmen.

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Eingereicht von Matt

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