Buch-Reviews

PLATTENSÜCHTIG – Jürgen Schmich (Buch, plattensuechtig.de)

„Post coitum omne animal triste est.“


In den letzten Ausgaben des OX-Fanzines (#114 und #115) sind Auszüge aus diesem Buch präsentiert worden. Der Schreibstil und die Herangehensweise des Autors Jürgen Schmich haben mich sofort angesprochen, weswegen ich mir das Buch über die obige Website bestellt habe. Schmich hat ein Gespür dafür, welche Aspekte des Plattensammelns (auch für Nichtsammler) faszinierend oder mindestens interessant sein können. Im Grunde ist es gar nicht so wichtig, dass es um Platten geht. Viel zentraler ist die Leidenschaft der Sammler, ihre individuellen Wege, ihr Gebiet einzugrenzen, ihre Art, die Sammlung zu archivieren und die generelle Frage, ob eigentlich die Jagd nach einer Platte oder ihr Besitz erfüllender ist. Ihr merkt schon: Das ist quasi ganz breit interpretierbar…


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Eingereicht von Philipp

NETWORK OF FRIENDS – Helge Schreiber (Buch, Salon Alter Hammer)


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Jetzt ist es schon wieder ein paar Wochen her, dass ich dieses Buch verschlungen habe, aber diverse Textstellen geistern mir immer noch höchst lebendig durch die Birne.



Zum Beispiel die Charakterisierung eines legendären Skateboarders namens Nick, der wie folgt beschrieben wird: „Nick fraß seine Popel, um sein Immunsystem zu stärken. Nick war kurzsichtig, benötigte aber keine Brille. Er brauchte sich nur zu konzentrieren, dann konnte er auch so sehen. (…) Seine erste Message an uns war: ‚Ehrgeiz ist scheiße!‘ Nichts geht wirklich gut nur mit Ehrgeiz, es muss von Herzen kommen, einfach so. Bloß nicht stundenlang einen Trick üben, einfach rollen lassen, das kommt alles von allein.“ (S. 175 – 179, Heiko/UNWANTED YOUTH)

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Eingereicht von Philipp

Daniel Suarez - „Daemon“

 

Mochte ich früher eher Science Fiction Geschichten, die in einer fernen Zukunft spielen, so liebe ich mittlerweile Stories, die nur einen Schritt von heute weg zu sein scheinen – so wie in „Daemon“.

 

Daemon

Worum geht’s? Der Online-Rollenspiel-Papst Matthew Sobol stirbt in jungen Jahren an Krebs. Kurz darauf passiert ein Mord – ein Angestellter von Sobols Firma fährt wie jeden morgen mit dem Mofa zur Arbeit, nur das an diesem Morgen ein dünnes Drahtseil auf seinem Weg gespannt ist – dummerweise in Höhe des Halses. Es stellt sich heraus, dass ein Hausmeister per PDA einen Auftrag bekam, eine Kurbel an einem kleinen Kasten zu drehen – welche offenbar das Seil spannte. Nur dass niemand weiß, woher der Auftrag kam. Während die Polizei den Vorfall untersucht, passiert ein weiterer Mord – ein anderer Angestellter wird auf dem Weg in den Serverraum der Firma gegrillt, weil der Stahlrahmen der Eingangstür unter Strom gesetzt wird – die entsprechenden Verkabelungen sind vor längerer Zeit bereits in den Rahmen eingebaut worden und sind nirgendwo verzeichnet.

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Eingereicht von Matt

Daniel Suarez - „Freedom“

 

Nachdem der Vorgänger „Daemon“ mich ziemlich aus den Puschen gehauen hatte, (siehe Rezi) wartete ich sehnsüchtig auf die Lieferung des Nachfolgers „Freedom“. Kaum angekommen, war er auch schon in der Heavy Read Rotation.

 

Freedom

Worum geht’s? Hey, wenn Ihr „Daemon“ noch lesen und Euch den Spaß nicht verderben wollt, dann überspringt diesen Abschnitt besser! „Freedom“ setzt einige Zeit nach „Daemon“ an. Neben dem offiziellen Gesellschaftssystem hat sich eine virtuelle Gemeinschaft etabliert, welche auf der Online-Rollenspiel-Engine des verstorbenen Spieleentwicklers Sobol basiert, genannt das „Darknet“.

 

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Eingereicht von Matt

Alex Gräbeldinger - Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl

Alex Gräbeldinger - Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl (Kopfnussverlag)

Ich habe ein Buch gelesen! Interessante Erfahrung.

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Eingereicht von Andy

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