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SAVAGE MASTER, COBALT, THE OBSESSED / 24.10.2017 - Brooklyn, New York, Saint Vitus Bar

Die Saints Vitus Bar soll eine der besten Metal Venues Amerikas sein. Mit einer Kapazität von 350 ist sie eher klein, das muss aber ja kein Nachteil sein. Gelegen ist sie fast genau an der Grenze zwischen dem beschaulichen Queens und dem ebenso beschaulichen Brooklyn. Letzteres hat mit der 90er Jahre Attitude einiger NY HC Bands inzwischen wenig zu tun und ist eigentlich ein verhältnismäßig ruhiger Stadtteil. Nichtsdestotrotz sage ich mir auf dem Hinweg, dass die Strecke mich an einigen sehr dunklen Ecken vorbei führt und ich auf dem Rückweg wohl besser den Bus nehme - ansonsten bin ich da eigentlich sehr schmerzfrei.

The Obsessed

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Eingereicht von Philipp

BAPHOMET’S BLOOD, VIOLENTOR / 25.10.2017 – Itzehoe, Panoptikum

Als ich mir vor sieben Jahren das „Metal Damnation“-Album von BAPHOMET’S BLOOD gekauft habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich diese italienischen Speed Metaller mal live zu Gesicht bekommen würde, geschweige denn in einer Kneipe in Itzehoe. Die Band klingt wie MOTÖRHEAD auf 45 mit einem Schuss VENOM und vermittelt das angenehme Gefühl, etwas völlig Selbstverständliches zu tun. Voll gut! Also mal wieder ab nach Itzehoe auf ein Konzert, welches Metal Supremacy-Chefin Andrea Schmidt veranstaltet.


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MONOLORD, CONAN, BLAST BOMB, CITIES OF MARS / 17.10.2017 – Hamburg, Bambi Galore

Ich kenne keine der vier Bands, die auf dem heutigen Billing stehen, aber es sind Ferien, Strecker fährt und ich höre den Begriff „Doom“. Einfach mal gönnen.

Was ich nicht gedacht hätte: Wir ergattern zwei der letzten Tickets, wenig später ist die Veranstaltung ausverkauft. Und das an einem Dienstag. Irgendwie zieht das Genre Doom/Sludge/Downtempo also immer noch.


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MØRDER, KRATZER / 20.10.2017 – Kiel, Schaubude

4.675

Jeder Mensch, der schon mal einen Tonträger herausgebracht hat, weiß um den Berg Arbeit, der damit verbunden ist. Selbst wenn alles glatt läuft, kann man das immer wieder kaum fassen, was es alles zu bedenken gibt, gerade als D.I.Y.-Band. Dazu kommt, dass natürlich sehr selten „alles glatt läuft“, irgendwo gibt’s ja fast immer ‘nen Fuck-Up, sei es beim Einspielen, beim Mischen, beim Mastern, bei der Erstellung des Artworks, beim Druck der Cover/Beilagen, im Presswerk oder bei der Lieferung. Im Falle von MØRDER lag es wohl am Mix, der x mal erstellt wurde und partout nicht den Erwartungen entsprach. Aber es lohnt sich ja meist, sich durchzubeißen, schließlich das fertige Vinyl in der Hand zu halten und beim Gedanken an Menschen, die Dinge wie „ich höre Musik nur auf dem Telefon“ oder „ich habe auf digital umgestellt“ äußern, nur noch hysterisch kichern zu können. Und da ist es also endlich, über ein Jahr, nachdem es eingespielt wurde, das erste Biest von MØRDER!

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Eingereicht von Philipp

KADAVAR, GRAVE PLEASURES, DEATH ALLEY / 13.10.2017 – Hamburg, Markthalle

Es ist beeindruckend, wie sich KADAVAR ihren Weg durch das Rock’n’Roll-Universum pflügen. Noch zu Zeiten ihres Debuts hätte ich diesen Stil als (natürlich grandiose) Nischenmusik eingestuft. Nun stehen wir in der ausverkauften (!) Markthalle und nach dem KADAVAR-Auftritt würde ich spontan sagen, dass für diese Band nur noch der Himmel die Grenze ist. Denn: Gut waren sie ja schon immer, aber heute wird man tatsächlich Zeuge davon, wie KADAVAR einen ganzen Quantensprung durchmachen und in allen Belangen sowas von drauflegen!

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Eingereicht von Philipp

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