MUDHONEY / 14.11.2018 - Hamburg, Fabrik

4.55

„Our band could be your life“, hört man Dennis Boon seit 1984 im MINUTEMEN-Song „History Lesson – Part II“ singen (nachzuhören auf dem epochal guten Doppel[sic]album „Double Nickels On The Dime“). Mike Watt, der den Text geschrieben hat, rückt Punkrock in den Rang einer für ihn und seinen besten Freund elementaren Ich-Erfahrung. „Punkrock changed our life“ und zwar wegen der Erkenntnis, dass die Musik nicht mehr nur von Auserwählten gemacht werden durfte, sondern von Allen. Sogar von Typen wie dir und mir. Die Lyrics dieses sehr berührenden Stücks sind auch Ausdruck des Untenseins mit denen vor der Bühne, denen, aus deren Mitte man gekommen war, mit denen man immer noch was zu tun hatte, und in deren „…Meer wartender Hände…“ man sich (wie Michael Ruff anno ´88 in einem SPEX-Artikel über fIREHOSE, die Nachfolgeband der Minutemen, schrieb) „…Gitarre dreschend…“ hineinfallen liess.



Diese Interpretation mag romantisch vereinfachend sein, aber das Selbstverständnis der Band MUDHONEY sieht vielleicht ungefähr so aus. Diesen Sommer traf ich einen fernen Verwandten und war überwiegend stummer Zeuge eines Gesprächs über Fussball zwischen ihm und meiner Liebsten. Darin gab er mit der Ruhe des alleenkrediblen Geldmenschen und mit allen Wassern gewaschen zum Besten, dass selbst Vereine wie der SC FREIBURG „…letztlich nur´n Image verkaufen…“. Ich hege ja Zweifel, dass das in dieser Plattheit stimmt, und bei Mudhoney möchte man halt auch nicht glauben, dass es nur ein schnödes Solches ist. Ihre in den über 30 Jahren ihres Bestehens konsequent gelebte Unambitioniertheit, die sich auf subtile Art auch in ihrer Musik niederschlägt, schützt sie vor jeglichem Verdacht. Herrlich, diese Geschichten, in denen Mudhoney von Reprise saftige Vorschüsse für Albumproduktionen rübergejubelt bekamen, ihre Platte dann für kleines Geld bei einem Kumpel einspielten und sich für den grosszügigen Rest Gear kauften! So konnte es wohl laufen in einer Zeit, in der sich alle möglichen Bands von grossen Firmen signen liessen, weil „Grunge“ versprach, die neue Dollarmaschine zu sein. Das trieb mitunter Blüten. NÖRVÄNAs „In Utero“ beispielsweise, mit seinen „suggested bass and treble positions“ im Booklet und der nachträglich aufgehübschten Steve-Albini-Produktion war anteilig ein tonträgergewordenes Aufbegehren gegen die faschistoide Musikindustrie, die das Album rausbrachte. Geiler Widerspruch. So weit haben Mudhoney es nie kommen lassen, und erschossen hat sich bei ihnen auch keiner. Und auch wenn Mark Arm vorübergehend der H-Sucht anheimfiel, hat er nie so eine in ihrer Slackness schon wieder larmoyante Performance hingelegt wie Kurt Cobain bei „MTV Unplugged“.

1Hurra, hurra, das Mudhoney-T-Shirt ist da: Ich und mindestens 1,5 Freunde müssen hüpfen vor Ekstase.

