METAL ASSAULT IV / 08.02.2014 - Würzburg, Posthalle

Philipp: Das KEEP IT TRUE hat einen Nachteil: Es findet nur einmal im Jahr statt. Doch der Weinsheimer und seine Crew veranstalten ja auch noch das METAL ASSAULT in Würzburg! Wir entschieden uns gegen ein Wochenende voller Erholung, Schlaf und so und tauschten das lieber gegen ein Wochenende voller Heavy Metal…

MetalSon: Was für ein Trip! Um kurz nach 3 Uhr sammelte HOA-Rick unsere kleine Reisegruppe (Philipp, Ralf, Rick und ich) ein. (Die Abstürzenden Brieftauben in der Schaubude schenken wir uns angesichts des bevorstehenden Tages. War da niemand? Ein Bericht wäre super!) Ganz entspannt fuhren wir zum Bahnhof und konnten uns schon bald bei dem ersten Bier über die zu sehenden Bands und andere Neuigkeiten austauschen. In Hamburg warteten bereits Titus, Dirk und Anne bei unserem reservierten Plätzen. Eine Platzreservierung ist dringend zu empfehlen, auch wenn man denkt, dass um die Uhrzeit doch keiner fahren wird. Nach einem kurzen Plausch meinen meine Kieler Mitfahrer auch mal wieder die Augen schließen zu müssen. Sehr souverän ist Philipp, der das Bier kurz zum Mund führt und nach einem Schluck wieder schläft.

 

SPEEDTRAP 

 Fotos von Florian Hille, Bericht von MetalSon und Philipp

 

MetalSon: Um 9:28 Uhr kommen wir ohne Verspätung in Würzburg an. Da bis zum Einlass noch ein wenig Zeit (2,5 Stunden) ist, stellt sich die Frage ob wir nach dem Verstauen unseres Gepäcks im Schließfach nur einen Bäcker aufsuchen oder noch bei H2O (Records) vorbeischauen. Nachdem wir uns erstmal mit Backwaren und Getränken eingedeckt haben, begeben wir uns wieder zum Bahnhof. Da sich die Posthalle direkt daneben befindet, sollten wir so viele bekannte Gesichter erkennen. Allzulange lassen die ersten Bekannten dann auch nicht auf sich warten. Sehr schön ist auch, dass wir Levke, Jan und Rahel treffen. Gut, wir wussten schon vorher davon, dass sie auch anwesend sein werden, trotzdem ist es etwas seltsam, dass man sich "an anderen Ende" Deutschlands auf einem Festival trifft.

Kurz vor dem Einlass werden noch besondere Tonträgergesuche ausgetauscht und schon sieht man sich in der Posthalle bei den Ständen Geld ausgeben.

Philipp: Die Posthalle ist übrigens perfekt geeignet für ein Festival dieser Art. Der Sound ist den ganzen Tag über hervorragend, es gibt massig Plattenstände, eine angenehm vielfältige Getränkekarte, nur leider wie auf vielen Metalkonzerten/-festivals ein recht schäbiges Fressangebot. Aber Bier macht nicht nur schlau, sondern auch satt. Insgesamt ist das METAL ASSAULT übrigens nicht so „groß“ wie das KIT, aber über 1000 Schüttelrüben finden sich ein und lassen’s krachen.

 

STALLION

 

STALLIONSTALLION

 

MetalSon: Stallion sind zur Zeit einer der interessantesten Newcomer. Deren Status kann man recht gut an der Anzahl der Besucher mit einem Bandshirt und der Tatsache, dass das Vinyl nach dem Auftritt nicht mehr (vor Ort) zu bekommen ist, einschätzen. Mir gefiel der Auftritt sehr gut, auch wenn manches Riff sehr in die Accept und Hammerfall (ja, Philipp, das war doch eher Hammerfall :D ) Richtung geht. Den Gesang würde ich als eine Mischung aus Udo Dirkschneider und Sebastian Bach beschreiben. Die Band ist spielfreudig und bietet meiner Meinung nach ein wenig mehr als viele andere "Retro Metal Bands". Sehr guter Einstieg!

Philipp: Du weißt, dass alles gut ist, wenn auf der Bühne rot-weiß-gestreifte Spandex-Hosen und Zebra-Streifen-Gitarren favorisiert werden. Herrlicher Heavy Metal wird gezockt, der hoffentlich auch in Zukunft von der Band so roh präsentiert wird. Der Kreischsänger gefällt mir, ACCEPT werden als Vergleich wohl erst mal in keinem Review der Band fehlen. Starker Auftakt!

