Magazin

WUCAN, THE BLACKBERRIES, EAT GHOSTS / 26.10.2017 – Kiel, Schaubude

Auf ihrem neuen Album “Reap The Storm“ drehen WUCAN erst richtig auf. Das Ding schäumt über vor Kreativität und atmet klanglich den Spirit ursprünglichen Heavy Metals, als die Produktionen noch nicht so aufgeblasen klangen. Dazu kommen psychedelische 60ies Attacken, Kraut-, Hippie-, Blues- und wasweißich-Rock-Einflüsse. Ich habe die Scheibe jedenfalls noch kaum verdaut, liebe sie aber jetzt schon und da rollen die Dresdner*innen auch schon wieder in die Bude.

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Eingereicht von Philipp

L.A. WITCH, ROTTEN MANGOS, EASY CAP / 21.10.2017 - Austin, Texas, The Sidewinder

Das ist ja mal ein geiler Schuppen hier, denke ich, als die Ticketkontrolle gerade hinter mir habe. Wobei, Tickets zum Sammeln gibt es in den USA  so gut wie nie - entweder man hat den Online Ausdruck vom Vorverkauf, dann bekommt man nur nen Stempel oder man macht Abendkasse und bekommt auch nur nen Stempel. Ab und zu gibt's Bändchen als Zeichen, dass man Alkohol kaufen darf, aber die meisten Shows scheinen 21+ zu sein, und da gibt es nicht mal das.


L.A. WITCH


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Eingereicht von Philipp

WACKEN XXVIII / 05.08.2017 – Wacken, Tag 4

4.25

Samstag, 05. August

Philipp: Den vierten Teil starte ich überraschenderweise nicht mit einem Duschprotokoll. Stattdessen berichte ich, wie ich zum ersten Mal Zeuge vom… METAL YOGA werde! Schuld daran ist im Grunde ein Knick in meiner mittlerweile hundertfach auf- und wieder zugefalteten Running Order, der genau über die Zeitangabe der ersten Band verläuft, die ich sehen will (THE HIRSCH EFFEKT). So lande ich zu früh am Zelt, bemerke aber, dass sich ein recht großer Strom von Leuten in ein daneben liegendes, kleineres Zelt ergießt. Neugierig folge ich und verharre erstaunt: In der Mitte des Zeltes steht eine Art Boxring, in welchem sonst wohl dieses Wrestling stattfindet. Jetzt steht da eine Yoga-Animateurin, hinter der sich wiederum drei Knechte synchron bewegen. Die Frau growlt, kreischt und leitet gestenreich zu kuriosen Verrenkungen an. Zumindest wirken diese Bewegungen kurios auf Menschen wie mich, der zwar das Wort „Yoga“ kennt, aber tatsächlich noch nie einer Yoga-Session beigewohnt hat. Und mein Yoga-Erstkontakt ist gleich die Metal-Variante! Das eigentlich Erstaunliche ist gar nicht mal die Professionalität der Animateurin, sondern die Selbstverständlichkeit, mit der ca. 200 Leute hier am Morgen mitmachen. Wer denkt, dass sich zum Wacken-Yoga-Metal nur Betrunkene verirren, die sich über Sportfreaks lustig machen, der irrt, aber vollständig. Tatsächlich tragen die Yogabanger*innen Sportklamotten, führen Matten mit sich und gehen an körperliche Grenzen. Ich weiß noch nicht, wie ich das alles einordnen soll, aber beeindruckt bin ich irgendwie schon.

ALICE COOPER
Bericht von Anke Black, Stefan, Strecker, Rüdiger und Philipp, Fotos von Toni B. Gunner (http://mondkringel-photography.de/) und Strecker.

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CAULDRON, AMULET, WAR CURSE / 14.10.2017 - Seattle, WA, Highline

Leider haben haben R.I.P. heute abend abgesagt - die Band hätte ich schon sehr gerne gesehen. R.I.P. aus Portland spielen sogenannten Street Doom, der Mikro Ständer des Sängers sieht aus wie eine Sense und auch ansonsten macht die Truppe einen coolen Eindruck und zudem noch geile Musik. Aber sie haben nun mal abgesagt. Der Gitarrist hat sich - das ergab eine kurze Recherche bei dem Typen, der den Eintritt macht - scheinbar die Schulter gebrochen. Da kann man nur hoffen, dass dies nicht das Karriere Ende bedeutet - wie es bei professionellen Speerwerfern wohl der Fall ist.


CAULDRON

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MANILLA ROAD, SACRIFICAL BLOOD, RATTLESNAKE / 25.10.2017 - Brooklyn, New York, Saint Vitus Bar

Direkt vor dem Eingang treffe ich auf Bryan "Hellroadie" Patrick, den zweiten Sänger von Manilla Road, und er erzählt mir eine super Neuigkeit für alle Fans des kauzigen Metals und auch für alle Wackinger. Hier als erstes zu lesen - aber erst einmal spielen Rattlesnake.

Nein, vorher treffe ich noch Neudi (46), da Hellroadie diesen anschleppt und mir vorstellt (also dieses Mal kamen die wirklich zu mir...). Er berichtet mir, die Tour laufe sehr gut, auch wenn sie hier und da auch mal nur vor 20-30 Zuschauern spielen. So ist das aber in den USA, da die Entfernungen so groß sind, spielst unterwegs halt in jedem Bums, um da wenigstens übernachten zu können. Ansonsten sind alle zufrieden und...aber dazu später mehr. Weiterhin tauschen wir uns darüber aus, wie teuer hier alles ist, wie anders und wie beliebt scheinbar deutsche Bands auf dieser Seite des Teiches doch sind. Man sieht Helloween Rückenaufnäher, Running Wild Patches, nen Dirkschneider Shirt...und der Schuppen ist noch fast leer.

MANILLA ROAD

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