Mudhoneys Debüt-Song „Touch Me, I´m Sick“, verschaffte mir 1988 zwei Minuten und sechsunddreissig Sekunden bängende Hüpfekstase, präzise immer dann, wenn Schacke Krüger ihn am meistens mau besuchten Indie-Mittwochabend in der Rendsburger „Garage“ auflegte. Am Ende des heutigen Konzerts wird mir Ingo Scheel erzählen, er hätte das Stück nach Erwerb der „Superfuzz Bigmuff“-EP (als „Blitz!“ noch in der Damperhofstr. war) am selben Abend im „Subway“ geschlagene 5 Mal rotieren lassen. Jungsrock. Energetisch und hinsichtlich seiner allgemeinen Dirtyness zwar punk-infiziert aber in letzter Konsequenz ganz klar Rockmusik. Für mich und mindestens 1,5 damalige gute Freunde war das die ideale Projektionsfläche fürs episodische Ausleben einer Idee von Asseligkeit, durchaus männlich akzentuierter Asseligkeit, postpubertär, eher spackig als eklig (hoffe ich) und alles in allem mehr so semi-authentisch, eine Pose, etwas, das man nachzuholen hatte und über das man sich im Moment seines Zelebrierens auch schon wieder lustig machte. Alles, was Mudhoney mitbrachten, schien dazu einzuladen und versprach, dass man sich dabei unter Gleichgesinnten befinden würde: Das totale Ausflippen der Band auf der Bühne, die Bierseligkeit, der ganze Noise, der ganze Dreck, der ganze Grunge eben; Texte, in denen einem (vermutlich weiblichen) Gegenüber angekündigt wurde, ohne Rückfahrkarte durch den Modder geschleift zu werden, der sexuelle Har-Har-Humor eines Songs wie „Swallow My Pride“, der allerdings schon von GREEN RIVER, der Vorläuferband Steve Turners und Mark Arms stammte und im Duett mit Kim Gordon dargeboten wurde (was ihn automatisch safe und unantastbar machte).

Zu Mudhoney dive´te ich stage, und auf einem der drei Konzerte, die ich um die Jahrzehntwende 80er/90er erleben durfte (das Erste als Support für SONIC YOUTH auf deren „Daydream Nation“-Tour), entledigte ich mich wie viele andere junge Erste-Reihe-Männer meiner Oberbekleidung, und dann gummelten wir im Moshpit gegeneinander wie fettbefilmte Hartwürste. Good times. Das T-Shirt mit der Bedienoberfläche des Electro Harmonics Big Muff, diesem kompromisslosen Verzerrungspedal, zu dem Insider auch mal schmunzelnd „Bühnenstaubsauger“ sagen, hatte ich natürlich auch (siehe oben).

Jan ML ist bereits vor Ort. Seinem Beispiel folgend erstehe ich am vielfältig bestückten Merch-Tisch die in ein prächtiges Siebdruck-Cover gehüllte Toursingle mit treffsicher selektiertem LEATHER NUN-Cover auf der A- und einem Eigengewächs namens „Vortex Of Lies“ auf der B-Seite; einem Lied, das heute seine Live-Premiere feiern, von niemandem erkannt werden wird und dem aktuellen Mudhoney-Album „Digital Garbage“ gut zu Gesicht gestanden hätte. Ehrenvolle Tat, solche Perlen auf Nerd-Tonträgern in 500er Auflage verschwinden zu lassen; was auch für das ebenfalls gegebene „One Bad Actor“ gilt, ihren Beitrag zu einer SUB POP-Anniversary-Split mit HOT SNAKES. Überhaupt wird sich die Setliste als ziemlich detailfreudig erweisen und von hervorragender Kenntnis des eigenen Repertoires zeugen.

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PLEASE THE TREES ohne die Sängerin mit dem silbernen Faltenrock

Doch bevor es soweit ist, spielen PLEASE THE TREES aus Tschechien einen ausgezeichneten Supportgig. Der Sound von Sänger Vac Havelkas Gitarre kommt direkt aus den Sixties, wohingegen Mira Syrny, der seine Basstöne aus einem kleinen Keyboard holt, aussieht wie einer von den THOMPSON TWINS auf Ferienfreizeit. Das will auf eine Art nicht zusammenpassen, da fängt es gleich an zu knarzen im Gebälk, und man schaut unweigerlich hin. Drummer Jan Svacina sieht noch am ehesten nach Punkrock aus; aber die später sich überraschend hinzugesellende Sängerin im silbernen Faltenrock rührt die Chemie nochmal so richtig um und unterstreicht durch ihre blosse Präsenz die psychedelischen Anklänge, die im Verlauf des eigentlich zu kurzen Auftritts immer mehr Raum einnehmen. Am besten gefällt mir der Song „Follow The Smoke“, der auf einem schubkräftigen NEU!-Beat dahinmotorikt und zum auf-den-Zug-springen zwingt. Fühle mich beinah an die New Yorker WHITE HILLS erinnert, die ich total digge, obwohl ich kein Fan psychedelischer Rockmusik mit Vergangenheitsbezug bin. Oder an die BLACK ANGELS in spannend. „Ich hör ich lieber 13TH FLOOR ELEVATORS“, brüllt mir ML ins Ohr.