 

STALLIONSTALLION

 

SPEEDTRAP

 

SPEEDTRAPSPEEDTRAP

 

Philipp: Gleich als zweite Band kommt eins der absoluten Highlights des Festivals: SPEEDTRAP begeistern mit unfasslicher Power und einer sägenden Gitarre, deren Klang heute von keiner Band mehr übertroffen werden wird. Mit punkiger Attitüde und astreinem Sänger böllert eine Perle nach der anderen auf den feiernden Mob. Konsequenterweise ist nach dem Auftritt vor der Bühne der ganze Boden von Bier verklebt. Die Scheiben „Raw Deal“ und „Powerdose“ seien hiermit heiß empfohlen – besseren Metal gibt es derzeit nicht. Zu den unwiderstehlichen Songs kommt übrigens auch noch eine sympathische Einstellung, haben die Finnen doch zwei Tage zuvor in der Köpi gespielt und auf ihre letzte Platte einen Anti-Nazi-Sticker gepackt. Ist ja leider nicht (mehr) selbstverständlich.

MetalSon: Speedtrap konnten von unserer Reisegruppe nicht so viele überzeugen (fand die außer Philipp noch jemand gut?). Schon nach kurzer Spielzeit hatte ich das Gefühl eine Band zu hören die nach Evil Invaders vs Volture klingt. Das wäre ja auch nicht das Problem, wären die Songs nicht so eintönig und der Sänger besser. Die Band lässt sich auch als schnellere Version von High Spirits bezeichnen: grundsätzlich nicht schlecht gemacht, aber der Funke springt einfach nicht über.

Philipp: Die Stimmung ist nun durchaus euphorisch zu nennen. Das Bier fließt in Strömen und wenn keine Kinder gezeugt werden, so doch mindestens neue Bands gegründet. WHOREHEAD zum Beispiel. Sogar ein erster Songtitel steht: „Hätt ich doch bloß Moin gesagt!“…

SPEEDTRAPSPEEDTRAP

 

MASTERS OF DISGUISE

 

MASTERS OF DISGUISEMASTERS OF DISGUISE

 

Philipp: MASTERS OF DISGUISE wirken nach diesem Heavy Metal Hurricane fast etwas brav und können der Meute nicht derart enthusiastische Reaktionen entlocken wie SPEEDTRAP. Gut sind sie aber auch! Wie wohl jeder weiß, handelt es sich um ROXXCALIBUR-Leute, welche vor einigen Jahren als Backing Band für Chris Logues SAVAGE GRACE agierten.Diese Zusammenarbeitwurde zwar nicht fortgeführt, aber die Jungs haben einfach Songs im typischen SAVAGE GRAVE-US-Metal-Stil geschrieben und eine CD unter dem Titel „Masters Of Disguise“ rausgehauen. Da ich diesen Stil liebe, hab ich die Platte bereits vor Wochen abgeerntet – sehr gelungenes Teil mit diversen Smashern (leider bisher nicht auf Vinyl veröffentlicht). Dennoch fehlt dem Auftritt trotz US-Bullen-Outfit das letzte Quäntchen Wahnsinn, vielleicht ist es aber einfach nur undankbar, nach SPEEDTRAP spielen zu müssen, die einfach etwas spritziger wirken. Für Irritation sorgt übrigens zunächst, dass Neudi nicht am Schlagzeug sitzt, doch der kommt später auf die Bühne und erklärt, dass die Aktivitäten mit MANILLA ROAD einfach zu zeitintensiv sind, um MOD auf Dauer adäquat durchzuziehen. Kann man sehr gut nachvollziehen und so gibt es reichlich Applaus für Neudis Abschieds-Gastauftritt.

MetalSon: Nachdem ¾ unserer aus Kiel gestarteten Gruppe nicht das ganze Set von Speedtrap sahen und die Zeit für die Nahrungsaufnahme nutzten, waren wir pünktlich zu Masters Of Disguise wieder in der Halle. Deren Debütalbum ist sehr gelungen! An die gespielten Savage Grave-Songs erinnere ich mich bis auf "Sins Of The Damned" nicht mehr so recht ("Bound To Be Free" war noch dabei. Anmerkung Philipp.). Das darf auch gerne als Kompliment für die eigenen Stücke aufgefasst werden!

