SANKT HELL IV: COLOUR HAZE, MAMMOTH MAMMOTH, KAMCHATKA, WUCAN, KAVRILA, HELL AND HIGH WATER / 28.12.2018 – Hamburg, Grünspan

Yeah, vom SANKT-HELL-Festival hatte ich in den Vorjahren bereits gehört, aber irgendwie hatte es trotz guter Bands wie MANTAR oder KADAVAR terminlich nie bei mir gepasst. Dieses Jahr also immerhin der zweite Tag, der für mich zur Hälfte bewährt gute Livebands (WUCAN, MAMMOTH MAMMOTH, KAVRILA) und zur andere Hälfte noch nie Gesehenes (COLOUR HAZE, KAMCHATKA, HELL AND HIGH WATER) bietet – reizvolle Sache!


WUCAN


Bilder von Toni B. Gunner - https://mondkringel-photography.de

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TYPHOON MOTOR DUDES, NOWAR / 25.12.2018 – Kiel, Schaubude

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr scheint jährlich mehr Konzerte zu generieren. Dieses Mal sehe ich „zwischen den Tagen“ geschlagene zwölf Bands. Wobei das TYPHOON MOTOR DUDES-Konzi am Tag von Evil Möllis Geburtstag ja seit Jahren eine feste Bank ist. Vom Spektakel 2017 gibt es leider kein Review, da ich als Gast involviert und somit befangen war. Es gab einen Adventskalender mit Bierdosen hinter jedem Türchen, wobei die Humpen mit Songtiteln beschriftet waren. Die Losfeen Ulf Nagel und Philipp Wolter durften alle 24 Türen öffnen, die Humpen genießen und deren zugehörige Songs bekanntgeben, irgendwann kamen auch Coversongs von GO AHEAD und BONEHOUSE samt entsprechenden Gastsängern. Eine großartige Idee, ein überdimensionaler Auftritt. 2018 gibbet keinen Kalender, aber mit NOWAR eine gierige weitere Band und auch wieder einen musikalischen Zusatzgast. Na denn happy birthday!

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THE BRIEFS, SPIT PINK / 11.12.2018 – Hamburg, Monkeys Music Club

An mein erstes THE BRIEFS-Konzert bin ich so rangegangen wie ein*e Bergsteiger*in: Einfach rauf, weil’s da ist. 2004 war das in der Alten Meierei. Songs kannte ich vorher keine, aber wie ein Blick in den Konzertbericht zeigt, überzeugten mich THE BRIEFS auch ohne Vorkenntnisse: „Recht energisch legten die Amis los und zappelten ordentlich rum. Besonders der Bassist stakste permanent mit ruckartigen, roboterhaften Bewegungen auf und ab. Der 77er American Punkrock lief dem Publikum auch gut rein, nach wenigen Songs wurde bereits ausgelassen getanzt und die Temperaturen stiegen. Sehr nett der mehrstimmige Gesang, wobei jeder der vier auch mal allein zum Einsatz kam“. Da überzeugt mein altes Ich doch mein heutiges und zack! sitze ich bei Kollegen in einer Karre gen Hamburg, um mir die Band nach 14 Jahren ein weiteres Mal zu gönnen.

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HELLOWEEN - Pumpkins United / 22.12.2018 – Hamburg, Sporthalle

Der Geist der Weihnacht beseelt Deutschland. Aus Hessen hört man von Kirchgängern, die sich um die letzten Plätze im voll besetzten Gotteshaus prügeln. In Hamburg brüllt ein Mann im Rollstuhl: „Wenn ich das schön höre! ‘Ich habe gerade kein Kleingeld dabei. ‘ Man kann auch ‘nen Schein geben, Mann!“

Gänzlich anders die Stimmung in der Sporthalle: Ohne Ironie darf ich sagen, dass ich schon länger kein derart angenehmes Publikum mehr erlebt hatte, gerade auf einer Großveranstaltung. Keine Aggro-Aktionen, kein Gerempel, keine Wall Of Death etc., einfach Headbanging, Mitsingen und ausgelassene Stimmung.

Die Pumpkins United-Tour ist aber auch das Beste, was HELLOWEEN sich einfallen lassen konnten. Egos beiseite, die Mitglieder der verschiedenen HELLOWEEN-Phasen zusammen auf die Bühne bringen und 14 Monate durch die Welt touren. Heute ist es für Kai Hansen; Michael Kiske, Andi Deris, Michael Weikath, Sascha Gerstner, Markus Grosskopf und Dani Löble der letzte Auftritt, der diese Mammuttour zu einem Abschluss bringt.


Helloween
Bericht von Philipp Wolter und Vincent Heinecke, Fotos von Kai Hagemann (und Jan ML - die kommen noch).

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MØRDER / 08.12.2018 – Kröker, Kiel-Aubrook

Nachdem MØRDER den Ausstieg Christian „Krille“ Bahrs bekanntgeben mussten, hatte ich durchaus Befürchtungen, ob dies das Ende dieser talentierten Knüppelcombo einleiten könnte, zumal ja auch Pete nicht gerade mit Zeit im Überfluss ausgestattet ist. Aber Entwarnung: Erst konnten MØRDER mit Ex-Affe Nico einen neuen Schlagzeuger präsentieren, dann ist auch noch Feli Grind dazugestoßen, was die Band in Zukunft deutlich flexibler werden lassen könnte. Geile Sache, und so war es keine Option, den ersten Auftritt in dieser Besetzung zu verpassen. Ab in den Kröker, wo Aubrook-Daniel heute auch noch Geburtstag feiert (au weia)!


Kröker

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