Tonträger Reviews

BONE MAN, 'Plastic Wasteland', Pink Tank Records, 2014

Respekt was Herr Orhahn für die Kieler zum wiederholtem Male soundtechnisch aus dem Hut gezogen hat. Der Klang der nordeutschen Fuzz Rocker ist derbe. Grossartig, was hier an fettem Soundgewand aus meiner Anlage dröhnt. Und auch songtechnisch kommt man wieder gereifter und professioneller um die Ecke als noch zuvor. Das Harmonieren miteinander, das Songwriting und diese superfetten Ideen in Sachen Druck, lassen mich niederkniend und sabbernd allein in der Wüste zurück. So kernig, dass du den Sand in den Backenzähnen knacken hörst. Hier findet alles gekonnt und nicht zu hastig zueinander. Krautrock trifft auf Fuzz -, trifft auf Stoner -, trifft auf Grunge. N Wochenende als Dauerrotationssilberling sollte genügen um diese Platte in Worte zu fassen: Fette Riffs, eine von Arne (bass) und Oetzi (drums) erstelle Druckwand, schöne eingängige Melodien und n guten Shouter. Sänger Marian brüllt sich ohne Rücksicht auf Verluste immernoch die Seele aus dem Leib und weiss auch in ruhigeren Passagen zu glänzen. Diese 7 Nummern machen Spass. Und das runde Ding ist tanzbar ohne Ende. Die Songs sind vom kreativen Standpunkt her, durchdachter und tiefgründiger. Ich finde den Ausdruck 'Genial' immer so überzogen. Aber 'Geil' passt.

Plastic Wasteland


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Eingereicht von Dirk Däzzrock

Black Bang Bomb-,,,Rot stars,,,1 videoclip von cd -Space invaders

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Eingereicht von siggi sick

AS GIANTS FAIL - "Era Of The Stars" (EP, Eigenproduktion)

As Giants Fail

Gekonnt und durchaus professionell progressiv dahergezockt kommt als erstes Lebenszeichen der Titelsong 'Era of the stars' aus meiner doch gut aufgedrehten Anlage. Der Sound ist ja mal echt hammermässig. Schöne Melodiepassagen bauen diesen Song langsam auf, damit er ab 4.22 bombastisch meine Bilder aus dem Rahmen blasen kann. Geil!!!

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Eingereicht von Dirk Däzzrock

ASHTRAY MONUMENT – s/t (2013, Tief in Marcellos Schuld)

Yeah! Auch wieder so’n Ding, das schon vorm ersten Hören auf jeden Fall optisch überzeugt. Die 7“ von ASHTRAY MONUMENT (benannt nach dem JAWBREAKER Song?) ist nämlich in ein liebevoll bedrucktes, klappbares Papp-Cover verpackt und das ist einfach so schön, dass ich es immer wieder auf- und zuklappen muss.


 

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Eingereicht von pan

Extinct - The Pain Place

EXTINCT

Nach einem kurzen ruhigen Intro ist es für den Rest der CD dann vorbei mit der Ruhe. Bereits der erste Song Dismembered zeigt wohin die Reise geht. Old school Thrash, der mich, nicht nur wegen dem Gesang, an die Anfänge von Kreator erinnert. Auch die weiteren der insgesamt sieben Songs gehen in die selbe Richtung. Klar lässt sich jetzt sagen „habe ich alles schon mal irgendwo gehört“ und in gewisser Weise stimmt das auch. Es ist aber auch schwer das Rad jedes mal neu zu erfinden und wer will es eigentlich auch immer? Ich weiß nicht mehr wer es gesagt hat, aber es gibt das Zitat „es gibt noch viele geile Thrash Songs, die noch nicht komponiert wurden“ und Extinct sehen das genau so und haben für The Pain Place ein paar geile Thrash Songs komponiert, die spielerisch und produktonstechnisch gut umgesetzt wurden. The Pain Place macht Spaß zu hören, auch wenn - ACHTUNG KRITIK - mir persönlich ein Hit fehlt, der dazu einlädt die CD noch etwas häufiger in den Player zu legen. Trotzdem kann ich The Pain Place allen empfehlen, die gern noch mal die alten Thrash Platten auflegen und das sind bestimmt nicht wenige Dremufuestias Leser und Leserinnen.

Hier noch die Kontaktdaten zur Band:

www.extinct-metal.de

https://de-de.facebook.com/extinctmetal

http://www.amazon.de/dp/B00J90ACY6




Eingereicht von M.Strecker

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