 

MASTERS OF DISGUISEMASTERS OF DISGUISE 

 

FUNERAL NATION

 

FUNERAL NATIONFUNERAL NATION

 

MetalSon: Mit "Funeral Nation" kam dann die wohl schrägste Band des Festival auf die Bühne. Die Band war sehr bewegungsarm. Das dargebotene Material klang auch dank des rauen Sounds nach einer Mischung aus Venom und Sodom. Sehr interessant, allerdings wirkte es in der Situation etwas deplatziert. Ich würde die Band jedenfalls gerne mal in einem kleinen Club sehen!

Philipp: Danke an die Veranstalter, der Auftritt von FUNERAL NATION schließt eine Lücke in meiner Konzertbesuchsvita. Die Band ist ganz klar nicht sehr gut eingespielt und wirkt auch nicht sonderlich routiniert, zumindest nicht heute auf dieser recht großen Bühne. Nur durch Blickkontakt landen die Death/Thrash-Hunde aus Chicago so manches Mal auf der Eins. Das Unspektakuläre dieser Darbietung kommt fast schon wieder lässig, Und es ist auch einfach schön, Rumpel-Classics wie „Reign Of Death“, „Midnight Hour“ oder „Sign Of Baphomet“ endlich mal live zu erleben. Old-schoolige Sache, die allerdings nur einen kleinen Teil des Publikums interessiert.

 

Horde

 

JAGUAR

 

JAGUARJAGUAR

 

MetalSon: Können die Briten einen Gig spielen der auch nur gut ist? Ich bezweifle das langsam! Die Band ist super aufgelegt wie immer und strotzt nur so vor Energie, dass sich einige junger Bands daran ein Beispiel nehmen dürfen. Die Band beherrscht die Zusammenstellung einer Setlist sehr gut. So gibt es diesmal den Song "Feel The Heat" (March 1980 Demo), welcher 32 Jahre lang nicht von der Band live gespielt wurde. Wie immer ein Highlight!

Philipp: Für mich hat der Abend eine klare Zäsur. Bisher waren ausschließlich Bands auf der Bühne, die ich vorher noch nicht gesehen hatte und nun folgt der Teil, der Altbewährtes bietet. Was ja nichts Schlechtes ist und zum Teil auch für Überraschungen sorgen wird!

Von einer Überraschung kann bei JAGUAR natürlich nicht die Rede sein. Da weiß man, dass es geil werden MUSS. Die NWoBHM-Recken wirbeln wie immer voller Enthusiasmus über die Bühne, Sänger Jamie Manton hat wieder einen Pogostick (!) an seinem Mikroständer und hüpft buchstäblich über die Bühne. Klar, dass bei DER Action und dieser ausschließlich aus Klassikern bestehenden Setlist Durchdrehen angesagt ist. „Out Of Luck“, „Battle Cry“, das seit 1982 nicht gezockte „Feel The Heat“, „Master Game” (yeah!), “The Fox”, “War Machine”, “Raw Deal”, “Back Street Woman”, „Dutch Connection“, “Axe Crazy” und “Stormchild” heißen die gierigen Stationen.

 

JAGUAR

 

POLTERGEIST

 

POLTERGEISTPOLTERGEIST

 

Philipp: Lange nicht gesehen und doch wiedererkannt. POLTERGEIST hatten bereits in den späten Achtzigern/frühen Neunzigern bei mir mit ihrem melodischen Thrash einen Stein im Brett. Nun also ‘ne Reunion, wobei ich nicht weiß, ob dieser Auftritt eine einmalige Angelegenheit ist oder weitere Aktivitäten folgen werden. Letzteres wäre begrüßenswert, denn die Band ist richtig fit. Die Gitarristen V.O. Pulver und Chasper Wanner riffen chefmäßig exakt und könnten in der Form wohl bei ANNIHILATOR einsteigen. Sänger André Grieder ist etwas heiser, kämpft sich aber tapfer durch den Gig. Die Gesangslinien von „Empty Inside“, „Behind My Mask“, „Those Were Better Days“, „Depression“ oder „We Are The People“ beeindrucken immer noch und wecken nach all den Jahren positive Erinnerungen. Die Ansagen machen einem auch wieder bewusst, was für gute Texte bzw. relevante Themen die Schweizer am Start hatten (Kindersoldaten, Anti-Kriegs-Message etc.). Geil!