3
PLEASE THE TREES mit der Sängerin mit dem silbernen Faltenrock

4
Mark Arm, damals und damals: Charisma hat eher zugenommen.

Our band could be your life. Real names´ll be proof. Mark Arm heisst eigentlich Mark McLaughlin, und sein Charisma hat über die Jahre eher noch zugenommen. Auch seinem Gesang hat die Zeit nichts anhaben können. Zu ihm werde ich noch kommen (zum Gesang). Einfach eine coole Sau (Mark Arm jetzt): Zurückhaltender, fokussierter Habitus, schwarze Gretsch-Gitarre, ein immer noch schlaksiger Fels in der Brandung. Sie fangen mit „Here Comes Sickness“ an. Programmatischer könnte es kaum sein. Und obwohl Steve Turner in den liner notes der „March To Fuzz“-Compilation (2000) anmerkt, für seinen Geschmack hätte dieses Stück „Too much lead guitar…“, und auch wenn es noch früh ist, nutze ich die Gelegenheit, Steve Turners Gitarrenarbeit über den grünen Klee zu loben: Natürlich ist es Blues-beeinflusst, natürlich lotet Steve Turner meist ungefähr dieselbe bluesige Pentatonik aus, aber das ist es ja gerade, denn er spielt immer noch wie ein vor Enthusiasmus glühender Dreizehnjähriger, der sich das alles selbst beigebracht aber nach dem Befinden der Möchtegern-Ästheten unter seinen Klassenkameraden den Overdrive-Regler immer ein bisschen zu weit rechts hat. Ich mag Gitarristen, die sich nicht gross weiterentwickeln, die nicht unbedingt irgendwo hinwollen, Neil Young beispielsweise oder Ira Kaplan von YO LA TENGO, letztens erst gesehen. Leute, die immer dasselbe machen, wozu eben auch gehören kann, sich jedes Mal mit vollem Risiko und blutendem Herzen in die eigenen Soli zu werfen. Ein Detail, das ich an Steve Turners Spiel besonders mag, sind die feinsinnigen Grammatikschlenker, immer mal wieder einen gelben Hauch an der Tonika vorbei, miau. Da muss ich jedes Mal an GREG GINNs kakophonische Anti-Solos denken und daran, dass damals SUB POP in der Kategorie „cooles Label“ von SST den Klinkenstecker in die Hand gedrückt bekam. Als Rausschmeisser werden sie BLACK FLAGs „Fix Me“ spielen, aber so weit sind wir noch lange nicht. Steve Turner jedenfalls, lead guitar, exzellenter Typ. Er wird so weiter machen und deshalb auch nie sein wie JOE BANANARAMA oder wie der heisst.

