Daniel Suarez - „Freedom“

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Nachdem der Vorgänger „Daemon“ mich ziemlich aus den Puschen gehauen hatte, (siehe Rezi) wartete ich sehnsüchtig auf die Lieferung des Nachfolgers „Freedom“. Kaum angekommen, war er auch schon in der Heavy Read Rotation.

 

Freedom

Worum geht’s? Hey, wenn Ihr „Daemon“ noch lesen und Euch den Spaß nicht verderben wollt, dann überspringt diesen Abschnitt besser! „Freedom“ setzt einige Zeit nach „Daemon“ an. Neben dem offiziellen Gesellschaftssystem hat sich eine virtuelle Gemeinschaft etabliert, welche auf der Online-Rollenspiel-Engine des verstorbenen Spieleentwicklers Sobol basiert, genannt das „Darknet“.

 

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Daniel Suarez - „Daemon“

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Mochte ich früher eher Science Fiction Geschichten, die in einer fernen Zukunft spielen, so liebe ich mittlerweile Stories, die nur einen Schritt von heute weg zu sein scheinen – so wie in „Daemon“.

 

Daemon

Worum geht’s? Der Online-Rollenspiel-Papst Matthew Sobol stirbt in jungen Jahren an Krebs. Kurz darauf passiert ein Mord – ein Angestellter von Sobols Firma fährt wie jeden morgen mit dem Mofa zur Arbeit, nur das an diesem Morgen ein dünnes Drahtseil auf seinem Weg gespannt ist – dummerweise in Höhe des Halses. Es stellt sich heraus, dass ein Hausmeister per PDA einen Auftrag bekam, eine Kurbel an einem kleinen Kasten zu drehen – welche offenbar das Seil spannte. Nur dass niemand weiß, woher der Auftrag kam. Während die Polizei den Vorfall untersucht, passiert ein weiterer Mord – ein anderer Angestellter wird auf dem Weg in den Serverraum der Firma gegrillt, weil der Stahlrahmen der Eingangstür unter Strom gesetzt wird – die entsprechenden Verkabelungen sind vor längerer Zeit bereits in den Rahmen eingebaut worden und sind nirgendwo verzeichnet.

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CBGB #3 (Boom!)

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CBGB #3 (Boom!)

CBGB #3 (Boom!)

In der vorletzten Ausgabe der vierteiligen Serie, also Nummer 3, erwarten uns wieder mal zwei Geschichten über das CBGB.

Die erste wartet mit einer alternativen Entstehungsgeschichte auf. Ein paar New-Wave-Kiddies entdecken in New York eine Höhle, in der Höhlenmalereien amerikanischer Ureinwohner zu finden sind. Die Malereien erzählen von einer Gruppe von Kindern, die nur Krach auf Trommeln und anderen Werkzeugen machen wollten, anstatt zu helfen, den Stamm vor Feinden zu beschützen oder sich an der Nahrungssuche zu beteiligen. Irgendwann aber achteten die anderen Stammesmitglieder nicht mehr darauf, dass die Jugendlichen so komisch angezogen waren und bemerkten, dass diese laute Musik nicht nur Krach ist, sondern eben coole Musik. Der Stamm beginnt zu pogen und ab diesem Zeitpunkt spielte die Gruppe immer in der Höhle, die seitdem nur noch “Circling Bird Growling Bear” genannt wurde. Die Zeichnungen sind sehr vintage-mäßig gehalten und die tuschene Kolorierung steuert ihren Teil dazu bei, damit das ganze nach Höhlenmalerei aussieht. Super Geschichte!

Story Nummer zwei handelt von einem Lehrer einer Musikschule, der nach dem Unterricht ne Kassette von einem seiner Schüler bekommt. Auf dem Tape befinden sich die ersten Songs der Band vom Schüler Boris, der gerne wüsste, was der Lehrer von seiner Musik hält. Der Lehrer war nämlich mit dabei, als Punkrocklegende Nick Ryder seine Karriere startete. Zu Hause ballert sich der Pauker nicht nur das Tape rein, sondern auch magisches Weed, durch das er in die Vergangenheit versetzt wird. Genau zu der Zeit, in der Nick Ryder sein erstes Konzert spielte. Dann geht’s um seine damalige Freundin und viel Sex und Drugs und Rock’n’Roll. Das Ende des Lieds (im wahrsten Sinne) ist, dass seine Freundin Nick Ryder mit ner Flasche bewirft und auch trifft und er seine Karriere an diesem Abend beendet. Später wacht der Lehrer in seinem Sessel auf und seine Nick-Ryder-Platten sind weg. Auch in der Schule kann sich keiner an einen Nick Ryder erinnern. That’s what you get for fucking with time travelling! Eigentlich ne gute Story, leider ein wenig wirr umgesetzt, aber trotzdem noch okay.

8,5 von 10 pogende Bären
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Alex Gräbeldinger - Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl

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Alex Gräbeldinger - Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl (Kopfnussverlag)

Ich habe ein Buch gelesen! Interessante Erfahrung.

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