MetalSon: Mit Poltergeist kann ich im Gegensatz zu deren Vorgängerband Carrion wenig anfangen. Positiv ist bei diesem Auftritt der Sound anzumerken. Auch die Leistung der Band ist gut. Meiner Meinung nach passt jedoch der Gesang nicht wirklich zur Musik.

 

POLTERGEISTPOLTERGEIST

 

SKYCLAD

 

SKYCLADSKYCLAD

 

Philipp: Und noch ein Wiedersehen. Ich hatte den neuen SKYCLAD ignoranterweise bisher keine Chance gegeben, war auch nicht sicher, ob mir das ohne den wirklich extrem charismatischen Martin Walkyier überhaupt gefallen könnte. Natürlich ist es auch so, dass der neue Sänger Kevin Ridley weniger eindringlich singt. Er hat aber ebenfalls ein rauhes Organ, welches sich bei regulären Folkbands der Sorte Dubliners/Pogues gut machen könnte. Im heutigen Programm sind SKYCLAD musikalisch die facettenreichste Band und viele der Besucher_innen sind alte Fans. Für uns gibt es heute ein Old-School-Set, welches einfach zu gut ist, als dass es einen nicht mitreißen kann: "The Sky Beneath My Feet", "Earth Mother, the Sun and the Furious Host", "Men of Straw", "Skyclad", "The One Piece Puzzle" (Gänsehaut), "Just What Nobody Wanted", "Cardboard City" (abermals Gänsehaut), "The Wickedest Man in the World", "The Widdershins Jig", "The Declaration Of Indifference", "Spinning Jenny" und "Thinking Allowed?” präsentieren eine spielmächtige und –freudige Band. Natürlich vermisst man Walkyier, aber einiges ist genau wie früher: Georgina Biddle fegt violonierend über die Bühne, Steve Ramsey und Graeme English spielen sich grinsend die Riffbälle zu und der Mob beginnt irgendwann tatsächlich zu tanzen und zu hüpfen. Ich nehme mir fest vor, jetzt doch mal eine der neueren Platten der Band zu verhaften.

MetalSon: Ok, bei Poltergeist bestand zumindest noch eine Chance, dass sie mir gefallen könnten. Zu "Skyclad" fällt mir aber nun nicht so viel ein. Ein paar Songs fand ich durchaus gut. Insgesamt ist mir das aber deutlich zu viel Gedudel. Ich kenne allerdings auch keine Folkrock- oder Folkmetalband die mir zusagt.

 

SKYCLADSKYCLAD

 

OMEN

 

OMENOMEN

 

MetalSon: "Weiß jemand, wer da jetzt singt?"-war eine der großen Fragen vor dem Festival. Es ist Matt Storey. Mit "Battle Cry" haben Omen eines der besten US Power Metal Alben veröffentlicht. Anlässlich der 30. Jährung der Veröffentlichung wurde das gesamte Album dargeboten. Die Stimmen zu der Leistung gehen sehr weit auseinander. Ich fand die Gesangs- und Spielleistung sehr gut, auch wenn man zugeben muss, dass Kenny Powell sich für die nicht so schweren Soli sehr konzentrieren musste. Der Sound war kräftig und die meisten Songs wussten zu überzeugen. Neben den "Fuck yeah" Ausrufen des Sängers war die Gestaltung der Setlist der größte Kritikpunkt. So gelang es der Band leider nicht den Spannungsbogen zu halten. Nichtsdestotrotz die zweitbeste Band des Festivals.

Philipp: OMEN hat man schon stärker gesehen, was aber nicht am Sänger liegt. Tatsächlich ist es Kenny Powell, der heute gleich in mehreren Songs schwächelt. Ich finde es beachtlich, dass der neue Sänger sich auch durch gröbere Timing-Schnitzer der Band nicht rausbringen lässt und exakt, kraftvoll sowie mit der nötigen J.D. Kimball-Melancholie in der Stimmt schmettert. Die Setlist an sich ist natürlich grandios (gesamte erste LP plus weitere Klassiker), allerdings entstehen immer wieder Pausen zwischen den Songs, die etwas antiklimatisch kommen. Dennoch haben viele Freaks natürlich auf Songs wie „Death Rider“, „The Axeman“ oder „Battle Cry“ gewartet und drehen dementsprechend durch. Ein neues Stück namens „Hammer Damage“ gibt’s auch, welches gut reinläuft und Hoffnung auf eine vielleicht DOCH NOCH irgendwann erscheinende neue LP macht…

 

OMENOMEN

 

RIOT V

 

 RIOTRIOT

 

MetalSon: "Perfekt".