5
Steve Turner, stolzer Gewinner des Pokals für den am weitesten nach rechts gedrehten Overdrive

6
MUDHONEY mit 2 Gitarren

Die musikalische Diversität des Mudhoney-Outputs hält sich ja auch in Grenzen. Zu behaupten, da wäre in über 30 Jahren gar nichts passiert, würde ihnen zwar nicht gerecht, aber die-Band-die-sich-von-Album-zu-Album-neu-erfindet waren sie zum Glück nie. Ich mag Bands, die immer gleich klingen. Auf „Since We´ve Become Translucent“ (2002) und „Under A Billion Suns“ (2006) gab es Bläsersätze, was erstaunlich gut funktionierte, aber danach waren die Tröten halt weg, auf Nimmerwiedersehen. Während der Ära „The Lucky Ones“/“Vanishing Point“ (2008 bzw. 2013) verzichtete Mark Arm über weite Strecken aufs Gitarrespielen, um sich ganz auf seinen Gesang zu konzentrieren. Ist wohl auch passé, heute Abend hat er den Hobel die meiste Zeit um. Legt er das Instrument aber doch einmal ab, scheint er die dadurch gewonnene haptische Freiheit zu geniessen. Seine Moves sind sparsam, auf den Punkt und genau so unbeeindruckt von allem wie seine Mimik. Der allgemeinen Wirkmächtigkeit tut dieser Line-up-change keinerlei Abbruch. Im Gegenteil: Die Schlankheit von Songs wie „I´m Now“ oder „Paranoid Core“ fügt dem Spektrum eine reizvolle Facette hinzu. Und dann diese Vocals: Das Adjektiv „nasal“ wurde für Mark Arm ins Leben gerufen, niemand nöhlt so scharfkantig wie er, und seine Stimme gehört zu den unverwechselbarsten in der ganzen verdammten Rockwelt. Ein schneidender, in der Seele kranker Tenor, immer extrem lässig phrasiert, kein Genuschel, in den Strophen lasziv deklamierend, in den Refrains mit durchgetretenem Gaspedal, meist auf einem Ton, oft eine Oktave über dem Grundton der Gitarre. Und gerade in diesen Momenten schwingt da im ganzen Rotz etwas Zartes, Verletzliches mit, ein Wimmern, ein leidgeprüftes Klagen, wie ein kleiner Junge, der beim Familientreffen seine miefende alte Oma küssen soll und denkt: „Scheeeiiisse, jetzt geht das schon wiieeder los“. Kein Machogekotze. Wundervoll.  

7MUDHONEY mit einer Gitarre

Ohne allzuviel Kommunikation mit der Crowd hauen sie einen nach dem anderen raus: „I Like It Small“, „Judgement, Rage, Retribution & Thyme“, „Suck You Dry“, „Get Into Yours“ („Get Into Yours“!), „Who You Drivin´Now?“ – alles Hits, alles Fan-Klassiker. Zwischendurch werden Überraschungen aus der Wundertüte der Album Tracks serviert: „F.D.K.“ oder „The Only Son Of The Widow From Nain“ erkenne ich gar nicht. Dümmstenfalls bin ich sogar einen Tacken weniger textsicher als das nachgewachsene Jungvolk in der Pogozone. Dafür habe ich Mudhoney schon 1989 genau hier gesehen. Und 1-2 Jahre später nochmal, da spielten sie schon „Pokin´ Around von der noch gar nicht erschienenen „Every Good Boy Deserves Fudge“. Das würde ich heute gern hören, doch mein Wunsch wird nicht erfüllt. Dito „I Have To Laugh“ von der komplett unberücksichtigten „Tomorrow Hit Today“ (1998) – aber wer wollte sich beschweren angesichts eines Programms, das geschlagene 29 Songs umfasst? In das sich übrigens die neuen Nummern völlig problemlos einreihen. Besonders „Kill Yourself Live“, das Quasi-Titelstück, lässt bereits sein Gassenhauer-Potential erahnen. „You´ll live ooooooon in diiiigital garbaaaage“, singe ich mit und wünsche mir, dass nur an dieser einen Stelle, angelehnt ans recht unterhaltsame Video, alle ihre blöden Dumbphones hochhalten und einen geilen Clip für die Müllkippe der Nullen und Doppelnullen drehen. Macht keiner, auch gut. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, in der es nichts mehr wegzuwerfen gibt, denn einen Haufen Daten kann man gar nicht entsorgen, weil ein Haufen Daten nichts ist. Die hohle Beliebigkeit hat ein Niveau erreicht, da ist der Typ, den ich mal kannte, der mir stolz seine 15-Kilo-Mappe mit Aberhunderten krakelig beschrifteter DVDs zeigte, sich solchermassen mit seiner Filmsammlung brüstete, nichts dagegen. War aber trotzdem´n Idiot.

