Reviews

Sons Of The Ark - Sons Of The Ark EP (2014, CD, Eigenproduktion)

Wieder eine neue Band in Kiel, die sich musikalisch von den anderen, in Kiel ansässigen, Bands abhebt. Rock, Indie, Progressive steht bei der Band als Genrebezeichnung. Was genau Indie ausmacht, kann ich nicht sagen. Progressive und Rock beschreiben jedoch ganz gut was die Debüt-EP von Sons Of The Ark bietet.

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Eingereicht von MetalSon

KOTZEN – „Endlich der sichere Sand“ (CD, Eigenproduktion)

Diese CD gibt es nicht! Und doch halte ich sie in den Händen, streiche zärtlich über das aus aufgeklebtem Sand bestehende Prägelogo und staune über das beigelegte Textblatt. KOTZEN haben sich nämlich gegen die Veröffentlichung materieller Tonträger entschieden, inkonsequenterweise aber für Promozwecke dennoch ein paar hergestellt. Find ich gut, denn ich hör mir so gut wie nie online Musik an und hätte somit wohl nicht von dieser Band erfahren. Sie definieren ihr Wesen wie folgt: „KOTZEN, Hamburg, Bock auf Mukke mit Message, keine Labelsuche, keine Album-Appetizer, einfach Songs veröffentlichen, denen (online) welche folgen, sobald neue geschrieben sind.“

KOTZEN


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Eingereicht von Philipp

KRANK / EMPOWERMENT Split EP (Prügelprinz Records, 2014)

Seit dem Album „Gegen.Kult“ war es veröffentlichungstechnisch länger still um die Stuttgarter EMPOWERMENT. Jetzt haben sie zusammen mit den Hamburgern von KRANK die erste von insgesamt 4 Split-EPs mit befreundeten Bands rausgehauen – Veröffentlichungen mit AYS, ABFUKK und HENRY FONDA sollen noch folgen.


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Eingereicht von pan

Wasted - Halloween... The Night Of (LP, Rerelease,Denomination Records)

Das folgende “Problem” kennen sicher die meisten: ihr unterhaltet euch mit Freunden oder Bekannten über ein bestimmtes Thema, stellt aber fest, dass beide Seiten verschieden tief in der Materie stecken. Ein Beispiel ist bei mir (unter anderem :D ) das Thema Heavy Metal aus Dänemark. Während der “allgemeine” Metalfan heutzutage nur Volbeat nennen kann, kennen Fans des traditionellen Heavy Metals meistens auch Mercyful Fate, King Diamond und Pretty Maids. Selbstverständlich lernt man mit weitreichenderer Beschäftigung auch weitere gute Bands kennen. In vielen Fällen ist eine gewisse Ignoranz wirklich erschreckend (ich nehme mich da natürlich nicht aus, dafür habe ich einen zu einfach definierbaren Musikgeschmack). Ich freue mich aber in jedem Fall immer, neue Bands kennenzulernen.

Wasted aus Dragør (bei Copenhagen) ist eine dieser unbekannteren Bands.

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Eingereicht von MetalSon

BONE MAN, 'Plastic Wasteland', Pink Tank Records, 2014

Respekt was Herr Orhahn für die Kieler zum wiederholtem Male soundtechnisch aus dem Hut gezogen hat. Der Klang der nordeutschen Fuzz Rocker ist derbe. Grossartig, was hier an fettem Soundgewand aus meiner Anlage dröhnt. Und auch songtechnisch kommt man wieder gereifter und professioneller um die Ecke als noch zuvor. Das Harmonieren miteinander, das Songwriting und diese superfetten Ideen in Sachen Druck, lassen mich niederkniend und sabbernd allein in der Wüste zurück. So kernig, dass du den Sand in den Backenzähnen knacken hörst. Hier findet alles gekonnt und nicht zu hastig zueinander. Krautrock trifft auf Fuzz -, trifft auf Stoner -, trifft auf Grunge. N Wochenende als Dauerrotationssilberling sollte genügen um diese Platte in Worte zu fassen: Fette Riffs, eine von Arne (bass) und Oetzi (drums) erstelle Druckwand, schöne eingängige Melodien und n guten Shouter. Sänger Marian brüllt sich ohne Rücksicht auf Verluste immernoch die Seele aus dem Leib und weiss auch in ruhigeren Passagen zu glänzen. Diese 7 Nummern machen Spass. Und das runde Ding ist tanzbar ohne Ende. Die Songs sind vom kreativen Standpunkt her, durchdachter und tiefgründiger. Ich finde den Ausdruck 'Genial' immer so überzogen. Aber 'Geil' passt.

Plastic Wasteland


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Eingereicht von Dirk Däzzrock

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