Mehr muss man zu dem Auftritt von "Riot" (V, wegen des 5. Sängers in der Bandgeschichte) eigentlich nicht sagen.

Riot gehören ohne Zweifel zu meinen Lieblingsbands. Mit "Thundersteel" haben sie ein meiner Meinung nach perfektes Album abgeliefert!

Die Band (Don Van Stavern, Mike Flyntz, Todd Michael Hall und die beiden Aushilfsmusiker Frank Gilchriest und Nick Lee) wirkte wie eine Band und nicht wie ein zusammengeworfener Haufen, welcher Umstand ja nicht selbstverständlich ist. Fand ich die Leistung von Todd Michael Hall schon bei Jack Starr’s Burning Starr auf dem KIT (2013) und dem Magic Circle Festival (2008) super, so dürfte er nun bei "seiner Band" angekommen sein. Auf dem KIT wirkte er nicht allzu präsent. Diesmal jedoch war er viel aktiver.

Der Mann kann das gesamte Material von Riot umsetzen. Permanente Gänsehaut auf Grund des Sounds, der Bandleistung, der Stimmung und natürlich der gespielten Songs! Die Setlist war nicht ganz perfekt, kommt aber im Rahmen der möglichen Spielzeit (denn eigl. würde ich ja fast alles gerne sehen und hören) schon sehr nah ran.

Der neue Song "Metal Warrior" lässt die Vorfreude auf das nächste Album stark anwachsen.

Hatte ich mich im Vorfeld schon etwas geärgert, dass Riot nicht gesagt hatten, dass sie auf dem HOA spielen würden, so war alleine dieser Auftritt die Reise wert! Dieser Auftritt ist auf der Liste meiner "besten Konzerte" ganz oben!

Philipp: Ich müsste schon länger und scharf überlegen, wo und wie oft ich RIOT bereits gesehen habe. Es war immer toll und ich war ob des Todes von Mark Reale sehr traurig – R.I.P.! Insofern war ich doch erstaunt, als RIOT für diverse Festivals angekündigt wurden. Und auch skeptisch, denn bei JACK STARR fand ich Todd Michael Hall eher blass. Doch wie der MetalSon schreibt, sollte heute alles ganz anders werden. „Narita“ und „Fight Or Fall“ lassen die Unterkiefer gleich im Dutzend runterklappen. Offenbar sind RIOT (oder RIOT V) gewillt, das Andenken der Band so gut wie nur möglich zu wahren. Damn, was sind die Fucker gut eingespielt! Da sprühen die Funken förmlich! Und Hall wirkt wie ausgewechselt, singt JEDEN Song exquisit, z.T. könnte man mit geschlossenen Augen denken, dass gerade Mike DiMeo, Tony Moore oder Guy Speranza (R.I.P.!) auf der Bühne stehen. Mike Flyntz stellt einen alten Gitarrenkoffer von Mark Reale auf die Bühne. Nur totale Korinthenkacker können hier noch meckern, dass die Band ja nicht in Originalbesetzung spiele – ansonsten hat hier wirklich jeder gigantischen Spaß, ob nun vor oder auf der Bühne.

Setlist:

Narita
Fight or Fall
On Your Knees
Metal Soldiers
Wings Are for Angels
Johnny's Back
Hard Lovin' Man
Fire Down Under
Metal Warrior
Sign of the Crimson Storm
Angel Eyes
Still Your Man
Altar of the King
Flight of the Warrior
Bloodstreets
Road Racin'
Swords and Tequila
Warrior
Thundersteel

 

RIOTRIOT

 

Philipp: Grandioses Festival mit genau der Mischung, für die man so gern aufs KIT geht – junge wilde Bands und alte Legenden. Klasse auch, dass danach noch ‘ne Aftershowparty mit DJ steigt, der in ohrenbetäubender Lautstärke Heavy-Metal-Hits spielt. Denn bis zur Abfahrt unseres Zuges müssen wir noch 1 – 2 Stündchen überbrücken, die so wie im Fluge vergehen. Die Rückfahrt verläuft dann entspannt, sodass wir am Sonntagmorgen zerstört und glücklich wieder in Kiel ankommen.

Eingereicht von Philipp

Kommentare   

 
+4 #1 Philipp 2014-02-23 18:47
KILLER-PICS von Hille reingebastelt. Danke an Hille!
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