8
Das beste Foto des ganzen Artikels (courtesy of Ingo Scheel)!

Apropos „Idiot“: Es ist nie zu spät für DEN PEINLICHEN FAN. Im ausgedehnten Zugabenblock ist es endlich so weit: Ein Betrunkener mit Mütze und Mats-Hummels-Gesichtsfrisur erklimmt die Bühne und schickt sich im Song an, den armen Steve Turner völlig enthemmt zu umarmen und feucht zu küssen. „We are the band, you are the audience. We stay up here, you stay down there“, klärte der bereits erwähnte Steve Albini einst bestechend klar und einfach die Verhältnisse. Warum gibt es immer wieder Zeitgenossen, die sich daran nicht halten können? „Und dann noch so´n Max-Giesinger-Verschnitt“, sagt mein Reihenkumpel Ingo Scheel, „geh Werbung für Kaffeepads machen!“ Nachdem ein bis zwei Mudhoney-Backliner ihn von der Bühne komplimentiert haben, gibt Bassist Guy Maddison grinsend zu Protokoll, dass man genau deswegen den weiten Weg nach Europa gemacht hätte, damit Steve ein bisschen „…man-love…“ receiven kann. Und dann spielen sie „The Money Will Roll Right In“, ursprünglich ein Sampler-Beitrag aus den 90ern, ein FANG-Cover aber gleichermassen ein Mudhoney-Evergreen nach der ganzen Zeit. Ein Stück, dass ganz sicher repräsentativ fürs Ethos dieser gestandenen Typen ist: Sie waren nie die Superstars des Alternative Rock, auch wenn sie vor allen Anderen da waren. Sie haben den ganzen rollercoaster ride hinter sich, mit Major Deal und Rückkehr zu Sub Pop, wo sie bis heute sind und wo Mark Arm seit vielen Jahren im Lager arbeitet. Sie müssen nicht davon leben, jede neue Platte ist hochwillkommen, und der Legendenstatus nicht mehr weit entfernt. Und sie haben nach der ganzen Karriere einander ganz offensichtlich gern, was vielleicht die grösste Leistung und das grösste Glück ist. Nachvollziehbare Musik von nachvollziehbaren Typen. Zu nachvollziehbaren Eintrittspreisen! Eins der besten Konzerte, die ich je erleben durfte. Ich freu´mich schon aufs Nächste!
Eingereicht von Neffets Mharf

Kommentare   

 
+2 #1 Ingo 2018-11-26 08:51
So war es, genau so. Top-Abend, Top-Konzert und was Steffen sagt, unterschreibe ich in Gänze: Freu mich jetzt schon auf das nächste!
 
 
+1 #2 Nikk 2018-11-26 12:56
Schöner Artikel!
Habe sie 2013 zu 'Vanishing Point' in der Fabrik gesehen, womit auch ein kleiner Kindheitstraum in Erfüllung ging.
Setlist schien vergleichbar zu sein - diesmal fand ich das aktuelle ALbum zu langweilig, aber darum gehts natürlich
eigentlich garnicht..

Ps:'Tomorrow Hit Today' fehlt mir auch immer, unglaublich gutes Album alleine schon von Sound.
Pps: FDK ist auch deswegen so cool im Set behalten, weil das ja quasi ihr pro-choice song ist
 
 
+1 #3 Philipp 2018-11-28 17:05
Das liest sich so gut, dass ich nächstes Mal mitkomme. Lieblingsstelle : "Und gerade in diesen Momenten schwingt da im ganzen Rotz etwas Zartes, Verletzliches mit, ein Wimmern, ein leidgeprüftes Klagen, wie ein kleiner Junge, der beim Familientreffen seine miefende alte Oma küssen soll und denkt: „Scheeeiiisse, jetzt geht das schon wiieeder los“. Kein Machogekotze. Wundervoll." Das mit dem DVD-Idioten ist aber auch toll.
 

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